Beiträge von Teetrinkerin

    Na toll... jetzt ist doch ein neues Buch auf meiner Wunschliste gelandet. Nachdem ich den "Trafikanten" schon super fand, werde ich "wohl oder übel" auch och "Ein ganzes Leben" lesen "müssen"! |)
    Durh "Unterleuten" quäle ich mich auch gerade ein wenig.

    Google mal nach Literaturclub und Seethaler und Ein ganzes Leben. Eine tolle Besprechung. Ich war so unglaublich berührt von dem Buch.
    Mir schlägt "Unterleuten" etwas aufs Gemüt - zum einen, weil die ganzen Querelen anstrengend sind und zum anderen, weil ich selbst gerade ziemlich angeschlagen bin, da mir eine Untersuchung ansteht, die mich sehr belastet (oder eher gesagt, der Befund, der dann dahinter stehen kann). Alles nicht so einfach gerade.

    Du bringst mich drauf, ich hätte den "Trafikanten" nennen sollen, eines der großartigsten Bücher überhaupt. Und als Schauspieler ist der Autor auch nicht so unbegabt.
    jaja, so ist das mit den Lieblingen, nennt man einen, hat man 50 andere vergessen. ;)

    Ich fand "ein ganzes Leben" noch besser, als "der Trafikant", wobei mir das auch richtig gut gefallen hat. Hast du "ein ganzes Leben" schon gelesen? Ich hatte es als Leihbuch aus der Bücherei und war hin und weg. Ich überlege immer wieder, es mir noch zu kaufen.

    Ich habe mich entschieden, doch kein Buch vorzuschlagen. Irgendwie ist bei mir gerade alles ziemlich trubelig und selbst "Unterleuten" schlägt mir derzeit etwas aufs Gemüt.

    Ich habe heute "Die Buchhandlung" von Penelope Fitzgerald in der Buchhandlung abgeholt. Am Samstag hat es leider nicht mehr dazu gereicht. Allerdings bin ich noch nicht allzu weit mit "Unterleuten" - das Buch gefällt mir bisher sehr! Bin am Überlegen, ob ich nun Fitzgerald dazwischen schiebe oder solange abwarte, bis ich Unterleuten fertig habe.

    Immer noch halb gelesen liegt bei mir "Tschernobyl" von Swetlana Alexijewitsch auf dem Tisch. Aber irgendwie kann ich mich dazu nicht so recht überwinden.

    @Brauni2012
    ich kann warten - im Moment lese ich sowieso einen dicken Wälzer und das nächste Buch wartet auch schon.

    @37mara73
    ich habe dich nicht vergessen, ich war aber noch immer nicht bei der Post.

    Ich mag mir über Chico kein Urteil bilden - weder Für noch Gegen ihn. Dafür weiß ich zu wenig über die Umstände (es wurde z.B. hier auch schon erwähnt, ob er evtl. ein Kommando kannte fürs Zubeißen etc.). Auch bin ich mir nicht sicher, ob es gut wäre, wenn man mehr über die Umstände erfährt. Es lief einiges schief und das lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

    Allerdings weiß ich eines: Alle, die die Petition unterschrieben haben, sollen doch einfach mal ins nächste Tierheim gehen. Dort sind so viele Tiere (ob nun Hunde, Katzen, Nager etc.) die dort auf ein neues Zuhause warten. Sie alle haben es verdient, ein schönes Leben zu leben, wie es ihrer Natur entspricht. Viele dieser Tiere haben Baustellen, die aber in den meisten Fällen mit Training händelbar sind. Ich engagiere mich in einem Tierheim, seit wir von dort unsere Hündin haben. Ich weiß, wie mühselig es oft ist, für die Tiere ein neues Zuhause zu finden. Und das stimmt mich ganz oft traurig. Auch die generelle Schelte gegenüber "Tierschützern" find ich unfair - wenn man mal erlebt, mit welchen "Wünschen, Ansprüchen und Vorstellungen" manche Tiersuchende kommen, dann verstehe ich es schon, dass manche einfach resiginieren. Letztens habe ich mitbekommen, dass gefragt wurde, ob dann der Hund per Post zu ihnen geschickt werden könnte...

    Wir haben eine Hündin aus dem Tierschutz - es war für uns von vornherein klar, dass wir einem Hund eine zweite Chance geben wollen. Es gibt immer wieder Momente, wo mich unser Hund an meine Grenzen bringt. Ich würde mir Chico definitiv nicht zutrauen - mir reicht "unser Esel".

    Mir wurde übrigens hier im Forum auch schon Samaritertum unterstellt.

    @Sallychen
    ich setze es jetzt mal in den Spoiler, weil OT und es auch ein wenig vom Buch verrät.

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    Also ich fand die Verfilmung nicht schlecht - sie war nicht der Hit, aber sie war auch nicht schlecht. Worunter die Verfilmung sehr gelitten hat, war zum einen, dass vieles gekürzt wurde (was aber normal ist) und zum anderen, dass die Darstellerin der Fermina Daza als alte Frau wie eine Laienschauspielerin aus dem Dorftheater wirkte.
    Ein Kritiker sagte, dass Javier Bardem in der Rolle als Florentino Ariza fehlbesetzt war. Dem gebe ich in Teilen Recht: Ich fand, er war in seiner Rolle hervorragend. Allerdings war er mir als Florentino zu charismatisch/ gut aussehend, denn Marquez beschreibt ihn ja eher als jemand, der ein fades Aussehen hat und eine unauffällige Erscheinung ist. Würde Florentino Ariza in der Gestalt des Javier Bardem vor einem stehen, würden wohl wenige Frauen ihn von der Bettkante stoßen. :D
    Was ich ganz gut fand, war, dass die Verführung seiner minderjährigen Nichte nicht so sehr thematisiert wird. Denn das hat - wie ich finde - im Buch schon einen ziemlichen Beigeschmack. Und es war die Stelle, an der ich mich fragte, was für ein Buch ich denn da lese, obwohl es mir bis dahin wirklich ausgesprochen gut gefallen hat.

    Ich habe aufgegeben.... Gestern Abend, als ich das Buch aufgeklappt habe und weiterlesen wollte, wusste ich nicht mehr, was ich am Tag vorher gelesen habe, nicht mehr, an welcher Stelle ich aufgehört habe. Ich habe es dann noch einige Zeilen versucht, reinzukommen, aber mir liegt das Buch nicht. Es ist einfach nur zäääähhhhh.

    Dabei hätte mich ein historischer Roman (abseits der üblichen Verdächtigen a la Gable, Lorentz, Ebert und Schweikert etc.) sehr gereizt. :( :

    Nun habe ich mir Unterleuten von Juli Zeh rausgesucht. Passt auch gut in die Challenge, denn das TB war 2017 in den Bestellerlisten.