Beiträge von Teetrinkerin

    Wir haben auch seit einem halben Jahr eine Hündin aus dem TS - allerdings aus einem deutschen Tierheim, wo wir die junge Dame einige Wochen lang kennenlernen konnten. Ursprünglich kommt sie aber vermutlich auch aus dem Ausland, man weiß es nicht, sicher ist nur, dass sie (und ein weiterer Hund) bei ihrem vorigen Besitzer von der Polizeit und vom Vet-Amt beschlagnahmt wurde.

    Mich hat der Hund unglaublich viele Nerven gekostet ;) Aber sie bereitet uns auch unglaublich viel Freude! Ich hatte den Zeitaufwand anfangs echt unterschätzt, aber ich würde sie immer und immer wieder nehmen. Jetzt nach einem halben Jahr habe ich das Gefühl, dass sie langsam richtig ankommt. Sie hat noch viele Baustellen und läuft nicht mal so nebenher (anders als unsere frühere Familienhündin zuhause, die wir von Welpe an hatten). Heute z.B. kommt wieder die Hundetrainerin, damit wir Besuch üben können (geht derzeit fast gar nicht), morgen ist wieder regulär Hundeschule.

    Cassy ist in vielen Dingen eine unsichere Hündin - sie hat Angst vor Mülltonnen (da macht das Gassigehen richtig Spaß, wenn die Mülltonnen draußen stehen), vor unbekannten Dingen - sei es Altkleidersäcke oder Grüngutsäcke, die zur Sammlung draußen stehen oder einer Styproporbox, die es an den Straßenrand geweht hat etc. pp. Kurzzeitig hatte sie Angst vor Brücken - dann muss man mal kurz einen 22kg-Hund hochheben und über die Brücke tragen. :ugly:
    Ein ganz großes Problem war und ist das Verbellen (und das wirklich extrem, so, dass ich sie kaum halten konnte) von fremden Menschen, anderen Hunden, Fahrrad- und Motorradfahrern, Autos, LKWs etc. Mittlerweile sind hauptsächl nur noch Hunde ein Problem, ab und an noch Menschen und Fahrradfahrer. Alles andere haben wir echt gut im Griff. Aber das war auch viel Arbeit - wir haben echt oft geübt.

    Seit kurzem gehen wir viel mit unseren Nachbarn und ihren beiden Hunden und einer weiteren Hundehalterin und ihrem Hund Gassi. Da blüht Cassy sichtlich auf und die Gassigänge machen richtig Spaß. Das hat uns nochmals einen richtigen Schritt nach vorn gebracht.

    Auch wenn wir echt viel Baustellen haben und hatten, aber Cassy konnte von Anfang an super zuahuse bleiben und ist stubenrein (allerdings hat sie Kristalle in der Blase und oft Blasenentzündung, daher kann es durchaus zu Unfällen kommen, die sie nicht bemerkt).

    Ich würde immer wieder einen Hund aus dem TS nehmen. Wenn du dir sicher bist und für dich klar ist, dass du einem Hund trotz Schwierigkeiten ein Zuhause geben möchtest, dann würde ich an deiner Stelle auch einen TS-Hund nehmen.

    @wiejetztich
    ist zwar keine ferne Insel, aber eine unglaublich schöne Stimmung: "Deine Juliet" von Mary Ann Shaffer ( @37mara73 ich schicke es dir noch, versprochen. Aber meinst du, ich komme zur Post? Hier liegen noch zwei weitere Päckchen).

    Ein Briefroman, der zur zur Kriegszeit auf der Insel Guernsey spielt. Ein ganz tolles Buch, ist aber kein spannender Roman, sondern eher ein schönes, zartes Buch. Ich weiß nicht, ob das was für dich sein könnte. Ich jedenfalls hatte hinterher ganz große Lust, diese Insel mal zu besuchen (und vielleicht schaffe ich das irgendwann auch mal).

    @Zucchini,
    der Dünger ist ohne tierische Bestandteile. Nennt sich Braunkorn (in Anlehnung als biologische Alternative zum Blaukorn) und enthält den Mykorrhiza-Pilz. Ich habe den schon seit 2 Jahren in Verwendung und bin sehr zufrieden damit. Habe mir nur in diesem Jahr gleich zwei Säcke gekauft.


    Brennesseljauche:
    Ich lasse die auch lange vergären und ja, es stinkt, aber ich mach einen Deckel drauf, dann ist das nicht so schlimm. Ein Bekannter wirft alles an Wildkräuter rein, was er so da hat und gejätet hat.

    So nach und nach wird es langsam im Garten. Die Beete sind großteils gejätet (das war echt heftig!) und nun geht es ans säen und bepflanzen. Gestern habe ich vorgezogene Kohlrabi, Salate und Blumenkohlpflanzen gesetzt. Dazu habe ich ins Pflanzloch immer etwas Schafwolle gegeben. Nun bin ich sehr gespannt, ob die Pflanzen gut wachsen werden. Bei Dehner habe ich biologischen Dünger bestellt. Leider komme ich dieses Jahr kaum an meinen Kompost hin (da stehen Holzrondelle davor), somit muss ich leider komplett auf anderweitigen Dünger ausweichen. Denn ich komme halt mit Eimer hin, aber nicht so recht mit der Schubkarre *grummel*
    Heute habe ich ein weiteres Beet gejätet und Steckzwiebeln gesteckt und Karotten (mit Radieschen) gesät. Außerdem habe ich im vorderen Garten auf der Hälfte des Weges Unkraut aus den Pflasterfugen geholt und gekehrt. Und ruckizucki war der Nachmittag rum....

    Gerade habe ich alle Kisten mit Jungpflanzen (insgesamt 18 Kisten mit Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Physalis) reingeräumt. Es soll heute Nacht etwas frischer werden und da ist mir die Gefahr zu hoch, dass sie Schaden nehmen könnten. In der Nacht auf Freitag soll es noch kühler werden.

    Ich lese gerade von Carlos Ruiz Rafon "Schatten des Windes". Und kann mich nicht entscheiden, wie ich es finde. Immer wenn ich mir denke, es wird mir zu zäh, macht es eine Wendung, die mein Interesse weckt - und ich lese weiter.
    Es sind sehr viele Figuren, einige Zeitsprünge und alles ein wenig verworren. Aber auch irgendwie gut. Und ich will jetzt wissen, wie es ausgeht. =)

    Zur Not: Kennt das jemand und könnte mir die Auflösung verraten, falls ich doch abbreche? :D

    Es ist leider viiiiiiieeeeel zu lange her, als dass ich mich noch daran erinnern könnte... Ich habe es damals gelesen, als es als TB rausgekommen ist. Das ist bestimmt annähernd an die 15 Jahre her.