Beiträge von Teetrinkerin

    @Cindychill
    ich bin mittlerweile ganz froh, dass Cassy nicht mehr Volldampf ins Leinenende der Flexi dampft. Das war manchmal echt schmerzhaft. Sie weiß mittlerweile, wo das Ende ist und wird dann langsamer. Für uns schon ein riesiger Fortschritt ;)
    Bloß wenn sie Spur aufnimmt, dann ist sie nach wie vor höchst erregt und kaum händelbar. Cassy hat echt mehr Jagdtrieb als unserer früherer Dackel-Mischling.

    @Stinkelilly
    Fahrzeuge gehen bei uns mittlerweile meist gut (auf 4 Rädern). Aber Cassy hat auch am Anfang ALLES verbellt - Autos, Traktoren, Roller, Fahrräder, Spaziergänger, Hunde etc. pp. Mit Fahrrädern, Fußgängern und Hunden üben wir noch ;-)

    @Vakuole
    ich blocke sie sozusagen: Wenn sie nach vorne will, dann drehe ich mich zur Seite und blocke sie mit Fuß und Hand - notfalls dränge ich sie dann auch nach hinten. Mittlerweile reicht oft ein ganz sachter Zug am Halsband und ein Schnalzen mit der Zunge und sie weiß, dass sie zu weit vorne ist. Ich muss aber dazu sagen, dass ich KEIN Leinenrucker bin! Also nicht wie andere, die ständig heftig am Halsband rucken.
    Wenn ein Zaun am Gewehgrand ist, dann nehme ich sie auch gerne nach hinten und gehe so dicht am Zaun vorbei, dass sie nicht vorbei kann.

    Ich habe soeben "Die Buchhandlung" von Penelope Fitzgerald beendet.

    Tja, was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht.... Warum? Eigentlich weniger deswegen, weil ich manchmal das Gefühl hatte, eine Seite übrsprungen zu haben (einmal hab ich mehrmals kontrolliert, ob ich nicht eine Seite überblättert habe), sondern weil es so traurig und trostlos, ohne jegliche Hoffnung und Perspektive endet (nicht nur, was der fianzielle Verlust angeht, sondern auch wegen dem Verhalten der Mitmenschen). Und ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte das alles so "reibungslos" in diese Richtung laufen lassen - einfach kampflos und so schnurgerade daraufhin.

    Nach der Filmvorschau hatte ich eigentlich eine ganz andere Vorstellung von dem Buch. Nachdem ich den letzten Satz gelesen habe, habe ich das Buch direkt auf den Tisch geworfen. Enttäuscht bringt es am besten auf den Punkt.

    Das Nachwort von David Nicholls spare ich mir...

    @Stinkelilly
    die Leinenführigkeit sitzt leider noch nicht so dolle. Also ich muss da schon immer wieder regulierend eingreifen, wobei das hier jetzt langsam ganz gut klappt (naja, wenn man davon absieht, dass auch sie mal schlecht drauf ist). In unbekannten Gebieten müssen wir noch lernen, obwohl das schon besser geworden ist. Manchmal kam ich mir vor, wie so mancher DSH-Besitzer, die ich schon gesehen habe: Hund zieht vorne wie irre an der Leine, Herrchen stolpert mit nach hinten geneigtem Körper hinterher. :ugly:

    @Lurchers
    stimmt, am Geschirr darf sie meistens an der Flexi laufen, da reguliere ich kaum. An der Retrieverleine fordere ich ein, dass sie nicht zieht. Dieses situationsbezogene Lernen war mir im Kopf als Räumlichkeit - aber klar, dass macht sich nicht nur am Raum fest, sondern auch an dem Drumrum. Eigentlich total banal - warum bin ich da nicht vorher drauf gekommen?

    Ich glaube aber, dann werde ich die Leinenführigkeit erst mal weiter noch an der Retrieverleine üben - denn sie soll auch in unbekannten Gebieten ordentlich an der Leine laufen. Und schiebe Geschirr auf später. Sonst wird uns das zu viel - manchmal habe ich das Gefühl, dass mir der Kopf davon raucht, was wir alles noch lernen müssen. Immerhin haben wir uns den Hundeführerschein als Ziel für nächstes Frühjahr gesetzt.

    Ich bräuchte eure Hilfe:

    Cassy ist nun seit 9 Monaten bei uns - die Leinenpöbelei ist auf jeden Fall besser geworden, wenn auch noch nicht ganz gut. Heute morgen nun folgendes:

    Wir haben gestern ein neues Brustgeschirr gekauft (das alte Sicherheitsgeschirr von Anny-x empfand ich bei den Temperaturen einfach zu schwitzig für sie). Meistens sind wir innerhalb Ortschaft mit der Retrieverleine (natürlich mit Zugstopp) unterwegs, weil ich sie da einfach besser unter Kontrolle habe, dazu noch das Geschirr für außerhalb, um sie an der Flexi laufen lassen zu können, wenn ich sie nicht frei geben kann.
    Jedenfalls laufe ich heute morgen bei uns auf dem Hof raus, kommt hinten ums Ecke eine Frau (ich hab sie leider erst zu spät bemerkt). Cassy war diesmal am Brustgeschirr, weil ich eigentlich lieber am Geschirr mit ihr laufen würde. Cassy ging wieder ab wie Harry. Also Cassy erst mal wieder von ihrer Pöbelei runtergebracht, Frau lief weiter, ich habe Cassy dann erst noch eine Weile absitzen lassen, bevor wir wieder los sind. Dann sind wir los - aber keine Chance mit der Leinenführigkeit. Das ist ja sowieso ein riesen Thema bei uns, aber sie zog im Geschirr wieder eifrig voran. Deswegen habe ich wieder auf Retrieverleine gewechselt und siehe da, sie konnte wieder neben mir laufen. Ich fordere in unbekannten Gegenden die Leinenführigkeit von ihr nicht ganz ein, weil ich weiß, dass sie das noch nicht leisten kann. Meist wird dann die Zieherei im Laufe besser - aber zumindest in den ihr bekannten Gassirunden bzw. auf dem Weg dorthin durchs Wohngebiet fordere ich das schon ein.

    Nun meine Frage: Kann es sein, dass Cassy einfach das direktere Handling mit der Retrieverleine benötigt? Gibt ihr das evtl. sogar Sicherheit? Schaffen wir es jemals, auch innerhalb Ortschaft auf Geschirr wechseln zu können? Habt ihr Tipps für mich?

    Es ist ja schon deutlich besser geworden - sowohl mit der Leinenführigkeit als auch mit der Pöbelei. Wenn ich daran denke, wie sie früher in die Leine gebrettert ist. Da hatte ich schon immer echt Angst vor dem Ruck, denn das tat oft richtig weh. Und früher hat sie dermaßen gepöbelt, da ist sie oft 2m in die Luft gehüpft. Gestern trafen wir im Tierheim eine frühere Gassigängerin von ihr, die sich riesig freute, sie wieder zu sehen und auch zu sehen, dass wir mittlerweile mit ihr unter Leute gehen können. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber manchmal ist es schon zäh ;) Immerhin sind Autos und Traktoren überhaupt kein Problem mehr, Motorräder meistens auch nicht, Fahrräder zu einem großen Teil auch und Fußgänger eben je nach Gemütsverfassung. Hunde nur, wenn sie einen guten Tag hat - aber es wird!

    @Wurli
    Daumen und Pfoten sind gedrückt!

    @Vinimaus
    bestimmt ist das nur eine reine Vorsichtsmaßnahme. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass du dir das zu denken gibt. Aber lieber einmal zu vorsichtig sein.

    @snofelta
    auch bei dir drücken wir Daumen und Pfoten!
    Seh es so, ihr arbeitet jetzt einfach alles auf einmal ab. Bei uns sagte kürzlich unser TA auch, wir nehmen auch alles mit, jetzt würds langsam reichen... Wir hoffen daher auch, dass wir jetzt halt alles auf einmal abarbeiten - zumal die vielen TA-Besuche auch mit der Zeit echt ordentlich ins Geld gehen.

    Ich glaube auch, dass leichte Schlappohren den Stehohren nichts nachstehen, was das Ohrenspiel angeht. Wenn ich da an Cassy denke, die mit ihren Ohren Sachen anstellt, die ein Stehohr nicht kann.... Wenn sie sich total freut, dann klappt sie ihre Ohren (hängend) nach außen, so dass man die Innenseite vom Ohr sieht. Schaut total lustig aus und zeigt bei ihr große Freude an.

    Sie legt ihre Ohren in Falten, dreht sie nach vorne, nach hinten... Sie hat da schon ein großes Repertoire drauf. Vielleicht aber auch, weil sie keine Rute hat.