Das mag sein, aber Kinder (Das weiß ich durch meine beste Freundin) können früh selbständig werden und zum Teil auf sich selbst aufpassen und versorgen. Sie schaffen ihren Alltag ohne Eltern. Ein Hund wird dieses Stadium nie erreichen.Wenn er muss kann er nicht wie Kinder auf Toilette gehen. Nur so als Beispiel. Ich finde daher der Vergleich hinkt.
Mag ja sein, dass einige es geschafft haben in dem sie ihr Leben nach dem Hund richteten. Die große Masse ist es aber nicht, die das schafft oder macht. Daher finde ich es schon richtig zu überlegen, ist man im Notfall die Ausnahme. Ist man wirklich so Hundeverrückt.
Ich weiß nicht, wie alt das Kind deiner besten Freundin ist, wie fürsorglich sie ist, wie selbständig das Kind ist. Das nun auf alle Kinder runterzubrechen, finde ich jedoch fragwürdig. Ein Kinder-Alltag ist übrigens mehr, als nur selbständig aufs Klo zu gehen 
Ganz ehrlich, ich habe weniger Probleme damit, meine 3-jährige Hündin für 5 Stunden alleine zuhause zu lassen, als meinen 7-jährigen Sohn. Das ist für mich ein no go. Ich weiß, dass es Eltern gibt, die das machen (ich kenne auch eine Mutter, die bereits ihren Sohn in der ersten Klasse unbeaufsichtig halbtags alleine gelassen hat), aber das empfinde ich alles andere als optimal (um es mal neutral auszudrücken).
So wie es Kindertagesstätten gibt, gibt es auch Hundetagesstätten oder Hundesitter. Im Berufsalltag Kind(er) unterzubringen, mit ihren Sorgen, Wünschen, Hobbies, ihnen Lernhilfe zu geben, ihnen die Welt zu erklären, ihnen Werte mitzugeben, ihnen Halt zu geben und dennoch Selbständigkeit zu fördern ist eine ganz andere Hausnummer, als einen Hund zu halten.
Ich bin ganz bei dir, dass man sich ernsthaft überlegen soll, ob man bereit ist, sein Leben ggfs. auf einen Hund auszurichten und auch die ein oder andere Lösung parat zu haben, falls mal was nicht so läuft. Dennoch ist ein Leben mit Kind viel komplexer und man schafft es auch.