Ich bin momentan in dieser Situation. Sobald ich ausgelernt habe, kann Hund definitiv nicht mit. Im Juwelier? So wie er fremde Menschen nicht leiden kann? Nein. In der Werkstatt? Bei den Fusseln, die er verliert mit den feinen Uhrwerken? Nein, da mach ich ja mehr kaputt als reparieren. Was ist wenn ich Umziehen muss, ist leider sehr warscheinlich. Familie kann sich dann nicht darum kümmern. Bekomme ich einen Job, bei dem ich 2h Mittagspause habe. Dann könnte ich mit ihm spazieren gehen, sofern ich in der nähe Wohne. Es gibt bestimmt möglichkeiten für mich. Aber ich weiß das es anstrengend wird.
Die Frage würde ich alles versuchen was geht auch wenn es anstrengend wird, sollte man sich in Ruhe für sich beantworten. Ich finde sie sehr wichtig. Vorraus planen geht einfach nicht, aber wenigstens sich darübert Gedanken machen sollte man.
Das tut mir sehr leid und ich hoffe und wünsche für dich, dass du ganz schnell eine gute Lösung für euch beide findest. Die Daumen sind ganz fest gedrückt!
Ich kann dir nur aus meinem Alltag mit Hund und zwei Kindern berichten. Meine Kinder nehmen mich mehr in Anspruch, als der Hund. Wir haben einen TS-Hund mit vielen Baustellen, mit dem ich wirklich viel trainiert habe und mit dem ich weiterhin noch viel trainieren muss. Dennoch ist ein Leben mit Kindern viel komplexer. Auch wenn deine sporadischen Einblicke in diese Familie ein relativ einfachen Eindruck machen, das ist nicht immer so. Es gibt Kinder, die sehr selbständig sind, aber die meisten Kinder sind es eher nicht und brauchen einfach die Anleitung, den Rückhalt oder die Anwesenheit der Eltern.