Beiträge von Teetrinkerin

    Mein Mann hat mir heute früh schon wieder einen 20l-Eimer mit Äpfeln heimgebracht. :flucht: Gestern habe ich den Eimer mit Äpfeln fast komplett in Apfelmus verarbeitet. Nun muss ich mal schauen, was ich mache. Eine Charge Apfelmus gibt es bestimmt nochmal, aber dann werde ich vermutlich noch getrocknete Apfelschnitze machen. Und ich gucke mal, wie es mit Bratapfelmarmelade ausschaut. Das dürfte auch lecker sein.

    Nachher kommt ein Bekannter zum Zwetschgen pflücken. Da werde ich mir auch gleich einen Eimer pflücken. Ich möchte gerne Zwetschgenmus Apothekerin Art kochen, evtl. noch Zwetschgen-Chutney und dann möchte ich unbedingt noch Zwetschgenkompott machen. Nun bin ich gestern über ein Video gestolpert, in dem die Zwetschgen ohne Wasser und Zucker eingekocht werden. Hat das von euch schon jemand gemacht? Oder hat evtl. ein gutes Rezept zum einwecken von Zwetschgen? Gerne ein bissel mit Gewürzen.

    Also wird bei mir heute der Sonntag arbeitsreich werden...

    Hier noch das Video:

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    Ja glaube ich wirklich. Weil früher Hunde noch nicht so arg den Part des Sozialpartners ausfüllen mussten wie heute, es deutlich weniger Hunde in den Städten gab und sowas wie "Arbeitsrasse muss unter der Woche mit ins Büro und am Wochenende für Hochleistungen im Funsport geeignet sein" früher nicht gab. Aufgrund der immer höheren Hundedichte, immer mehr "funktionslosen" Hunden und dem ganz engen Zusammenleben sind die Anforderungen deutlich gestiegen.Ein Beispiel: Schäferhund zerlegt heute die Wohnung und reißt die Tapeten ab oder will Nachbars Fifi fressen statt nett hallo zu sagen
    ? Früher hätte man ihn nachtsüber das Grundstück patroullieren lassen und tagsüber in den Zwinger gesteckt. Und auf dem Grundstück hat kein anderer Hund was zu suchen. Ich möchte damit nicht sagen, dass früher alles super un heute alles doof ist, aber da gäbe es einige Probleme von heute nicht.

    Na ich habe gerade den 19 Wochen alten RS, von dem ich oben schrieb, im Training. Weil Frauchen ihn jetzt schon nimmer halten kann un Angst hat, wieso er das immer noch tut.Also das denke ich mir nicht aus.

    Ich wohne schon immer im gleichen Dorf und ich weiß nicht, wie viele Hundekontakte ich als Kind hatte mit Hunden, die nicht einfach nur freundlich "Grüß Gott" sagen wollten.

    Dass wir heute für Probleme mit unseren Hunden sensibler sind, liegt auch am veränderten (und berechtigen) Stellenwert. Einige Häuser weiter von meinem Elternhaus gab es früher einen Berner Sennenhund, hochgradig aggressiv - vermutlich auch deshalb, weil er nie beschäftigt wurde, nie Gassi geführt wurde (er hatte keinen großen Hof als Auslauf).

    Früher liefen auch gerne mal Hunde herrenlos rum - zum Gassi gehen wurde einfach die Haustüre auf gemacht und der Hund rausgeschickt. Heute ist der Aufschrei groß, wenn das gemacht werden würde. Heute steht es im Mitteilungsblatt, wenn ein Hund einem Fahrradfahrer hinterher ist. Klar ist dann die Wahrnehmung umso größer und man bekommt den Eindruck, dass die Probleme zunehmen.

    Wenn ich mich in meiner Umgebung umschaue, habe ich nicht die Wahrnehmung, dass die Hundeproblematik zugenommen hat. Eher, dass vieles aufgebauscht wird. Was aber nicht heißt, dass es nicht wirklich auch graviernde Probleme mit Hunden gibt, an denen dringend gearbeitet werden muss.

    Ich habe letzte Woche von einer Freundin eine Honigmelone geschenkt bekommen. Da wir jetzt aber keine wirklichen Honigmelonen-Esser sind (im Gegensatz zur Wassermelone), lag sie immer noch da. Also musste ich mir was einfallen lassen. Da ich im Moment sowieso total im Einkochfieber bin, habe ich nun Honigmelonen-Ingwer-Marmelade (mit Zitronensaft) gekocht. Schmeckt lecker!

    Außerdem habe ich nochmals ein paar Birnen hier gehabt, davon habe ich 2 Gläser Birnenkompott gemacht. Leider habe ich mich total verschätzt, was der Sud betraf und nun hatte ich einen Liter Zuckerwasser übrig. Da ich das nicht wegschütten wollte (ich mache bestimmt nochmal ein paar Birnen ein), habe ich das nun ich Gläsern abgefüllt und mit in den Einkochautomaten gestellt.

    Ich hoffe sehr, dass die Zucchini noch ein paar Früchte hergeben (die sind ziemlich durch). Das Gemüse-Letscho, das ich gestern gemacht habe, ist sooo lecker, dass ich davon unbedingt mehr machen möchte.

    @Lisa88
    die eigenen Tomaten sind schon was tolles, gell? Wenn man mal selbst Tomaten angebaut hat, dann ist man "versaut" fürs ganze Leben, da schmecken die gekauften Tomaten einfach nicht mehr.
    Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wieder bis in den Winter hinein die Tomaten nachreifen lassen kann. Die sind zwar nicht mehr so lecker, aber mit den gekauften halten die allemal noch mit.

    Fürs heutige Apfelmus habe ich die Äpfel geschält und das Kerngehäuse rausgeschnitten, da sie doch arg zerfallen waren und ich sowieso braune Stellen entfernen musste. Anschließend habe ich das Mus mit dem Zauberstab püriert. Wenn die Äpfel sonst ganz gut ausschauen, dann koche ich sie auch mit Schale und Kerngehäuse und passiere sie dann durch die flotte Lotte.

    Das auf jeden Fall! Aber wenn es Spaß macht, ist es jede Arbeit wert.

    Das stimmt! Und vor allem ist es so ein unglaublich befriedigends Gefühl, wenn der Vorratskeller und die TKT gut mit Vorräten bestückt ist.

    Ich würde so etwas nie mehr machen. Jedenfalls nicht über den Balkon.Wir hatten im Wintergarten Wein unter der Decke lang wachsen lassen. Das sah auch echt toll aus. Aber es hat viel Dreck gemacht und damit auch viel Arbeit. Wir haben den Wein dann nach einigen Jahren rausgerissen. Das war echt schade weil die Weintrauben echt lecker waren.
    Ich weiß allerdings nicht ob es bei Kiwi evtl anders ist mit dem Dreck.

    LG
    Sacco

    Ich vermute mal schon, dass die Kiwi viel Laub haben, das sie abwerfen. Bei uns ist es allerdings so, dass die Kiwi nur vorne an den Balken entlang wachsen sollen (also nicht unter dem Dach über dem Balkon, sondern nur an der Vorderseite vom Balkon). Mein Onkel hat seinen Balkon vor Jahren überdachen lassen und bei ihm wachsen auch vorne an den Balken seither Weintrauben hoch.
    In einem Wintergarten würde ich die Pflanzen auch nicht unter der Decke wachsen lassen. Das Laub fällt ja wirklich dort überall hin - zumal ein Wintergarten ja auch zusätzlicher Wohnraum ist. Beim Balkon, der nur auf der Vorderseite bewachsen sein soll, sehe ich das nicht ganz so eng.

    @Maslee
    das ist ja toll! Ja, so ein eigener Garten ist schon toll, auch wenn er viel, viel Arbeit macht.

    Mit den Zitronengurken hatte ich leider gar nicht so viel Glück. Die habe ich dieses Jahr zum ersten Mal angebaut, aber der Ertrag war echt gering. Ich mag am liebsten die Sikkim-Gurke und die Gurke Jasser (die habe ich bisher nur bei einem privaten Saatguterhalter gefunden). Die sind super robust, ertragreich und schmecken gut.

    Was ich auch total wichtig finde, ist eigenes Obst. Bisher haben wir leider nur Zwetschgen-, Birnen- und ein Apfelbaum, aber das soll mehr werden. Diesen Herbst wollen wir noch Johannisbeeren und Himbeeren pflanzen und endlich ist auch das Beet fertig, in den die Mini-Kiwi (und in ein Eck eine männliche Pflanze) gesetzt werden soll. Wir haben nämlich dieses Jahr eine Wendeltreppe zum Balkon hoch bekommen und da soll eine Kiwi hochwachsen. Die kann dann (wir haben einen überdachten Balkon) an den Holzbalken weiter wachsen und es so richtig wild-romantisch machen. Das stelle ich mir richtig schön vor. Und zum Ernten ist es auch noch recht praktisch.
    Wir haben bei den Mini-Kiwi MSU und Ken's red gekauft + eine männliche Pflanze. Bin schon soooo gespannt drauf!