Beiträge von Teetrinkerin

    Ich habe mich gestern noch viel mit meinem Mann darüber unterhalten. Anfangs hielt er mich noch für verrückt und wollte nix davon wissen. Aber er kam dann doch ins grübeln und sah ein, dass gewissen Vorräte und Sicherheitsvorkehrungen sinnvoll sind.

    Punkt 1, den wir noch in diesen Tagen angehen wollen: Wir haben einen Schacht vor dem Haus, in dem eine Pumpe das Sickerwasser in die Kanalisation wegpumpt (keine Ahnung, wie das genau funktioniert und ob es nur das Sickerwasser ist). Jedenfalls sind wir ein Hinterliegergrundstück und durch das erforderliche Gefälle ist bei uns der Anschluss zur Kanalisation recht hoch. Nun fiel im Sommer bei starkem Regen eben diese Pumpe aus und wir hatten Hochwasser im Keller. Nicht so doll.... Die Pumpe war schon einige Jahre alt und wir haben eine neue gekauft. Die dürfte jetzt auch wieder einige Jahre ihre Dienste tun. Nur, was ist, wenn wegen Unwetter die Stromversorgung unterbrochen ist und es stark regnet? Deswegen wird als erstes ein Stromaggregat angeschafft und auch noch eine zweite Pumpe. Damit nicht wieder Land unter ist im Keller.

    Klar kostet so eine Krisenvorsorge Geld - aber wir wollen alles nach und nach anschaffen. Man braucht ja nicht gleich sofort 10kg Reis, 10kg Nudeln, 100l Mineralwasser etc. kaufen, sondern kann bei jedem Einkauf einen Artikel zusätzlich kaufen.

    @CH-Troete
    guter Hinweis mit den Dosenöffnern!

    Aber die Art, in der „diese Tierschützer“ hier von Einigen über den Kamm geschert werden, teils wegen Einzelerfahrungen bzw. ohne je einen Tierschutzhund gehabt oder mal im Tierschutz mitgewirkt zu haben, finde ich einfach nicht in Ordnung.

    Das empfinde ich genau so! Ich habe ja sehr viel Kontakt zu "unserem" Tierheim und weil ich dort so begeistert war, sind wir auch als Mitglied eingetreten.

    Und ja, auch hier im Forum stößt mir einiges auf, wenn von Müll, (oder mal in einem anderen Thread) von Tierschutz-Uschis geredet wird. Das ist einfach nur respektlos und dann wird aber genau dieser Respekt für sich selbst eingefordert. Geht gar nicht.

    aber somit verfälschen sich die ursprünglichen Aussagen, per Überspitzungen, Übertreibungen, Umdeutungen.

    Das habe ich hier im Thread aber eher von den TS-Gegnern so wahrgenommen.


    @GruenerTee
    das mit deiner Freundin tut mir leid. Allerdings kann ihr sowas in JEDEM anderen Verein oder Orga auch passieren. Deswegen alle TS-Orgas schlecht zu machen, finde ich nicht in Ordnung.

    Küchenhexe hab jetzt mal schnell das Internet befragt.
    Bei uns sagt ma glaub ich Holzofen dazu.
    Gibts auch mit Wasserschiff. :cuinlove:
    Wir haben nur nen zusätzlichen Sichtofen...leider nur für schnelle Wärme.

    Bei uns sagt man meist nur Holzküchenherd. Ich dachte, Küchenhexe ist besser bekannt ;) Meine Oma hatte auch einen mit Wasserschiff. Leider wurde der Herd entsorgt. :(

    @Maslee
    ich werde mal in das Buch reinlesen und dann entscheiden. Zur Not wär das auch noch was für meinen Mann - der liest, wenn überhaupt, nur Thriller.

    @Chris2406
    Danke, dein Beitrag ist eine richtige Inspiration. Und man kommt sich gleich nicht mehr so als Sonderling vor, wenn sich auch andere darüber Gedanken machen.

    @LinouAlexandra
    ja, Garten haben wir (wir wohnen allerdings im 1. OG). Deswegen habe ich mir auch schon überlegt, eine Küchenhexe auf den Balkon zu stellen (wenn das machbar ist). Jedoch bleibt auch hier das Problem bei atomaren oder chemischen Unfällen, bei gesundheitsgefährdender Rauchentwicklung, dass man nicht kochen kann.
    Aber ein Gas-Campingkocher wäre eine gute Alternative. Danke für den Tipp!

    Hier würde ich auch gerne mitlesen.

    Ich denke, einen gewissen Vorrat zu haben, ist sicherlich sinnvoll. Stromausfälle (auch über mehrere Tage hinweg) kann es immer mal geben, wie es auch schon der jüngeren Vergangenheit hier in Deutschland gab. Und dann denke ich halt auch daran, dass es durchaus mal zu Chemiunfällen, Großfeuern mit gesundheitsgefährdender Rauchentwicklung oder zu atomaren Unfällen kommen kann (wir wohnen leider in 50km Entfernung zu einem der gefährlichsten Atomkraftwerken in Deutschland). Da ist eine gewisse Vorsorge sicherlich nicht schlecht. In Schweden wurde - wie ich auf youtube gesehen habe - im vergangenen Jahr eine Broschüre an die Bevölkerung rausgegeben, in der informiert wurde, wie wichtig Vorräte sind und welche sinnvoll sind.

    Auf Rettungskräfte mag ich mich nicht komplett verlassen. Mal böse ausgedrückt: In der Ukraine und auch in Japan wurden Menschen "geopfert", damit noch größere Katastrophen verhindert wurden. Ich denke, in Mittel- und Westeuropa ist es sicherlich nicht so einfach umsetzbar, dass so viele Menschen einfach gezwungen werden können. Ich würde ja auch nicht mein Leben opfern wollen.

    Sorge macht mir persönlich auch die Tatsache, dass es Stromausfall geben könnte. Viele Lebensmittel wären dann nicht mehr verwertbar (Reis, Nudeln, Kartoffeln, Grieß etc.) Ansonsten sind wir eigentlich (bis auf Wasser - da sollte ich mir auch mal Gedanken machen) ganz gut gerüstet, da ich viel Selbstversorgung betreibe und damit einhergehend auch Vorratshaltung. Sprich, im Moment stehen um die 300 Gläser mit Vorräten im Keller (von fertigen diversen Saucen, über Marmaladen, Chutneys, Ketchup, Brotaufstrich, sauer Eingelegtes, getrocknetes Gemüse und Obst, Kompott etc.).

    Wir haben hier im Wohn-Esszimmer/ Küche einen Kaminofen stehen, der würde uns im Winter Wärme spenden, auch ohne Strom. Nur kochen können wir damit leider nicht. Ich hatte damals noch überlegt, einen Ofen zu kaufen, auf dem man auch kochen kann, habe ich mich dann aber in der Beratung durch die Verkäuferin im Ofenstudio davon abbringen lassen.

    Eigentlich dachte ich auch, durch unseren großen Garten wären wir ganz gut gerüstet - bis ich mich kürzlich mit einem Bekannten darüber unterhalten habe. Tja, was wäre im Ernstfall? Ich denke, ich wäre leider nicht mehr die einzige, die in meinem Garten ernten würde.

    Das Buch, das hier schon mehrmals angesprochen wurde (Blackout). Ist das empfehlenswert? Ich bin kein Thriller-Leser und zu düstere Themen schlagen mir auch oft aufs Gemüt. Mein Bekannte hat mir erzählt, dass er kürzlich "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach gelesen hat. Da geht es darum, dass die Ressourcen aufgebraucht sind - geht also auch in etwa in die Richtung.

    Ich ziehe dann mal mit meinen Wochenplan auch hier um. Die Woche hat bei mir gestern begonnen.

    @GruenerTee
    ich glaube, da liegen schon noch Welten dazwischen. Eine Mitarbeiterin im TH hat mir erzählt, dass das leider recht oft vorkommt. Selbst als ich nur zum Kaffee im Tierheim war (die bieten da Samstags und Sonntags Kaffee und Kuchen an), wurde ich schon selbst Zeuge davon, dass die zweite Vorsitzende vergeblich auf einen Interessenten gewartet hat.
    Denn - und das ist das traurige daran - TH-Hunde haben bei vielen nicht die gleiche Wertung wie Züchterhunde. Sieht man ja leider schon hier im Forum.

    Ist ja auch völlig in Ordnung, wenn man für sich das ausschließt und einen anderen Weg geht. Aber das generelle schlecht machen von diesen Besuchen finde ich einfach schade. Zumindest - so ist es mein Empfinden - meist von Leuten, die damit überhaupt keine Berührungspunkte hatten.

    Ich glaube, die meisten Besuche laufen auf Augenhöhe ab. Nur, wie du @Pinky4 treffend geschrieben hast, die negativen bleiben halt mehr haften. Und es ist doch meistens so, dass mir dort einen Hund hole (ob nun Züchter oder TH), wo ich mit den Leuten gut kann. Daher empfinde ich es auch nicht als Eindringen, sondern einfach als Besuch.

    Und ich glaube, wenn wir alle erleben würden, was Mitarbeiter in TH immer wieder erleben, würden wir vermutlich auch kein Tier mehr einfach so vermitteln. Und ich glaube, die meisten von uns, die so einem Hund ein neues Zuhause geben, würden es auch so handhaben. Alleine wenn ich daran denke, was unser Hund erleben musste, treibt es mir die Tränen in die Augen. Sie war ein Häufchen Elend, als sie beschlagnahmt wurde - und dabei ist sie ein absolut fröhlicher, lustiger Hund.
    Tiere, die in unwürdigsten Bedingungen leben mussten, die geschlagen und misshandelt wurden, halb verhungert sind, die grausigste Dinge erleben mussten, die gibt man nicht mehr so einfach her.