Beiträge von Teetrinkerin

    Dieses Gartenproblem, ist das wirklich reel? Es gibt ja auch in den Städten ganz viele TS-Hunde und da haben ja die wenigsten einen Garten. Oder wird dieses Gartenthema von Kritikern nur einfach gerne hergenommen?

    Mein Nachbar z.B. hat mich - bevor Cassy bei uns einzog - ganz wuschig gemacht, dass wir ganz sicher keinen Hund vom TH bekommen, weil unser Garten nicht komplett eingezäunt ist. Ja, die Dame vom TS hat es gesehen und uns empfohlen, ihn noch komplett einzuzäunen und das wars. Cassy durfte trotzdem bei uns einziehen. Nun wohnt sie schon bald ein ganzes Jahr bei uns und der Garten ist immer noch nicht ganz eingezäunt (wir gehen nämlich Gassi). :D

    Wir besuchen immer mal wieder das Tierheim mit Cassy zusammen. Und sowohl die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer, als auch Cassy freuen sich immer total, wenn sie sich wieder sehen. Erst beim letzten Fest, Cassy war ganz verzückt von zwei Frauen (sie findet Fremde eigentlicht total doof), hab mich schon gewundert, kam eine der beiden Damen auf uns zu und fragte total erfreut, ob das Cassy wäre. Es hat sich rausgestellt, dass das zwei Gassigängerinnen waren, die hin und wieder mit Cassy spazieren gingen. Ich hab sie aber nicht kennengelernt, war immer mit anderen Gassigängern unterwegs. War total nett! ;)

    Da fällt mir ein, dass ich kürzlich im Supermarkt hinter jemanden an der Kasse stand, der einen Welpen stolz auf dem Arm trug (eingewickelt in eine Decke). Ich bin mir nicht sicher ob Mops oder Bulldogge. Aber der Typ und seine Partnerin waren so verzückt von diesem Hündchen und ich hätte kotzen können. Diese armen Kreaturen müssen so oft als Prestige-Objekte herhalten.

    Ein Hund sollte rennen können und dürfen und nicht nur daherschleichen müssen, weil alles andere ihn so sehr in Luftnot bringt, dass er droht, umzufallen.

    Kann es sein (das ist nicht böse gemeint!), dass du da einfach etwas empfindlich reagierst? Denn ich denke, wenn es nett und nicht von oben herab angebracht ist, dürfte das echt kein Problem sein.

    Und ich finde deine hier angebrachten Beispiele schon anders, als der Hinweis mit dem Kabel.

    Ich war gestern in meiner Stamm-Buchhandlung. Auf dem Weg dorthin kam mir ein älteres Ehepar mit einem Mops entgegen. Es war gestern wirklich nicht allzu warm - angenehme 20°C. Aber dieser Mops hatte die Zunge ellenweit raushängen, nach oben gerollt und beim Warten an der Ampel hat es vor schnaufen gegrunzt. Schrecklich! Mir tat das Tier so unendlich leid! Wie muss es ihm erst gehen, wenn es draußen warm ist und es schneller laufen muss?

    Weder bei meinem (nicht vorhandenen) Kind noch bei meinem Geld ist das eigentliche Ziel die Weitervermittlung. Aber gerade deshalb finde ich den Vergleich richtig gut.

    Sorry, ich stehe gerade auf dem Schlauch. Meinst du das sarkastisch oder so wie du es geschrieben hast?

    Ich habe einfach etwas als Vergleich hergenommen, was uns wichtig ist bzw. am Herzen liegt. Und ich denke (auch wenn das eine weitervermittelt wird, das andere nicht), dass einem ein Hund auch am Herzen liegt.

    Ich würde mir vom „Verkäufer“ (ist ja prinzipiell nichts anderes) ein Beratungsgespräch auf Augenhöhe wünschen.

    Aber ein freundlicher Hinweis schließt doch ein Beratungsgespräch auf Augenhöhe nicht aus. Du machst dir Gedanken, wir hier alle vermutlch auch, aber es gibt halt doch immer mal wieder Leute, die einfach nicht daran denken (nicht aus Böswilligkeit oder aus Desinteresse). Aber lieber einmal freundlich drauf hingewiesen, als dass ein Hund dann in ein Stromkabel beißt, weil man nicht dran gedacht hat. Also zumindest mir geht es so, dass ich zuhause auch einfach mal "betriebsblind" bin. Ich seh etwas schon ewig, es ist für mich normal, ich denk da nicht mehr dran. Und wenn man mit einem freundlichen Hinweis eine Gefahrenquelle beseitigen kann, dann ist das doch o.k.

    Wir füttern auch Vet-Concept. Allerdings weil Cassy Blasenkristalle hat, daher bekommt sie das dog low minaral. Das bekommt man aber erst nach voriger Freischaltung durch den Tierarzt.
    Das Trockenfutter ist preislich o.k., das Dosenfutter ist schon ne Hausnummer preislich gesehen. Wir füttern daher (nachdem wir auf Nassfutter umgestellt hatten) wieder fast komplett Trockenfutter, nur abends bekommt sie noch 100g Nassfutter beigemischt. Würden wir komplett Nassfutter füttern, müssten wir knapp 15€ für 3 Tage ausgeben. Das finde ich preislich schon echt heftig für einen 22kg-Hund.

    Die Lieferung erfolgt immer schnell und zuverlässig. Cassy frisst das Futter auch anstandslos (eine zeitlang hat sie das Trockenfutter nicht mehr so gern gegessen, aber mittlerweile mag sie es ganz gern) und sie verträgt es gut. Das Dosenfutter würde sie lieber fressen, aber das ist uns als Alleinfuttermittel zu teuer.

    Weil immer wieder hier davon gesprochen wird, man müsse den Menschen auch vertrauen - wer das nicht kann, würde keinen guten Job mehr in der Vermittlung machen können.

    Wie viel vertrauen hat denn jeder von uns einzelne in andere Menschen? Wer würde seinen prall gefüllten Geldbeutel jemand Fremdes in die Hand drücken und bitten, darauf aufzupassen? Oder sein Kind, während man schnell mal irgendwo einkauft? Ich denke, niemand von uns würde das machen. Warum sollte man sich also bei einem Hund blind darauf verlassen?

    Das sehe ich anders.Warum sollte man das nicht miteinander vergleichen können? Gewisse Voraussetzungen braucht auch jemand, der sich keinen "0815 Familienhund" anschaffen will, sondern eine spezielle Rasse eventuell sogar für eine spezielle Arbeit.
    So wie es für manche Rassen gewisse Voraussetzungen braucht, braucht es für manche Tierschutzhunde eben auch gewisse Voraussetzungen und dennoch machen Züchter nicht so viel an Kontrolle, wie TS Vereine. (Jetzt mal abgesehen von absoluten Angsthunden oder Aggressiven Hunden, dass da mehr geschaut werden muss, leuchtet mir schon ein. Aber warum bei einem völlig normalem Hund?)

    Ich finde dennoch nicht, dass man das miteinander vergleichen kann. Ein Welpe ist zwar anstrengend, aber man wächst mit der Erziehung mit - ob nun Familienhund oder Arbeitshund. Ein TS-Hund mit Baustellen wirft einen gleich ins kalte Wasser. Da biste gleich voll drin. Und das braucht kein aggressiver Hund oder richtiger Angsthund sein - da reicht schon ein unsicherer Hund. Das ist einfach ganz anders - und ich kenne beides: Welpe und TS-Hund.

    Und es gibt noch einen Grund, der nicht unterschätzt werden sollte:
    Beim Züchter kostet ein Welpe halt gleich mal 1000 € aufwärts. Da überlegt man es sich dreimal, bevor man einem Hund ein Zuhause gibt. Aber TS-Hunde, die "nur" 300/400 € kosten, da ist die Hemmschwelle viel niedriger, sich mal "eben" einen Hund anzuschaffen. Deswegen braucht es einfach auch ein gewisses Abklopfen - denn ich bin mir ganz sicher, dass es sonst umso mehr Rückläufer-Hunde gäbe oder Hunde, die vom Regen in die Traufe kommen. Und das sollte bei einem Hund, der schon schlimmes mitmachen musste, einfach nicht nochmals vorkommen.
    Man könnte jetzt aber sagen, dann sollte man die Schutzgebühr erhöhen. Nein, finde ich nicht. Dann haben diese Hunde noch weniger Chance auf ein neues, gutes Zuhause.