Beiträge von Teetrinkerin

    Habt ihr schon mal auf Giardien getestet? Unsere Hündin (auch aus dem TH) hatte auch immer weichen Kot und ab und an mal Durchfall (nie lange, immer nur mal zwischendurch). Gepupst hat sie auch oft ganz arg. Nachdem der Kot dann noch schleimig war (ist aber wohl nicht bei allen der Fall), habe ich mal auf Giardien getestet. Und siehe da, daran lags. Sie hat dann eine Runde Medikamente bekommen, ich habe alles gereinigt und seither ist alles gut.

    Ich würde jetzt das Vogelsterben nicht nur auf die Katzen schieben. Klar tragen die bestimmt auch dazu bei. Es wird auch darauf hingewiesen dass die Gärten auch immer unfreundlicher für Vögel werden. Meistens nur noch Rasen und Ziersträucher die für Vögel wenig bis gar nicht geeignet sind. Die Felder sind viel zu monoton geworden. Es werden viel zu viele Gifte und Schadstoffe auf den Feldern in der Umwelt eingesetzt.
    Deswegen wird ja auch gesagt man soll die Vögel ganzjährig füttern.

    Katzen haben draußen auch Feinde. Z.B. Fuchs, Maderhund ( ich glaube so hieß der. Der geht, so wurde es mir erzählt, auch an Schafe), Wolf, Luchs, Uhu.

    Ich habe auch nur gesagt das unsere Katzen das bis jetzt nicht gemacht haben. Das andere Katzen auch Vögel oder andere Sachen fangen kann gut sein.
    Ich bin auch dafür das es eine flächendeckende Kastrationspflicht gibt, die auch kontrolliert und durchgesetzt wird, und nicht jeder Katzen züchten/produzieren darf.

    LG
    Sacco

    Ich habe auch nur geschrieben, dass man nicht abstreiten kann, dass Katzen auch anderes jagen als nur Mäuse...

    Und genau das ist es, was, glaube ich, der Kern der Sache ist... Ihr habt das Problem, dass eure Katze nicht in der Wohnung bleiben wollte... Also raus mit ihr... Dass sich jetzt andere mit Problemen rumschlagen müssen, weil eure Katze raus muss, ist egal...
    Und genau diese Einstellung ist es, die einen echt nerven kann. Was kann ich dafür, wenn eure Katze nicht in der Wohnung bleiben will, mir aber jetzt (nur als Beispiel) mein Auto zerkratzt... Tja, mein Pech, Katze wollte halt raus...

    Das würde ich gerne mehrmals liken!

    Und GsD sieht der Gesetzgeber das ja noch nicht so.

    Und genau das ist der Punkt, der mich bei vielen Katzenhaltern echt in Rage bringt. Katze darf das, Gesetzgeber verbietet es ja nicht - ist also alles nicht mein Problem...

    schaufeln und schweigen, falls doch mal was passieren sollte...

    So makaber es ist, aber ich musste jetzt tatsächlich lachen.

    @Stinkelilly
    ich hatte mich im Sommer mit einer anderen Nachbarin unterhalten und sie ist auch sichtlich genervt von den vielen Katzen bei uns.

    Natürlich haben Katze ihre Daseinsberechtigung. Das habe ich auch nirgends abgesprochen. Aber man muss sich vielleicht Gedanken machen, wie man die Katzenhaltung in eine "zeitgemäßere Form" bringt. Denn eins ist klar, dass Katzen nicht unerhebliche Schäden verursachen (eingesaute Gartenmöbel, Schäden in Gärten durch Hinterlassenschaften und Scharren, erbeutete Wildtiere, Unfälle, Kratzer auf Autos etc.). Wir sind eines der dichtbesideltsten Länder in Europa. Wenn man sich hier eine Katze anschafft, dann sollte man sich zwangsläufig darüber Gedanken machen, welche Folgen das für Nachbarschaft und Tierwelt hat.

    Hier im Hundeforum werden teilweise so hohe Ansprüche an Hundehalter gestellt, was man alles vor der Anschaffung, bei der Erziehung bedenken soll (teilweise habe ich schon das Gefühl, das artet bei manchen in Studium aus), jedoch soll sich der Katzenhalter über vieles keine Gedanken zu machen brauchen.

    Ich bin noch auf keinen von Katzen verursachten Kosten sitzen geblieben.
    Aber ich hatte 3x Steinschlag mit austausch der Scheibe. 2x mit Scheibenreparatur. Ein Radfahrer ist mir ins Rücklicht gekracht. Herruntertropfender Honigtau sorgt dafür das ich mit dem Auto regelmäßig in die Waschstrasse fahren muß um Lackschäden zu vermeiden. Ich hatte schon Platte Reifen wegen Hopfenspikes. Und all das habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Beim Rücklicht war ich noch froh, daß er mir nicht die Seite lang geschrammt ist. Das wäre deutlich teurer gekommen.

    Und was hat das nun mit @Wurlis Fall zu tun? Oder meinst du, das wäre erfunden?

    Gift zum Beispiel.

    Es gibt auch noch andere Möglichkeiten als Gift.

    Und daran sind die Katzen schuld, aber auf keinen Fall der überbordende Gifteisatz auf unseren Fluren und Feldern der die Insekten tötet und damit den Vögeln ihre Nahrungsgrundlage entzieht.

    Natürlich trägt das auch einen großen Anteil daran, dass es immer weniger Lebensraum für Vögel gibt. Dennoch weisen Natur- und Umweltschutzverbände schon lange darauf hin, dass Katzen einen nicht unerheblichen Anteil am Vogelsterben tragen. Denn die Katzenpopulation nimmt immer mehr zu.


    Obwohl wir Katzen haben leben bei uns Vögel, Insekten, Reptilien und Amphibien. Reptilien und Amphibien wurden hier noch nie von unseren Katzen angeschleppt.

    Ich habe es aber leider schon anders erlebt. Man kann nicht abstreiten, dass nicht nur Mäuse zum Beuteschema von Katzen gehört. Wie oben geschrieben, weisen Umweltverbände schon lange darauf hin, dass nicht wenige Vögel auf das Konto von Katzen gehen. Das ist ein nicht von der Hand zu weisender Fakt.

    "das ist der Lauf der Natur - fressen und gefressen werden".

    Ja, dieses liebe Argument. Aber Hauskatzen sind nicht Natur. Es sind Haustiere...

    Eine Bekannte hat kürzlich ihre Nachbarn darauf hingewiesen, dass deren Vogelfütterung nicht katzensicher gestaltet ist und ihre Katze da Vögel erwischen könnte. Sie solle doch bitte dies und jenes machen, damit die Vögel geschützt sind.

    Auf meinen Hinweis, dass es doch viel einfacher wäre, der Katze ein Glöckchen umzuhängen, meinte sie, die arme Katze könnte damit ja hängen bleiben.

    @Sacco
    nein, das hast du nicht gesagt. Wenn es bei euch so gut klappt und ihr kein Problem mit den Nachbarn habt, ist das doch super. Aber viele Katzenhalter ruhen sich halt darauf aus, dass es halt Katzen sind. Da kann man nix machen. Und das ist einfach nur unfair und trägt nicht zu einem guten Miteinander bei.


    Katzen sind durchaus lernfähig, was viele, viele Videos und auch Tiertrainer immer wieder beweisen. Aber man muss es halt auch machen wollen. Und dazu sind halt viele Katzenhalter nicht bereit. Denn oft ist doch der Gedanke, man holt sich lieber eine Katze, die macht weniger Arbeit.
    Man kann einer Katze durchaus auftrainieren, ihre Geschäfte an bestimmten Stellen zu verrichten bzw. es gibt auch Katzen, die nach Training auf die normale Toilette gehen. Das passiert ja auch nicht einfach so, sondern da hat sich jemand die Mühe gemacht und es der Katze beigebracht.

    @Gina23
    ich habe das schon mit einem nur noch halblebigen Vogel erlebt und mit einer Maus. Ich glaube, diese Tiere haben dabei sicherlich keinen Spaß empfunden.
    Es wird ja immer wieder argumentiert, dass man Katzen braucht wegen den Mäusen (so argumentieren auch meine Nachbarn). Es gibt genug andere effektive Alternativen. Ich habe nämlich auch schon oft genug erlebt, dass Mäuse an Katzen vorbeilaufen und die Katze desinteressiert war, weil sie im Moment keine Lust drauf hatte.