Beiträge von Teetrinkerin

    Sei mir nicht bös, @SOACalifornia, aber hier wurden ganz viele vernünftige Lösungsvorschläge von Nicht-KH gemacht, die von etlichen KH einfach abgetan werden. Immerhin schränken KH einfach andere in ihrem persönlichen Umfeld ein.

    Ich finde nicht, dass da wirklich viele vernünftige Vorschläge von KH rumgekommen sind, außer dass man als Geschädigter auf eigene Kosten und Mühen sich schützen muss.

    Ich weiß jetzt nicht, wie oft schon geschrieben wurde:

    Wildtiere sind Wildtiere - Haustiere sind Haustiere. Das ist für mich ein erheblicher Unterschied.

    Wir dringen in den Lebensraum von Wildtieren ein, zerschneiden diesen, weiten unsere Lebensbereiche immer mehr in ihren aus. Haustiere wurden von jemanden angeschafft.

    Es tut mir echt leid, aber warum ist das so schwer zu verstehen? Warum muss ich den Aufwand und die Kosten dafür tragen, wenn jemand anderer sich ein Haustier anschafft, wenn ich mein Eigentum vor Kot schützen muss?

    Wildtiere gehören niemanden, Haustiere aber schon. Wenn jemand anderer in seinem Eigentum durch Haustiere eingeschränkt wird, sollte auch der Halter dafür aufkommen oder entsprechende Maßnahmen ergreifen.

    Und ja, nochmals zum Vergleich: Wenn mein Hund/ mein Esel/ mein Pferd/ mein Huhn/ mein Kamel/ meine Giraffe oder was auch immer einen Schaden verursacht oder andere in ihrem Eigentum einschränkt, dann muss ich als Halter dafür aufkommen oder Gegenmaßnahmen ergreifen. Warum aber gilt das nicht für Katzen?

    Übrigens wurden hier im Ort - nachdem immer mehr Wege von Pferdekot verunreinigt waren - dazu aufgefordert, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu beseitigen. Genau so war es selbstverständlich, als unser alter Nachbar noch lebte und er seine Schafe vom Feld zu sich in den Stall reinholte, dass er danach die Straße wieder säuberte.

    Ich möchte kurz auf den Einwand eingehen, Dung vers. Katzenkot:

    Es wird im Gartenbau NIEMALS Kot von Fleischfressern zu Düngerzwecken eingesetzt. Die Bodenlebewesen haben große Probleme, diesen Kot zu zersetzen. Außerdem verwende ich
    a) nur verkompostierten Kot von Pflanzenfressern
    b) bringe ich diesen niemals auf die Pflanzen auf, sondern auf/in die Erde ein
    c) dünge ich damit z.B. keine Blattpflanzen

    Ich kann mich ehrlich nur über den Ratschlag wundern, verkotetes Gemüse zu waschen... Das zeigt mir wieder die Ignoranz einiger KH.


    Und zum Thema Katzenhasser:
    Ich bin wirklich kein Katzenhasser. Im Gegenteil! Meine Tochter kam diesen Sommer abends am ersten Sommerferientag mit einem Katzenbaby an, das in einem jämmerlichen Zustand war. Das Kätzchen wog keine 300g, war abgemagert, dehydriert, voller Fliegeneier (auch und vor allem an den Augen), die Augen total verklebt.
    Meine Tochter war hier im Ort auf einem Weg an einem Bach mit dem Fahrrad unterwegs, als sie das Kätzchen, das mehr tot als lebendig war, fand. Sie sprach zwei des Weges kommende Erwachsene drauf an, die sich aber nicht um das Tierchen kümmern wollten. Also war sie so beherzt, legte das Kätzchen behutsam in ihren Fahrradkorb und fuhr vorsichtig heim. Zuhause habe ich schnell festgestellt, dass wir mit der Pflege dieses jämmerlich aussehenden Geschöpfes total überfordert sind und wir sind daher mit dem Kätzchen losgefahren zum Nachtdienst in der nächstgelegenen Tierklinik.
    Dort wurde das Tierchen sofort medizinisch versorgt, Infusion gelegt etc. Es war nach 2 Tagen auf dem Weg der Besserung, aber ein Auge machte große Sorgen. Sie mussten sich leider entschließen, dieses Auge operativ zu entfernen. Diesen Eingriff hat das Kätzchen leider nicht nicht überlebt. :( :( :(

    Ich möchte nicht wissen, wie viele erwachsene Menschen an diesem Tag an diesem Katzenbaby vorbeigelaufen sind und nicht die Courage zeigten, sich um das Tierchen zu kümmern....

    Sorry, auf dem Land ist es doch genau so. Land heißt nicht, dass alle paar hundert Meter ein Hof in idyllischer Landschaft steht. Dorf bedeutet auch, ein Haus nach dem anderen. Ich habe Glück und wohne im alten Dorfkern - sprich, ich habe 1300qm Grundstück. In den Neubaugebieten sind die Bauplätze nur noch zwischen 400 und 700 qm groß.

    Und hier halten einige Leute mehrere Katzen, da kommt auch eine ordentliche Zahl an Katzen zusammen.

    Anscheinend seine Katzen nicht raus zu lassen

    Ich habe meiner Nachbarin einen Lösungsvorschlag gemacht, der wurde nicht angenommen (nämlich eine Obstkiste mit Sand und Dächchen in Grenznähe aufzustellen). Das ist wirklich kein Aufwand. Nein, ich soll mich mit Raschelsäckchen bewacht auf die Lauer legen (sorry, das sind die Katzen meiner Nachbarn, ich muss nicht deren Erziehungsaufgabe übernehmen) und ich solle meine Beete einzäunen (das steht in keiner Relation zu einem Obstkistchen, bedeutet viel Arbeit und finanziellen Aufwand und lässt mich meine Beete nicht mehr so gut bearbeiten).


    Die Erfahrungen, die sie da machen, die Sinneseindrücke, Sozialkontakte, das kann man durch nichts ersetzen.

    Mein Hund würde es sicherlich auch ganz toll finden, diese Sinneseindrücke und Sozialkontakte zu erfahren.


    Nochmals: Es ist mein Garten! Es war nicht meine Entscheidung, Katzen anzuschaffen! Und es ist meine Gesundheit, die gefährdet wird, weil Katzen meine Gemüsebeete als Toilette missbrauchen! Und darauf hab ich so überhaupt keinen Bock. Ist das denn so schwer zu begreifen? Ich pflanze im Garten unsere Nahrung an, weil mir das echt wichtig ist. Und ich baue in meinem Garten Nutzpflanzen an, die ich mit viel Aufwand hege und pflege und auch Saatgut davon nehme, um sie vor dem Aussterben zu bewahren.

    Ich finde es genau so zum Kotzen, wenn Hunde frei laufen (bei uns glücklicherweise so gut wie nicht der Fall) und Kot nicht aufgesammelt wird.

    nur als im und mit dem Auto fest verbaute Variante zugelassen. Diese Klemmgitter zum Beispiel, sind nicht zugelassen, weil die im Notfall nichts halten.

    Ich habe dazu gegoogelt, weil wir zwar ein Trenngitter von Kleinmetall haben, das aber nicht mit dem Auto fest verbaut ist. Ich habe aber in verschiedenen Bußgeldkatalog-Seiten nachgelesen, aber keinen Hinweis dazu gefunden, dass nur fest verbaute Varianten zugelassen sind. Deine Hinweise haben mich jetzt nämlich echt verunsichert.

    Und auch, dass nur bestimmte, offiziell zugelassene Hundesicherheitsgeschirre zulässig sind, konnte ich nirgends finden.

    Der Bußgeldrechner weißt darauf hin, dass man den Gurt nicht am Halsband einhängen sollte und dass die Geschirre nicht einschüren sollten und sich am besten Geschirre nach Norm sowieso eignen - aber nicht, dass andere nicht erlaubt sind. Zum Trenngitter wird nichts weiter geschrieben, nur dass Trenngitter und -netze erlaubt sind.

    Hund im Auto transportieren - Bußgeldkatalog 2018


    Wir machen sozusagen eine doppelte Absicherung:

    Wir haben den Kofferraum zu Fahrgastraum mit einem Gitter von Kleinmetall abgetrennt und ein Anschnallgurt mit Karabiner an einer Öse im Kofferraum befestigt. Cassy trägt ein Sicherheitsgeschirr von Anny-x (weil sie aus den normalen Geschirren aussteigt).

    Ja, ein HH, der nicht einsichtig ist und seinen Hund frei laufen lässt, braucht sich nicht wundern, wenn irgendwann schlimmeres passiert. Das heißt aber doch nicht, dass ich das gut finde!

    Ich habe schon oft gesagt, dass die verantwortungslosen HH, die überall den Kot liegen lassen, mit verantwortlich dafür sind, dass es immer mehr Giftköder-Meldungen gibt. Mich regt es auch auf, wenn ich in Hundekot reintrete. Und ich warte auf den Tag, wo ich einen HH mal dabei erwische, wie er eben den Kot nicht aufhebt. :rotekarte:


    Ich bin wirklich froh und dankbar, um jeden verantwortungsbewussten KH, der hier geschrieben hat. Ganz ehrlich, das tut mir echt gut zu wissen, dass es auch noch KH gibt, die sich Gedanken um ihre Umwelt machen. Ich hab den Glauben daran schon echt verloren.

    Denn - um nochmals auf mein Beispiel zu kommen - die Nachbarn setzen ihre und die Freitheit ihre Katzen über die Gesundheit ihrer menschlichen Nachbarn. Das geht einfach nicht! :rotekarte:

    Dann musst du mit dem Kot eben leben. :ka: Welche Möglichkeit gibt es denn noch? Sicher man kann sich grün und blau ärgern und streiten aber wie du siehst ändert das an der Situation nichts.Wir haben einen Balkon der wird von Tauben belagert. Da mussten wir auch ein Netz spannen. Ist auch nicht schön und hilft fast nichts. Aber nur sich rumärgern hilft auch null.

    Sorry, jemand anderer schafft sich eine Katze an und ich muss mit dem Kot leben? Es war doch nicht meine Entscheidung, sondern die eines anderen!

    Ist dir eigentlich bewusst, dass einem Bohnenstangen nicht einfach so zufliegen? Dass die im Wald - nach Absprache mit dem Förster - gesammelt werden müssen? Danach muss man die Stangen unten anspitzen - was von Hand echt eine Sauarbeit ist. Und danach fliegen die auch nicht einfach so in den Garten, sondern ich muss mit einer schweren Eisenstange erst mal Löcher machen, damit ich darin die Stangen versenken kann. Ist dir bewusst, wie viel Arbeit das in einem großen Garten macht? Mir reichen die zwei Bohnenbeete, die ich jährlich damit bestückt. Und dann halten solche Bohnenstangen Katzen nicht davon ab, dort reinzumachen. Nur weil da ein paar Stangen im Garten sind.

    Warum muss ich als Nicht-KH die ganze Arbeit und die Kosten haben, damit jemand anderer bequem ein Haustier halten kann?

    Ich habe kein Problem damit, dass Katzen durch meinen Garten laufen, ich habe ein Problem damit, dass Katzen unsere Nahrung vollkoten. Ich habe meinen Nachbarn einen Lösungsvorschlag gemacht und er wurde nur abgetan. Es sind halt Katzen. Und das kann es nicht sein!