@oregano
oh, das wäre natürlich ein super Mittelweg für uns. Danke!
Beiträge von Teetrinkerin
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@Hundundmehr
vielen Dank für den Post - habe den erst jetzt gesehen.
Unsere Hundeschule/ Trainerin bietet eigentlich nur das normale Erziehungstraining an - kein Dummy, keine Fährtenarbeit etc. Bisher waren wir ja dabei, andere Baustellen "abzuarbeiten", aber nun kommen halt die Brocken wie Jagdtrieb, Besuch, Fremdhundekontakt. Alles andere läuft mittlerweile ganz gut.Vereine gibt es hier leider kaum - und den, den ich weiß, bietet kein Dummytraining an. Agility und Kopfarbeit, Begleithundeausbildung etc. Dabei würde ich die Dummyarbeit gerne mal ausprobieren.
Ja, ich glaube schon auch, dass man das alles im Gesamten sehen muss und ich versuche auch derzeit gezielt, die Aufmerksamkeit meines Hundes mehr auf mich zu lenken (bei Labbis funktionieren ja Leckerlie immer ganz gut). Einfach, dass sie mehr auf mich achtet, mehr bei mir ist. Und ich versuche auch in angespannten Situationen meinen Hund zu blocken, also in hinter mich zu nehmen und ihr damit zu zeigen, ich regle das für dich (sieht sie aber meist nicht so).
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Ganz lieben Dank für eure Antworten!
@Hundundmehr
Dummy habe ich hier und habe gerade mal ein bissel geübt (ich kenne mich damit aber überhaupt nicht aus). Zuerst gab es gerade Belohnung, wenn sie den Dummy berührt hat, dann, wenn sie ihn in den Mund genommen hat und gerade, als ich ihn geworfen hab, wenn sie ihn aufgenommen hat. Vielleicht wäre das ein ganz guter Weg für uns, den wir auch im Gelände gut umsetzen können.
Kannst du denn irgendwelche Lektüre zu Dummy-Arbeit empfehlen? Oder wie hast du das alles gelernt?
Der Rückruf funktioniert bei uns halt leider nur nach Lust und Laune gut. Ich bin gerade dabei, den Superrückruf aufzutrainieren, indem ich die Pfeife nutze und es jetzt erst mal verwende, wenn ich den Napf abgestellt habe und sie dann mittels Piff zu mir rufe. Das werde ich dann später ausbauen.
Schade, dass du so weit weg wohnst. Ich glaube, du wärst ein super Trainingspartner
@Cindychill
das ist natürlich auch ein toller Ansatz. Ich kann noch nicht so ganz nachvollziehen, wie das Training bei dir ausschaut - also das alternative Anbieten bzgl. Eichhörnchen anzeigen etc.
Cassy ist ein ziemlicher Kontrolletti und braucht ganz enge Grenzen. Ich weiß nicht, ob sie die richtige Hündin ist, nicht über Kontrolle mit ihr zu arbeiten. Mir würde dieser Arbeitsansatz schon entgegen kommen, da ich persönlich eigentlich eher der softere Typ bin und unsere alte Familienhündin super dazu gepasst hat. Aber Cassy ist so ganz anders... -
Vielen Dank für deine Antwort, @Hundundmehr! Das macht mir wirklich Mut. Cassy reagiert bei kleinen Hunden langsam immer heftiger - sprich, ich muss da echt viel managen. Was mir natürlich echt Sorge bereitet.
Es liest sich echt super, dass du durch Dummytraining so große Erfolge hast. Das hätte ich auch total gerne

Schafe konnte ich im Sommer schön üben, da wir hier eine Schafherde in der Nähe hatten. Cassy war natürlich an der Leine, aber sie reagiert glücklicherweise nicht. Kann natürlich auch am Zaun gelegen haben (davor hat sie Respekt).
Hast du dir das alles selbst angelesen/ gelernt oder hast du das mit Trainer/ Hundeverein erarbeitet? Bzw. hast du evtl. einen Buchtipp?
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Ich stolpere hier einfach mal rein:
Seit einem Jahr ist nun Cassy bei uns: Leinenpöbler und totale Jagdsau. Wir haben das Leinenpöbeln nun im Griff bei Autos, LKWs, Traktoren, bei Fahrrädern mittlerweile überwiegend, Fußgänger auch immer öfters - in fremden Gebieten gehen Fußgänger und Fahrräder auch besser als zuhause. Ganz großes Thema ist bei uns noch Fremdhundekontakt. Da haben wir auch das Problem, dass Cassy kleine Hunde als "Beute" wahr nimmt. Cassy hat leider unglaublichen Jagdtrieb und ist 1x einem aufgescheuchten Hasen hinterher und leider auch schon 1x auf einen kleineren Hund los. Im Tierheim war leider die Möglichkeit gegeben, dass sie auch Katzen hinterher konnte (habe ich selbst gesehen). Mir war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, wie sehr uns der Jagdtrieb noch beschäftigen wird (wir hatten früher einen Dackelmischling, der harmlos dagegen war).
Eigentlich war für diesen Herbst bei unserer Trainerin ein Anti-Jagdtraining geplant, welches aber leider aufs Frühjahr verschoben wurde. Das ist mir aber eindeutig zu lang, denn ich möchte und muss jetzt aktiv da dran gehen. Cassy ist ein unglaublicher Sprinter und ist mit nur Kopf-Arbeit nicht auszulasten. Schleppleine ist mir auch zu heikel, denn wenn sie losprischt, dann hat man keine Chance mehr, das Ende der Leine zu erreichen. Daher muss ich unbedingt anfangen, an ihrem Jagdtrieb zu arbeiten, denn ich habe das Gefühl, dass es sonst immer schlimmer wird. Eigentlich wollte ich das Problem mit der Trainerin angehen, bin jetzt aber leider auf mich allein gestellt. Habt ihr denn Buchtipps? Damit ich mich wenigstens etwas einlesen kann. Auch, um erst mal einige Hintergründe besser verstehen zu können.
Wir arbeiten gerade am Rückruf - was aber auch echt ein riesen Thema bei uns ist. Je nach Tagesform ignoriert sie denn auch ganz gerne mal, wobei ich das Gefühl habe, dass es in den letzten Tagen besser wird (wir üben das an der Flexi, da kann ich sie notfalls auch zurückholen).
Ist es denn überhaupt möglich, selbst bei einer Jagdsau den Jagdtrieb irgendwann in solch geregelte Bahnen zu bringen, dass es möglich ist, einen ableinbaren Hund zu haben? Oder muss ich mich von dem Gedanken verabschieden? Und wie kann ich so eine "Sprintmaschine" wie meinen Hund anders auslasten?
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Dir ist klar das ich diese Aussage aufgrund von Evidenz basierter Studien tätige ?
Das hat schon Hand und Fuß , ist nicht daher gesagt oder gar polemisch gemeint
Es ist nur immer die Frage, wie lange das Stand der Wissenschaft ist. Meine Erfahrung - egal in welchem Bereich - ist, dass irgendwann die Studien revidiert werden und dann das Gegenteil wieder gilt.
Ich glaube, man sollte, wie alles, genau abwägen was man macht. Ich finde es nur nicht in Ordnung, mit der Moralkeule zu schwingen.
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Jaaaa, ich war anfangs schon auch ab und an mal geknickt. Geht mir genau so, @Lilly-Berlin
Aber andererseits, wenn ich mir wieder vor Augen führe, dass das Hochspringen an mir nicht höflich ist, dann geht es mir schon wieder besser.
Meine Hündin rennt auch immer ein paar Stufen die Treppe runter, rennt dann wieder hoch, wartet bis ich weiter unten bin und kommt dann erst hinterher. Werte ich jetzt auch mal als Höflichkeit
An sich ist es mir ganz recht so - ich kann gehen, ohne dass mein Hund am Rad dreht. Sie bleibt liegen, während ich mich fertig mache und das ist mir ganz angenehm so

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Ich habe von einem Kothäufchen täglich etwas aufgesammelt (der Rest natürlich in eine Tüte und weggeworfen), auch wenn sie mehrmals Kot abgesetzt hat. Das über drei Tage und dann abgegeben.
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Ich hoffe, du machst dir auch ein bisschen Gedanken, ob Hund generell zu euch passt. Sei da unbedingt ehrlich zu dir und deiner Familie. Manchmal passt es halt doch nicht so gut.
Zur TH-Geschichte:
Wir haben hier so eine wild kläffende Kandidatin aus dem TH. Auf meinem Avatar-Bildchen kannst du sie sehen. Mein Sohn (und auch Tochter - obwohl sie die Unerschrockenere von beiden ist) hatte anfangs doch etwas Angst vor ihr. Mittlerweile merkt man davon gar nichts mehr
Also bitte nicht vom Bellen abschrecken lassen, das machen ganz viele Hunde im Tierheim.
Fragt doch einfach mal, ob ihr mit auf Gassirunden gehen könnt. Dann könnt ihr vielleicht etwas abklopfen, ob ein Hund was für euch wäre.