Edit: *lach Claudia, du hast ja das selbe buch wie ich!
Ich nehme meinen Beitrag aber trotzdem nicht raus.
Für die Leberprobleme solltest du laut S. Simon "Barf im Alter und bei Krankheiten" (5 Euro bei amazon, ich legs dir mal ans Herz), folgendes beachten:
Der Hund soll sehr viel trinken. Zur Not machst das Wasser ein bißchen schmackhaft, aber mit nichts, das Salz hat. (zB Fleisch auskochen und dann dieses Wasser "mit Geschmack" geben)
Du solltest das rote Fleisch etwas reduzieren (lieber mehr Huhn zB und Fisch), du solltest den Gemüseanteil erhöhen (- je nachdem wie schlimm die Werte sind - 40 - 50% Gemüse !)
Der Grund: Die ammoniakproduktion soll verringert werden. Theoretisch sollte man eine Eiweiss reduzierte Diät mit 14 - 20 % Eiweiss füttern, das besonders leicht verdaulich ist (Ei, fettarmer Fisch, fettarmer Joghurt oder Hüttenkäse, und eben helles Fleisch - Huhn, Pute (ohne Haut).
Isgesamt weniger Fleisch und Fett, dafür mehr Kohlenhydrate und ausreichend Kalzium. Ruhig 3x/Woche ein rohes Eigelb, das sorgt für genug Zink und ist gerade bei Lebererkrankungen wichtig.
Es eignen sich als Kohlenhydrate besonders gut Reis und Hirse. Schau aber, dass die gut aufgekocht (= aufgeschlossen) sind. Und gib in dem Gemüseanteil ruhig 2/3 davon.
Gemüse, das für die Leber besonders gesund ist, ist rote Beete, Spinat, Krauskohl, Brokoli, Sellerie, gekochte Kartoffeln und alles an grünem Blattgemüse.
Diese Gemüse sind zum Großteil Oxalsäurehaltig. Daher würde ich an deiner Stelle --- außer einmal in der Wochen nen Knochen zum Zähneputzen zu geben --- das Kalzium über Eierschale, oder noch eher Kalziumcitrat oder Kalziumcarbonat geben. Lieber täglich die angemessene Menge. Das hängt sowohl damit zusammen, dass die "Lebergemüse" Oxalsäure enthalten und darum Ca binden als auch damit, dass in Knochen sehr viel Phosphor enthalten ist. Mehr, als der Hund braucht (gibt genug im Fleisch) - es entlastet die Organe.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Mit Lebergeschichten ist nicht zu spaßen, leider.