Ohne Regeln geht es dem Hund schlecht. Das ist keine blöde Phrase, das ist so. Hunde brauchen Führung, eine Hierarchie und zwar eine feste.
Wenn die nicht da ist wollen sie der Rudelchef sein (es gibt ja bei euch keinen) und überleg mal bitte wie verzweifelt der Hund sein muss, der versucht, Menschen anzuleiten in einer Welt, die er gar nicht verstehen kann.
Wenn euch der Hund mal ins Gesicht gebissen hat (und da kann auch ein kleiner Hund viel schmerzhaftes anrichten), dann wisst ihr, ob es so weiter gehen kann.
Ich kann mich dem, was meine Vorschreiber geschrieben haben nur anschließen: Ab in die Hundeschule (am besten erstmal Einzelstunden, damit der Trainer sieht, wie sich der Hund verhält und evtl erstmal an der KOmmunikation und dem respekt zum Halter gearbeitet wird, denn er nimmt ja niemanden von euch ernst) und das Leben endlich hundefreundlich gestalten.
Ein gutes Buch ist zB: "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConnell - gibts bei amazon.de - da steht viel wissenswertes über das Wesen des Hundes an vielen Bespielen sehr angenehm geschrieben (nicht langeweilig, nicht wie ein reines Sachbuch) erklärt. Da werdet ihr viel draus ziehen können.
Und: KLAR muss der Hund raus, wenn er pinkeln muss. Was ist das denn für ne Frage!? Aber feste Pinkelzeiten helfen da auch schon sehr.