Ich würde es folgendermaßen machen: Lass dir von deinem Tierarzt exakt erklären, wie eine ausschlussdiät gemacht wird.
Grundsätzlich darfst du dabei die ersten 8 Wochen nur eine Eiweissquelle und eine Kohlenhydratquelle füttern - und zwar jeweils eine, die sie noch nie bekommen hat.
Beispiel: Hirsch und Hirse oder so. sonst nichts. Kein Leckerlie, haargenau aufpassen, dass sie draußen nichts aufnimmt und allen Freunden, Bekannten und Verwandten mit der Todesstrafe drohen ihr nix zu geben - sonst war alles für die Katz.
Danach sollten die Allergene soweit aus dem Körper sein und man kann anfangen ein einiges Gemüse hinzuzunehmen. Das wieder 4 Wochen. Wenn das gut geht das nächste... wenn es nicht gut geht weiß man, dass sie darauf allergisch reagiert. etc pp - grundsätzlich ist das System sicher klar.
Am besten führt ihr ein Futtertagebuch. Genau reinschreiben, falls sie etwas anderes hatte bzw wann das Neue dazugekommen ist und obs ne Reaktion gab und wenn welche.
Es ist ein mühsamer und anstrengender Weg (weil man so aufpassen muss) - aber er lohnt sich und er ist wirklich repräsentativ.
Von Trockenfutter würde ich sowieso komplett weg, denn Futtermilben oder Futtermilbenkot sind sehr häufige Allergieauslöser. In Dosen gibts die nicht.
Es gibt Reinfleischdosen zB von Boos (Mustang), dazu könntest du Hirse kochen und geben. Als Beispiel.
Ansonsten gibts noch (Wobei mWn nicht ganz klassisch Ausschlussdiät, weil ja Vitamine etc zugesetzt sind) noch sehr gutes Allergiefutter von Exclusion. Auch in Dosen. Damit könntest du evtl auch anfangen. Nur eine Sorte, was sie noch nicht kennt - und das erstmal und dann so verfahren wie beschrieben. Bei http://www.futterfreund.de gibts diese Dosen zum Beispiel.
Naja - das wären so meine Ideen. Denn es ist schade, wenn man einen so jungen Hund schon mit Cortison zuballern muss.
Gute Besserung und lass dich trotzdem nochmal beim TA wegen der Ausschlussdiät beraten, wenn du dir das vorstellen kannst.