Beiträge von Lux_ADH

    Ich glaube auch nicht, dass aus diesem speziellen Hund ein gemütlicher Familienwauwau werden kann. Warum muss man ihn also umkrempeln?


    Soll heissen: in seltenen Fällen kann Trennung der beste Weg sein.


    Der Vorbesitzer war selbst lange Schäfer, hat auch mehrere Hunde zum hüten ausgebildet. Aber gesundheitlich ging das bei ihm nicht mehr und er fand Lux auch ungeeignet. Aber da kenne ich mich nicht aus, und möchte den Weg zum Schäfer wohl wirklich machen.


    Lux ist ja quasi schon ein Familienwauwau. Er ist extrem verschmust, sucht immer die Nähe zu uns, seinen Menschen, findet Menschen allgemein mega spitze, weil sie Hände zum streicheln haben und ist auch im Haus extrem entspannt! Auch bei der üblichen Gassirunde ist er ein Goldschatz, immer abrufbar, kühe würdigt er immer nur mir einem kurzen Blick. Nur andere Hund sind ein rotes Tuch für ihn.


    Da der Vorbesitzer aber der Vater meines Partners war, hängen wir sehr an unserem Lux. Natürlich ist das kein Grund um den Hund mit biegen und brechen zu behalten. Aber das wäre für uns wirklich die allerallerletze Option.... :fear:

    Danke vielmals an ALLE, die mir bisher geschrieben haben! Natürlich kann man hier über so einen Forenbeitrag auch nicht alles so genau beschreiben, wie es in Wirklichkeit ist. Ich versuche also noch einmal auf ein paar Dinge einzugehen, die ihr geschrieben habt :)


    Für einen Wochenendbesuch muss man dann eben managen.
    Geht simpel, wenn der andere Hund auch entsprechend erzogen ist.

    Der andere Hund ist ein 9 Jahre alter Chevalier King Charles Spaniel und ist schon ein richtiger Opi. Der ist froh, wenn man ihn in Ruhe schlafen lässt. An ihm sollte es also nicht scheitern.
    Was genau meinst du denn aber mit "managen"? :)


    u.a. das Selbstwertgefühl stärkt. Wernn es wegfällt, können sich Angst und Unsicherheit also verstärken.

    Sowohl unsere Trainerin als auch unsere Tierärztin haben unseren Hund so eingeschätzt, dass er diesen Chip gut gebrauchen kann. Einfach um ihn in seiner Art etwas runter zu fahren. Da ich nicht vom Fach bin (und ich weiß nicht wer es von euch allen ist ;) ), möchte ich da schon auf "professionellen" Rat hören.
    DAS MIT DEM TRAINERWECHSEL WERDE ICH IN ANGRIFF NEHMEN. Er hat den Chip jetzt seit gut drei Wochen und Angst und Unsicherheit zeigt sich bisher gar nicht.


    Der Chip ist für 6 Monate und verliert dann wieder seine Wirkung. Also quasi erstmal nur ein Test.

    Ich finde die Dogscorner und die Jutta Winkler wenn ich bei dir Suche. Jetzt weiß ich nicht bei wem du schon bist.

    Bei Jutta Winkler waren wir bisher. Das Gehorsamstrainig war super. Und im Endeffekt haben wir eben nach einer Lösung für unser Problem gesucht.


    Ich denke auch, dass die Art und Weise nicht der richtige Weg war...

    Wie weit ist es von euch nach Aschaffenburg ?
    Da könnte ich Dir Petra Führmann empfehlen....

    es ist leider ein Stückchen bis nach Aschaffenburg. Kommt Frau Fuhrmann denn auch zu jemandem nach Hause, der über 50 km weit weg ist?

    Und um jedes Risiko für den Hund der Eltern auszuschliessen, würde ich einen Mauli drauf tun (Einen guten, lass Dich im Fachhandel beraten ... auf keinen Fall so ein preiswertes Ding, was sie bei TA häufig benutzen (das ist nur für kurze Zeiten gedacht)).

    Einen Mauli der passt haben wir schon. Aber wir möchten gerne in einen von der Marke BUMAS investieren, da wir auch öfter in den Bergen unterwegs sind. Also da gehen wir sowieso auf Nummer sicher!! :)


    Das wird bestimmt kein schnelles Training und ich würde mir nicht als Ziel setzten das der Hund mit anderen Hunden spielt.


    Ich denke auch, dass nicht jeder Hund andere Artgenossen zum glücklich sein braucht, aber er muss deren Gegenwart schon irgendwann tolerieren können...

    Wir waren auch nicht darauf aus, dass das schnell geregelt ist ;) und uns ist es auch erstmal wichtig, dass er und wir ohne Stress spazieren gehen oder uns in den Biergarten setzen können, ohne dass er den Rausschmeißer spielt :D

    Welcher Schlag ist es denn? Tiger, Gelbbacke, Strobel .... ?


    Es gibt nicht viele Trainer, die sich mit Altdeutschen Hütehunden auskennen.

    Er ist ein Tiger. Das wissen wir auch, und haben schon überlegt, ob wir mit ihm mal zu einem bekannten Schäfer fahren.

    Wieso findest du das wichtig?

    Ich dachte eben, dass es nur so geht.

    Deshalb solltest du dich erstmal von der Vorstellung verabschieden, dass dein Hund unbedingt Kontakt braucht und freundlich auf andere Hunde zugehen muss.
    Euer Ziel sollte sein, ihn entspannt durch den Alltag führen zu können und dass er sich dabei an euch orientiert und andere Hunde schlicht ignoriert.

    Natürlich wäre es mir auch recht, wenn er einfach nur entspannt sein kann wenn er auf andere Hunde trifft. Aber reicht dass denn auch aus, wenn man bei anderen Hundebesitzern zu Besuch ist ( Bsp.: meine Eltern). Die leben relativ weit weg und für einen Wochenendbesuch müssen und wir den Hund ja dann mitnehmen können.

    Ich habe in der Umkreissuche leider nichts wirklich passendes gefunden.



    Wir kommen aus 97828 Marktheidenfeld, da ist das Angebot an tollen Trainern wohl nicht so groß :/


    Ich finde es super, dass ihr euch der Hunde angenommen habt und mit ihm arbeiten wollt, obwohl ihr da quasi reingerutscht seid! Wirklich klasse!

    Danke :) wir haben den Hund wirklich lieb und wollen ihn nicht hergeben.



    die Nähe einer ganzen Gruppe Hunde für diesen Hund im Moment noch gar nicht auszuhalten ist.

    Das würde ich jetzt aus dem Bauch heraus auch sagen...



    Also wenn jemand einen Tipp hat für einen guten Trainer :) dann immer her damit! Wir wollen unserem Tiger gern helfen!

    Und was passiert im Einzeltraining? Ich meine die Trainerin wird hoffentlich nicht bei jedem Versuch aufs neue Konfrontationen auslösen um zu schauen wie er diesmal reagiert....

    Nein! Wir haben erstmal einige Einzelstunden nur damit verbracht Gehorsamsübungen zu machen. Also Leinenrührigkeit geübt. Sitz/Platz und Bleib, damit das zusammenleben einfach einfacher wird.


    Und dann haben wir zweimal für 10 Minuten eben ausprobiert, wie er sich nach dem guten Training eben verhält.


    Wir haben ihn vor 3 Wochen einen Hormonchip setzten lassen, um ihn auf "Probe" zu Kastrieren, seit ca. 4 Wochen haben wir auch kein Training mehr.

    Was darf ich darunter verstehen?
    Ihr habt einen Altdeutschen Hütehund, die sind generell bei Fremdhundebegegnungen nicht gerade Everybody´s darling.
    Dazu scheinbar noch schlecht oder gar nicht sozialisiert.
    Da müßte erstmal wirklich geklärt werden ob Unsicherheit oder Aggression hinter der Leinenpöbelei stecken.

    Der Hund wurde wohl gar nicht sozialisiert, aber dafür können wir als neue Besitzer ja erstmal nichts. Deshalb versuchen wir ja bestmöglichst daran zu arbeiten!!!
    Und wie finde ich das raus, ob das Unsicherheit oder Aggression ist???

    wer hat euch das mit der Unterwerfung empfohlen

    Das hat uns die Hundetrainerin gesagt, dass er nicht denkt, dass er der Boss ist... kannst du mir vielleicht genauer erklären, wieso du sagt, dass das kompletter Unfug ist :) bin ja nicht vom Fach und kann das also nicht so einschätzen und habe mich bisher auf unsere Trainerin verlassen ( die bei uns hier in der Gegend einen mega guten Ruf hat)


    LG

    Wie sieht denn das Training mit der Hundeschule aus? Ich nehme mal an ihr habt Einzelstunden oder?

    Ja genau, wir haben Einzelstunden. Sie hat dann immer ihre eigene Hündin auf der anderen Hundwiese dazu geholt, die getrennt sind durch einen Zaun, um zu sehen wie unser Lux reagiert.



    beim Gassi Gehen schon wenn ICH sehe, dass da wer kommt (egal ob mit Hund oder ohne) auf mich aufmerksam zu machen. Macht euch interessant! Er muss sich ganz auf euch konzentrieren in diesen Begegnungen und dann wird sich bestimmt auch bald zeigen, dass er wenn jemand kommt zu euch schaut und auf sein Leckerli wartet. Vielleicht kann man ihn so an den anderen Hunden irgendwann mal vorbei führen und vielleicht ganz das ungewünschte abtrainieren.


    Das versuchen wir schon immer, aber meistens bekommen wir da nicht mal seine Aufmerksamkeit mehr, da er dann schon zu wissen scheint, dass wir in "Ablenken" wollen. Und wenn er das Ziel dann erst einmal fixiert hat können wir sowieso vergessen, dass wir seinen Blick überhaupt noch abbekommen :ka:

    Hallo ihr Lieben,
    Ich bin ganz neu hier im Forum und hoffe, dass ich alles richtig mache und ihr mir vielleicht sogar helfen könnt :) auf jeden Fall würde ich mich freuen, wenn der ein oder andere seinen Senf dazu gibt :)


    Vorweg: Wir (mein Partner und ich) haben Lux (3jähriger Altdeutscherhütehund) im Dezember durch einen Todesfall sozusagen geerbt, gemeinsam mit Anka (leider im April diesen Jahres verstorben). Der Vorbesitzer hat Lux als Welpen zu sich geholt und wollte ihn zum Schafe hüten ausbilden, doch dann wurde der Mann krank und Lux hat keine Ausbildung geschweige denn die Hundeschule erhalten. Der Mann hat auf seine Weise ein wenig mit dem Hund gearbeitet, aber auf eine Art wie ich sie nicht für richtig halte... Beide Hunde haben bei ihm nicht im Haus gelebt, sondern waren Hofhunde. Sie hatten beide eine Pferdebox in der Scheune mit einer Hütte. Tagsüber waren sie in einem Freilauf (abgezäunt) im Hof. Jedoch waren sie immer voneinander getrennt durch einen Zaun.
    Da sie durch den Zaun immer miteinander geschmust haben, wollten wir es mal versuchen und haben die beiden zusammen gelassen. Leider endete das damit, dass wir sie auseinander reisen mussten, da sie wild aufeinander losgingen :(


    Andere Hunde kennt Lux also gar nicht. Wir sind seit Juni in der Hundeschule und arbeiten fest am Gehorsam und dafür, dass er eigentlich schon erwachsen ist, lernt unser Wildfang sehr schnell. Nur das Problem mit der Aggression gegenüber anderen Hunden bekommen wir nicht in den Griff.
    Man muss dazu sagen, dass er auch im Haus ab und an Dominanzverhalten zeigt, aber das ist wirklich nur vereinzelt. Gegenüber Menschen ist er ein Goldschatz und merkt auch sofort, wenn jemand Angst hat, da bleibt er dann ganz weg.


    Wenn wir spazieren gehen, ist er immer Abrufbar und will auch beschäftigt werden. Da man hier aber im Wald leinenpflichtig ist, kann er dort einfach nicht freilaufen (wäre auch nicht so super, da er schon ein wenig Jagdtrieb hat).


    Unser größtes Problem sind also die Hundebegegnugen, sobald er einen anderen Hund sieht, kennt er kein Fuß mehr und hängt komplett in der Leine, kommt der Hund näher wird gebellt was da Zeug hält. Wir haben diese Situation auch schon in der Hundeschule "nachgestellt" da sah es genauso aus. Nicht mal unsere Trainerin hat ihn sofort ruhig bekommen. Sie meint, dass es am Testosteron liegt, weshalb wir ihn vor 3 Wochen einen Hormonchip haben setzen lassen. Leider zeigt sich NOCH keine Verbesserung. Wir haben ihn versucht während seiner Aggression zu unterwerfen, aber er windet sich wieder und wieder raus und kann sich null entspannen.


    Habt ihr Tipps?
    Meine Eltern haben auch einen Hund (Chevalier King Charles Spaniel, 9 Jahre, kastriert, Rüde, ruhiger ängstlicher Hund) und wir sind natürlich extrem eingeschränkt, da wir nicht mit einem bellenden aggressiven Hund irgendwo hin wollen, wo die Möglichkeit besteht, auf andere Hundebesitzer zu treffen. Wir haben überlegt uns auf neutralem Boden mit meinen Eltern und deren Hund zu treffen. Was meint ihr?



    Was könnten wir noch versuchen? Wir sind langsam am Verzweifeln, weil wir nicht weiterkommen und nicht das machen können was wir gern würden. Ist ja auch für den Hund total bescheuert, dass er keine guten Beziehungen zu anderen Hunden haben kann. Das fände ich nämlich sehr sehr wichtig!


    Liebe Grüße und Danke fürs Durchlesen und Antworten :)