Beiträge von Oleniv

    Spazieren an der (kurzen) Leine: ca. 5 Minuten pro Lebensmonat (erfordert eine hohe Konzentration)

    auf der Wiese dümpeln und die Welt entdecken in freier Bewegung - gern auch mal länger

    Schlafen/ruhen/dösen - man sagt 20 Stunden, hat Oliv definitiv nicht gemacht. Aber man sollte schon schauen, dass es genug Ruhepausen und Schlafphasen gibt. Wenn es zu wenig ist oder zuviel Input, wirst Du es merken.

    1-2 Mal pro Woche einen kleinen Ausflug (Fressnapf, Park und Leute gucken, mal durchs Dörfchen bummeln) und dann aber auch wieder 1-2 Tage Pause machen.

    Versucht auf Euer Bauchgefühl zu hören, ob es passt, zuviel oder zuwenig ist.

    Och, ist bei meinem Mann aber auch so. Der sieht vieles lockerer und timing ist halt auch so ne Sache. Ist halt nicht so drin im Thema.

    Aber ich merke da keinen Unterschied, zumindest bei unseren Hunden, dass es danach schlechter läuft, wenn er mit ihnen unterwegs war. Ich denke, dass ist wie bei Kindern, die wissen auch sehr genau bei wem sie sich was erlauben dürfen, ändert ja aber nichts an der grundsätzlichen Erziehung. Und dass ich mich dann krank vor die Tür schleppe, nö.

    leider hat sich die Routine als Katastrophe entwickelt weil sie bei einer stelle (die in der ich in den Wald rein und raus gehe) nicht mehr aus dem Wald raus möchte und sich keinen Millimeter weiter bewegt, habs mit Leckerlis probiert, hilft nix. Denkt ihr es wäre sinnvoll einen anderen Weg zu gehen oder mir eine neue Route auszudenken, an der ich nicht an diese Stelle muss? hatte gestern einen leichten Heulanfall, weil mich das dann doch schon ganz schön fertig macht - will ihr Sicherheit geben, aber weiß selbst nicht wie ich mich entspannen kann, wenn sie so Angst hat und nicht mehr weiter will.

    Wenn bei Leni am Anfang nix ging, habe ich sie getragen. Wir hatten einige Situationen (eine Frau stand auf dem Weg und ging nicht weiter, eine Tüte an einer Stelle, wo vorher keine war, das Müllauto mitten auf der Straße...) da habe ich sie einfach auf den Arm genommen und bin schnell vorbei gegangen. Das ging dann für sie. Und irgendwie hat sie trotzdem gelernt, dass das alles nicht schlimm ist und man keine Angst haben muss. Vielleicht hilft Euch das ja als Notfallmaßnahme, bis genug Vertrauen auf ihrer Seite da ist.