Beiträge von Oleniv

    Bei Oliv habe ich das Problem auch.

    Bei uns geht fangen sehr gut, da ist sie Vollprofi und ansonsten hat sich bewährt, dass ich ihr das Leckerli zeige und das dann langsam Richtung Schnauze bewege und dabei "langsaaaaam" sage. Dieser Moment der Verzögerung reicht bei ihr dann schon aus, dass sie soweit wieder ruhiger ist und es vorsichtig nehmen kann.

    Wird zumindest immer besser mittlerweile. :nicken:

    Mein Mann war gestern beim HNO-Arzt, weil er in letzter Zeit häufig kleine Entzündungen im Mund hat. Der hat ihn zum Lebensstil befragt usw., irgendwann erzählt mein Mann dann, dass er vegan isst.


    Antwort des Arztes: "Wollen sie sich umbringen?" (hat er ernst gemeint)

    Hat der Arzt da trotzdem noch was rausgefunden? Ich hatte auch eine Weile ständig Entzündungen (allerdings woanders) und die sind weg seit ich Zink nehme. Kann natürlich Zufall sein, aber ich wäre auch froh, wenn sich die Medizin da langsam mal drauf einstellen könnte

    Naja, passend zu seiner Einstellung hat er einen Vitaminmangel diagnostiziert. Lassen wir mal unkommentiert im Raum stehen...

    Er hat eine Lösung zum spülen verschrieben bekommen und das Kamistad-Gel.

    Allerdings hab ich meinem Mann gesagt, er soll mal ein großes Blutbild inkl. Vitamine und Mineralstoffe machen lassen, vielleicht kann man da was erkennen. Schadet auf jeden Fall nicht.

    Die Entzündungen hat er aber schon lange immer mal wieder, auch als er noch Fleisch gegessen hat.

    Aber Danke für den Tipp mit dem Zink, soll er dann mal nehmen. :smile:

    Ich würde direkt anrufen. Bin aber auch jemand, die niemals Geld, das mir nicht gehört, behalten würde. Das ist einfach mein Prinzip. Was mir nicht gehört, gebe ich zurück.

    Mir geht es auch nicht ums behalten. Es muss sogar die doppelte Summe retour. Ich hab ja Geld gekriegt plus das behaltene Buch gar nicht bezahlt, also an der Bestellung eigentlich 80 Euro verdient.

    Bin nur aktuell sowas von nur noch in Berieselungslaune und will nimmer umständlich telefonieren müssen oder Mails schreiben. Bloß noch Schokolade essen und ins Bett.

    Muss ja auch nicht heute sein. Schreib doch einfach die nächsten Tage ne Mail und was die dann draus machen, ist deren Sache.

    Ich bin bei sowas auch immer grundsätzlich ehrlich, Karma und so. :nicken:

    @Ixabel

    Angst ist ja nicht gleich Angst. Angst vor der neuen Umgebung mit allem was dazu gehört ist normal, denke ich. Geht vielen Menschen ja nun auch so, wenn sich die Umstände drastisch verändern.

    Ja, es gibt die Hunde, die so schwer traumatisiert sind, dass man sie besser lässt wo sie sind, aber das sind die wenigsten. Bei meiner Arbeit im Tierheim habe ich nun den Weg von ca. 200 Hunden verfolgen können, teilweise mit abgeschnittenen Ohren und Schwänzen, die sich trotz allem ihre Zuwendung zu den Menschen bewahrt haben und mittlerweile glücklich und zufrieden in ihren Familien leben.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Hunde immer ein sicheres Leben als Teil einer Familie bevorzugen, auch wenn die Umstellung sicher oftmals schwierig ist, als weiterhin in einem überfüllten Shelter zu sitzen, auch wenn das ihre gewohnte Umgebung ist.

    Unsere Leni hatte noch 12 kg (bei ca. 19-20 kg Normalgewicht), als sie im September 2018 nach Deutschland kam, den Winter an der Kette in Bulgarien hätte sie mit Sicherheit nicht überlebt.

    Die Umstellung war schwierig, keine Frage, aber mittlerweile ist sie ein fröhlicher Hund, der ein ganz normales Leben mit minimalen Einschränkungen führt. (Ängstlichkeit bei neuen Situation z.B., das wird sie wahrscheinlich nicht mehr ablegen, aber kommt immer besser damit zurecht). Allerdings passt unsere Lebenssituation auch für sie, ländlich, ruhig, nicht mitten in der Stadt.

    Würde man sie fragen, ich denke ihr jetziges Leben ist ihr deutlich lieber, als der Hungertod in Bulgarien. :smile:

    Mein Mann war gestern beim HNO-Arzt, weil er in letzter Zeit häufig kleine Entzündungen im Mund hat. Der hat ihn zum Lebensstil befragt usw., irgendwann erzählt mein Mann dann, dass er vegan isst.

    Antwort des Arztes: "Wollen sie sich umbringen?" (hat er ernst gemeint)

    Mein Mann: :emoticons_look::skeptisch2::stock1:

    Also was ist das bitte für eine Aussage? Man kann ja darauf hinweisen, dass es wichtig ist auf genug Protein, Vitamine usw. zu achten und man das auch ggf. kontrollieren lässt. Aber für einen Arzt fand ich die Aussage schon bemerkenswert dämlich und undifferenziert.

    Naja, heute können wir drüber lachen. :roll:

    Aber sie kennt z.b das Leben in einem Haus nicht. Die Kennel sind alle unter freiem Himmel. Tun sich einige Hunde da schwer mit der Umstellung?

    Ja, tun sie. Unsere Leni kannte auch kein Leben im Haus und ist vom Grundtyp eher ängstlich und zurückhaltend. Ja, es war schwer am Anfang. Treppen laufen, normale Haushaltsgeräusche usw. Ich habe immer alle Türen abgeschlossen und quasi mit einer Schleuse gearbeitet (geht bei uns vom Haus her), weil ich wirklich Angst hatte, dass sie kopflos davon stürmt, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

    Allerdings haben wir einen souveränen Ersthund, die ihr ganz viel gezeigt hat und sie da wirklich prima unterstützt hat. Das war schon eine riesen Hilfe. Und es wurde dann auch von Woche zu Woche besser und entspannter. Aber mit Schwierigkeiten rechnen würde ich, wenn es dann problemlos klappt, umso besser.

    Hunde sind anpassungsfähig und wenn man Zeit und Geduld investiert kann es mit (fast) jedem Hund klappen. Ausnahmen gibt es natürlich. Vieles ist eine Sache der Einstellung, der Erwartungshaltung und der Fähigkeit sich auf den Hund und dessen "Baustellen" einzustellen und damit umzugehen. Wie flexibel Du da bist, musst Du selbst abschätzen. :smile:

    Ich kenne einige Hunde die aus Asien (Shanghai um genau zu sein) nach Deutschland kamen und hier vermittelt wurden. Ich sehe da keinen Unterschied bei den Hunden, ob das Herkunftsland nun Spanien, Bulgarien oder eben China ist. Der Flug ist stressig, klar, aber ein Transport von Spanien ist nun auch keine Vergnügungsreise für den Hund, müssen sie durch und dann ist es auch gut.

    Du musst aber offen sein für alles was da kommt und das gilt grundsätzlich für jeden Hund aus dem Tierschutz. Keine Erwartungen haben und mit allem rechnen. Und eben Notfallpläne in der Tasche, falls das allein bleiben nicht klappt oder es im Büro nicht klappt oder was da eben alles so kommen kann. Aber auch das ist völlig unabhängig vom Herkunftsland.

    Wenn bestimmte Dinge klappen MÜSSEN und Du da nicht flexibel bist, aus welchen Gründen auch immer, würde ich von der Idee Abstand nehmen.

    Läufst Du mir ihr zu Deiner Arbeitsstelle und wie lange seid Ihr ungefähr dort?

    Schläft sie denn auch am Nachmittag, auch wenn die Kinder da sind und rum springen oder ist sie da mehr so in hab-acht-Stellung, dass gleich was passiert?

    Gehst Du abends nochmal eine Runde mit ihr?

    Hat sie Freilauf, wenn Ihr spazieren geht und kann mal richtig flitzen?

    Generell hört es sich jetzt nicht nach zu viel an, aber irgendwas stresst sie ja. :denker:

    Die Morgenrunde würde ich nicht streichen, ausgiebig lösen, bisschen schnüffeln und flitzen muss morgens schon sein, finde ich. Ich vermute eher, dass es am Nachmittag in irgend einer Form zu viel sein könnte.