Im Moment ist es ja generell schwierig mit der Vermittlung, aber wird schon werden. ![]()
Beiträge von Oleniv
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Vor Weihnachten ist ein zuckersüßer Welpe aus Bulgarien gekommen, die Telefone haben nicht mehr still gestanden. Er wurde nicht vermittelt und dafür mussten sich die Betreiber teilweise am Telefon beschimpfen lassen. Ratet wer immer noch im Tierheim sitzt...
Warum denn das?
Warum er nicht vermittelt wurde oder warum er noch im TH sitzt?
Er sollte nicht vermittelt werden, weil er wirklich noch klein war und erst mal in der Hundegruppe sozialisiert werden sollte. Und man wollte verhindern, dass er als Weihnachtsgeschenk "benutzt" wird und danach wieder zurück kommt.
Und da sich nach Weihnachten anscheinend keiner der ach so interessierten Leute für ihn entschieden hat, war dieser Entschluss wohl richtig. :/
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Was mir noch auffällt (aber das ist nur mein Eindruck, evtl. liege ich damit auch falsch).
Du erwähnst öfter mal seine schlimme Vergangenheit. Vielleicht hemmt Dich das auch ein bisschen im Grenzen setzen, weil Du dann denkst, dass ihn das triggert?
Da kannst Du Dich von lösen. Positives Training ist super und es hört sich an, als hättet Ihr schon viel erreicht. Aber Grenzen setzen ist wichtig und im Endeffekt eine Erleichterung für den Hund, weil es ihm den Rahmen für Euer Zusammenleben vorgibt. Das hat ja nichts mit schreien oder körperlich maßregeln zu tun, sondern einfach sehr klar und eindeutig kommunizieren, dass es so nicht geht.
Bei dem Leckerchen hätte es bei mir ein "Ey" gegeben, also eine Rückmeldung, dass das jetzt nicht ok war, aber ich hätte da keinen Kampf draus gemacht. Tauschen oder das "drop" wurde ja schon angesprochen, mache ich auch so mit meinen Hunden und finde ich sehr wichtig.
Ich denke auch, Ihr seid auf einem guten Weg, er ist ja noch nicht lange bei Euch und das erste Jahr bei Tierschutzhunden ist oft noch eher Eingewöhnung und Grundlagen lernen. Für den Feinschliff habt Ihr noch genug Zeit.

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Bei uns gibt es heute ein Gemüsecurry mit Erdnuss-Soße und Reis.

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Ich tippe auf Grenzen testen, weil er jetzt erwachsen wird und, fast noch mehr, dass er jetzt bei Dir angekommen ist und mal sein Köfferchen auspackt.
Das ist von der Zeitspanne her nicht untypisch für Hunde aus dem Tierschutz. Da gibt es nach einiger Zeit Schübe in positiver wie auch in negativer Richtung.
Weis man so grob, welche Rassen beteiligt sind?
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Das ist doch bitte ein Troll oder?
Nicht notwendigerweise.
Man liest doch oft von diesen Situationen.
Und auch die Annahme, dass ein Hund, der viel an der Leine ist unglücklich ist, ist nun nicht selten. Hab ich selbst im Bekanntenkreis. Hält sich in den Köpfen der Leute.
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Ich wollte gern eine Hündin und hab auch eine bekommen, da es nur einen Rüden im Wurf gab. Wir waren aber im Prinzip flexibel, wäre nur eine Hündin im Wurf gewesen, hätten wir auch einen Rüden genommen.
Oliv ist allerdings ziemlich rüdig, robust, selbstbewusst, dabei extrem verschmust.
Allerdings geht mir das Thema Läufigkeit und dieses ganze Hormonchaos vorher und nachher echt auf die Makrone. Also wird es hier zukünftig wahrscheinlich eher auf einen Rüden hinauslaufen.
Leni (aus dem Tierheim) habe ich rein nach Sympathie ausgewählt, wir hätten auch einen Rüden genommen, sind ja meistens kastriert. Im nachhinein bin ich froh, dass es eine Hündin geworden ist, das stelle ich mir schon stressig vor während der Läufigkeit zu trennen. Hier war Sodom und Gomorra während der letzten Läufigkeit, und das bei zwei Mädels...

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Diese Geschichten liest man hier oft: "Das machen die unter sich aus!". Wird gern gesagt von den Haltern großer Hunde, die haben ja erst mal nichts zu befürchten. Das finde ich wirklich rücksichtslos, muss ich ganz ehrlich sagen. Jeder hat seinen Hund so zu führen, dass keine Gefahr von ihm ausgeht. Und das gilt für alle.
Also ich glaube da werde ich zu unrecht in eine Kiste mit "die machen das unter sich aus" Leuten geworfen. Natürlich versuche ich alles um das zu vermeiden und wenn es doch passiert, bin ich so schnell ich kann da, packe Ylva und schimpfe sie aus und entschuldige mich. Aber ich finde "immer an die Leine" halt nicht gerechtfertigt. Aber die Usermeinung im Forum ist ja recht eindeutig.
Es kann mal (!) passieren, keiner von uns ist perfekt. Aber es scheint ja regelmäßig vorzukommen und das kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe einen Jagdhundmix, die muss auch an die Leine und darf nur in ausgewählten und übersichtlichen Gebieten frei laufen. Der Rückruf sitzt nicht so gut, dass ich sie guten Gewissens oft frei laufen lassen kann. Ist halt so. Wir trainieren, aber nun ja...Jagdhund eben.
Bitte sichere den Hund. Wenn Ihr fleißig trainiert, wird es sicher besser werden und Du kannst sie auch hier und da mal frei lassen, unter Beobachtung der Umgebung.
Wenn Du Dir Sorgen um die körperliche Auslastung machst, geht joggen, radeln oder schau Dir mal Zughundesport an. Es gibt viele tolle Möglichkeiten der Auslastung ohne dass Gefahr für andere Lebewesen besteht.
Wenn der Hund nicht gut im Gehorsam steht (und das lese ich so bei Dir heraus, meine Leni im übrigen auch nicht, also Du bist nicht allein), dann muss man eben damit umgehen und entsprechend handeln. Das macht einen umsichtigen Halter aus.

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Versuch Dich doch mal in die Gegenseite hinein zu versetzten. Stell dir vor, Du hättest einen kleinen Hund, der regelmäßig von einer Dogge oder einem großen Schäferhund angegangen wird. Nicht schön, oder? Die Frauen haben einfach Angst um ihre Hunde. Das kann man doch nachvollziehen.
Leine Deine doch an, wenn Du die Beaglehunde siehst und sorge generell dafür, dass sie im Freilauf in Deinem Einflussbereich ist. Klappt das nicht und sie entfernt sich zu weit oder der Rückruf sitzt nicht 99 %, dann nimm einen Schleppleine zu Hilfe und trainiert entsprechend.
Diese Geschichten liest man hier oft: "Das machen die unter sich aus!". Wird gern gesagt von den Haltern großer Hunde, die haben ja erst mal nichts zu befürchten. Das finde ich wirklich rücksichtslos, muss ich ganz ehrlich sagen. Jeder hat seinen Hund so zu führen, dass keine Gefahr von ihm ausgeht. Und das gilt für alle.