Beiträge von Oleniv

    Ich gebe Simparica ja nur im Bedarfsfall, wenn wir nach Österreich fahren z.B.

    Die Hunde hatten letztes Jahr keine einzige Zecke. Das scheint auch irgendwie abzuschrecken. Bei Leni habe ich sogar noch eine krabbelnde Zecke gefunden, mehrere Stunden nachdem wir im Wald waren. Die ist hilflos auf ihr rum geirrt. :xface: Also ich bin sehr zufrieden damit, wird auch gut vertragen. :nicken:

    Lass ihn doch mit auf die Couch, es sei denn Du willst es partout nicht. Dann könnt Ihr kuscheln, Du kraulst ihn und schaust fern. Ich mag das total gern, die Hunde hier dürfen auf die Couch (ist auch deren bevorzugter Schlafplatz) und auch mit ins Bett. Körperkontakt/Kontaktliegen ist toll für die Bindung, wenn der Hund das möchte.

    Bindung ist ja grundsätzlich nichts, was man lernen kann wie ein Kommando. Die muss wachsen und sich entwickeln und kommt mit der Zeit.

    Bindung erreichst Du durch gemeinsame Rituale (morgens erst mal miteinander kuscheln, spazieren gehen und ihm durch gruselige Situationen helfen usw.), durch Verlässlichkeit, liebevollen Umgang, Grenzen setzen und dass Du seine Bedürfnisse erkennst und darauf eingehst.

    Im Moment weis er noch gar nicht wer Du bist und warum er bei Dir ist. Kann er ja auch noch nicht nach einer Woche. Das lernt er mit der Zeit und mit jedem gemeinsamen Tag und jeder gemeisterten Situation werdet Ihr zusammen wachsen. Und so entsteht Bindung. :smile:

    Das Buch erklärt erst mal viel, was da so beim Hund in neuen Situationen passiert und wie man ihm da durch helfen kann. Dazu gibt es auch Trainingsansätze, Entspannungstechniken usw.

    Du kannst aber auch hier viel lesen, die Anfangsschwierigkeiten haben ja viele Leute, die einen Hund aus dem Tierschutz übernehmen. (Und so würde ich ihn momentan einfach behandeln, ist ja irgendwie vergleichbar)

    Ansonsten hört sich doch der heutige Tag schon mal ganz gut an. Wenn man selbst ruhig und entspannt ist, überträgt sich das auch. :bindafür:

    So wie es sich anhört kennt der Hund nichts bis nicht viel. Kein Wunder, wenn er nur im Garten oder weggesperrt in einem Raum war. Das wird ein ziemliches Stück Arbeit ihn an die Umwelt mit allen Geräuschen und Dingen heran zu führen. Das ist grundsätzlich machbar, die Frage ist, ob Du Dir dessen bewusst bist und die Arbeit auf Dich nehmen willst (einfach nur ein Denkanstoß ohne Wertung).

    Leine geht so lala manchmal locker, manchmal ziehen. Am liebsten rennt er mir in die beine. Auhc das soll ja damit zu tun haben das er den Raum verwalten will.

    Wenn er nicht spazieren gegangen ist, kann er natürlich auch nicht Leinenführig sein. Das muss er lernen. Mit Raumverwaltung hat das sicher nichts zu tun. Der ist einfach nur total unsicher und sucht Schutz bei Dir vor all dem gruseligen Zeug da draußen.

    Ich würde nur kleine Runden laufen, immer die gleichen, und ihn einfach die Umgebung erleben lassen. Gib ihm Schutz, wenn er Angst hat und schau mal, ob er Leckerchen nehmen kann. Dann kannst Du ihm die Dinge schön füttern - achte auf genügend Abstand. Was vielen Hunden hilft, ist eine Schlecktube. Lecken beruhigt und Du kannst ihn quasi nuckeln lassen, während er sich umschaut. Setzt Euch irgendwo hin, in den Park oder auf eine Wiese und schaut Euch zusammen die Welt an.

    Allein bleiben müssen Hunde in neuer Umgebung quasi neu lernen. Nur weil er das im alten Zuhause konnte, heißt das nicht, dass er das bei Dir kann. Ich stelle auch mal die Behauptung auf, dass es im alten Zuhause auch nicht sonderlich interessiert hat, ob er es gut konnte oder nicht. Er wurde wahrscheinlich einfach weggesperrt, bzw. hat den Schlüssel abbekommen, wenn es nicht klappte. Furchtbar!

    Ich würde ihn an Deiner Stelle wie einen Hund aus dem Tierschutz behandeln, der nichts kennt. Hilfreich sind feste Abläufe und Rituale, so dass er sich darauf einstellen kann, was den Tag über passiert.

    Buchtipp:

    Das Buch fand ich sehr hilfreich in den Anfängen mit meiner Tierschutzhündin. Würde ich Dir empfehlen (oder was in der Richtung). Ein Trainer kann auch nicht schaden, aber irgendwelches Training sehe ich bei Euch noch nicht. Da geht es eher um Bindungsaufbau, Hund ankommen lassen und erst mal eine grundlegende Basis miteinander schaffen.

    Machbar ist das alles, aber richte Dich auf ein paar anstrengende Monate ein (nicht Wochen!).

    Alles Gute.

    Das ist normal. Die meisten Hunde suchen sich erst mal eine Bezugsperson, das bist in dem Fall dann Du.

    Aber mit der Zeit wird das sicher besser.

    Leni hat am Anfang auch jeden Abend ängstlich reagiert, wenn man mein Mann nach Hause kam. Nach ein paar Minuten war es dann aber ok und mittlerweile haben sie ein wirklich enges Verhältnis. Lass Deinen Freund das Futter geben oder mal ein paar Leckerchen oder sie sollen mal allein spazieren gehen und viel kuscheln. Dann wächst auch die Bindung.

    Soweit ich gelesen habe, hat sie auch ein paar gesundheitliche Baustellen. Das kommt sicher noch dazu. Wenn ihr die im Griff habt und noch einige Zeit vergangen ist, wird das schon alles werden.

    Am Besten ruhst Du jetzt auch viel mit ihr zusammen, wenn das möglich ist. Das tut ihr sicher auch gut.

    Alles Gute! :smile:

    Oleniv

    Erzähl bitte mal, was das alles im Einzelnen ist!!!

    Ganz rechts: ist das vielleicht selbstgemachte - und deswegen etwas größere - Frühlingsrolle????

    Mmmmmhhhhh

    :bindafür:

    Also die Männer haben nur selbst bestellt, gemacht hast es jemand anders...:hust:

    Es gab kleine Herbstrollen, die großen waren vegetarische Frühlingsrollen, gebratener Reis mit Gemüse und gebratene Nudeln mit Gemüse und gebackenem Hühnchen.

    Dann noch Reisbällchen (lecker, da war eine Schokofüllung drin) und japanische Mochi (kleine süße Reiskuchen), die leider vergessen wurden. Hätte ich gern mal probiert. Na beim nächsten Mal, wenn die Männer fürs Essen zuständig sind. :lol: