Beiträge von Oleniv

    Oh, habe Deine Fragen eben erst gesehen.

    Auslastung: ganz normal würde ich sagen. Da ist jetzt nichts spezielles nötig, aber natürlich sind das intelligente Hunde, die gern und schnell lernen und auch gern was mit ihren Leute arbeiten wollen.

    Wir gehen durchschnittlich 2 Std. am Tag spazieren und einmal die Woche ins RO. Auf unserer Morgenrunde übe ich mit Oliv immer ein bisschen (so 5 Minuten, wenn sie Lust hat) und das wars. 2 mal die Woche gibts eine extra große Runde im Freilaufgebiet mit den Kumpels und damit ist sie sehr ausgeglichen und scheint zufrieden.

    Ob es für den Stall passt hängt eher vom Individuum ab. Generell haben sie keinen extremen Jagdtrieb, aber dem Hasen würde Oliv gern nachhetzen, wenn ich sie ließe. Es gibt aber auch welche, die sich gar nicht dafür interessieren habe ich gelesen. Wenn man da von Anfang an konsequent ist (ich wars nicht, um ehrlich zu sein), kann man das sicher gut steuern. In der FB Gruppe sind einige, die ihre Hunde mit zum Ausritt nehmen. Schaut halt, dass Ihr nicht so ein sehr tiefer gelegtes Modell erwischt.

    Ist es problematisch,wenn jederzeit Menschen durchs Gartentor kommen könnten,wenn der Hund draußen ist? Unsere Nachbarn,samt Enkelkindern und gelegentlich deren Golden Retriever zb. Ab und an auch anderer Besuch von ihnen.

    Das sehe ich kritisch. Die wachen definitiv und sind territorial, dafür sind sie gezüchtet. Wenn immer die gleichen Leute kommen und der Hund die als zugehörig abgespeichert hat, ist es gut. Aber fremde Menschen, die plötzlich im Garten stehen - no way!

    Die Rasse gilt generell als bellfreudig, das sollte man berücksichtigen. Unsere ist es ganz und gar nicht, die meldet tatsächlich nur kurz und wenn sie ungeduldig ist, singt sie die schönsten Arien, aber das kann man eben vorher nie wissen. Allerdings glaube ich, dass zwischen normalen Geräuschen im Treppenhaus und außergewöhnlichen Dingen unterschieden werden kann. Wenn man auch da frühzeitig ansetzt, könnte das schon klappen.

    Am Besten lernst Du mal ein paar Enten kennen und schaust, ob Dir der Typ liegt. Die haben schon Pfeffer im Hintern, diskutieren auch mal gern, sind dabei aber auch durchaus sensibel. Das ist manchmal eine Gratwanderung zwischen sich durchsetzen und auch mal auf den Tisch hauen, aber den Hund nicht verschrecken. Aber sind natürlich die allerbesten...:herzen1:

    Kennst Du den Spruch:

    "Ein jeder kehre vor seiner Tür,

    und rein ist jedes Stadtquartier.

    Ein jeder übe sein' Lektion,

    so wird es gut im Rate stohn."

    Aha, also wegsehen, wenn irgendwo ein Unrecht geschieht und Lebewesen (egal ob Hund, Kind oder Mann/Frau) schlecht behandelt werden. Finde ich keine schöne Einstellung. Zum Glück gibt es Leute, die nicht wegsehen...und das ist jetzt nicht nur auf diesen speziellen Fall bezogen.