Ich möchte Dir gern ein Buch empfehlen, mir hat es am Anfang mit unserer ängstlichen Hündin viel geholfen. Da ist ganz viel erklärt und es sind auch Übungen enthalten, wie Ihr Euch z.B. Autos etc. annähern könnt:
Ansonsten einfach weiterhin Geduld haben. Die Unsicherheit nachts ist einfach der ungewohnten Umgebung geschuldet. Das wird sich mit der Zeit geben (unsere Hündin ist die ersten Nächste auch gewandert). Sie durfte dann mit ins Bett und es war gut. Wenn Ihr das nicht möchtet, würde ich tatsächlich mit dem Hund zusammen auf der Couch oder einer Matratze auf dem Boden schlafen. Unsere Leni brauchte den Körperkontakt sehr und konnte dann gut schlafen.
Auslastung braucht Euer Hund noch nicht, der ist völlig mit der neuen Lebenssituation ausgelastet. Wie schon geschrieben wurde, kleine und immer gleiche Gassirunden, viel kuscheln und sich kennen lernen. Er sollte auch ganz viel schlafen, damit er alles gut verarbeiten kann.
Nach den ersten 3 Monaten wird es besser, nach 6-9 Monaten nochmal und nach ca. 1 Jahr kann man sagen, dass die meisten ängstlichen Hunde im Großen und Ganzen angekommen sind. (dass Du mal eine grobe zeitliche Vorstellung hast) Aber, es wird immer Auslöser geben, die Ängste verursachen und die werden auch bleiben. Das ist einfach der schlechten Sozialisierung geschuldet. Aber man wächst da rein, gewöhnt sich daran und es ist irgendwann normal. Das wird schon. 