Er ist doch erst 2 Monate bei Euch, wenn ich das richtig überschlagen habe. Bei uns und bei einigen anderen, hat es nach 3 Monaten den ersten Schub gegeben. Da hat man gemerkt, ok, jetzt ist sie ein Stück weit angekommen. Dann nochmal nach weiteren 3 Monaten und nach insgesamt einem Jahr. Wir haben Leni jetzt 2 Jahre und die letzten Wochen gabs nochmal eine Verbesserung. Es dauert einfach wirklich seine Zeit.
Wenn die Situation für euch als Familie aber absolut gar nicht tragbar ist, würde ich mir ein Zeit Limit setzen, meinetwegen nach 6 Monaten und dann mal Familienintern besprechen, ob und wie es weitergehen könnte. Und dann eben die Konsequenzen ziehen. Bringt ja nix, wenn alle unglücklich sind. Das heißt ja nicht, dass der Hund ins Tierheim muss, aber man kann ihn ja auf Vermittlungsseiten stellen und Ihr seid so lange noch Pflegefamilie.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es noch sehr viel besser wird. Aber "normal" wird es nie. Normal in dem Sinn, wie wenn man einen Welpen einer mental stabilen Rasse vom guten Züchter hat und den nicht völlig versaut hat. Man wird immer Einschränkungen haben, aber gewöhnt sich daran und nimmt die dann eigentlich gar nicht mehr als Einschränkung wahr, weil sie so in Fleisch und Blut übergegangen sind.
Versuch wirklich die Situation aktuell anzunehmen wie sie ist und gebt Euch einfach Zeit.
Alles Gute.