Ich würde ihn auch am Anfang räumlich begrenzen, also z.B. Küche und Wohnzimmer. Wenn ein Hund das Leben im Haus nicht kennt, ist erst mal alles bedrohlich. Und da spreche ich nicht von dem schrecklichen Ungetüm namens Staubsauger, sondern der brummende Kühlschrank, die Kaffeemaschine, die Mikrowelle usw.
Bietet ihm eine Box als Rückzugsort, die evtl. mit Decken abgehängt ist. Und da hat er seine Ruhe und wird nicht gestreichelt oder angefasst.
Sicherheitsgeschirr für den Anfang finde ich empfehlenswert, evtl. Doppelsicherung mit Leine am Halsband. Die Leine habe ich mir am Bauchgurt festgemacht. Gerade wenn man eine Flexi verwendet und die einem aus der Hand knallt, erschrecken sich die Hunde und flüchten und der scheppernde Kasten immer hinterher...
Unsere Hündin wollte am Anfang aus dem Haus flüchten, weil sie Angst hatte. Da war ich immer sehr hinterher, dass die Haustür abgeschlossen ist, damit die nicht mal aus Versehen offen steht und sie abhaut. Hat sich dann relativ schnell gegeben, aber habt da ein Auge drauf.
Im Tierheim bekommen die Hunde oft sehr getreidehaltiges billiges Futter, getreidefrei ist vielleicht nicht optimal, weil die Umstellung zu krass ist. Was empfehlenswert ist, ist das Josera Sensi adult. Wurde hier sehr gut vertragen, aber das erste Jahr war schwierig mit der Verdauung. Da habe ich viel probiert und das werdet Ihr letztendlich auch machen müssen. Mittlerweile hat sich unsere Hündin aber gut stabilisiert und verträgt ganz viel. Das muss sich erst alles einspielen.
Das sind mal meine Gedanken zum Thema. 