Wir waren heute wandern, auf einen kleinen Berg hoch. Knapp 12 km mit 450 Höhenmetern in etwas über 4 Stunden. Herrlich leere Wege und drei nette Hundebegegnungen. Sehr schöner Tag.
Ähm, Bilderflut.
Es geht los und die Menschen sind wie immer zu langsam
Wir waren heute wandern. Auf der gesamten Strecke sind uns drei Mal Leute mit Hund entgegen gekommen, unsere frei und die Gegenüber auch immer frei.
Beim ersten Mal wollte der Mann gleich anleinen, ich habe dann gerufen, dass es von meiner Seite aus geht - Hunde waren schon neben mir eingeordnet - und er ließ dann auch laufen. Netter Rüde, den meine Gassihündin gerne mitgenommen hätte.
Die Zweiten saßen etwas abseits und der Mann rief mir zu, dass sie einen unkastrierten Rüden dabei hätten und ob das ein Problem wäre. Nö, kein Problem. Hunde haben sich kurz beschnuffelt und weiter ging es.
Die Dritten haben uns zugerufen, ob sie anleinen sollen oder ob sie laufen lassen können. Konnten laufen lassen, noch ein unkastrierter Rüde und eine absolut unproblematische Begegnung. Kurz geschnuffelt, wir haben kurz gequatscht und sind dann alle friedlich weiter.
Vor uns auf dem Feldweg laufen zwei Frauen, eine mit Kinderwagen, die Andere mit schwarzem Labbi. Bevor ich etwas sagen konnte, scheint man mich gehört zu haben und die Frau mit Hund dreht sich um. Sie sagt was zu ihrer Begleitung, nimmt den Hund schon kurz und beide Frauen gehen an die linke Seite.
Ich werde langsamer, nehme die Leine kurz und gehe zügig vorbei. Mit einem "Vielen, lieben Dank" auf den Lippen.
Auf dem Rückweg ist das Gespann wieder vor uns und ich rufe - weil gerade alle auf die Schafe links konzentriert sind - "Entschuldigung, wir schon wieder."
Reaktion und alle gehen zur rechten Seite und wir laufen dieses Mal entspannt vorbei, der Zwerg zieht wie auf einer Schiene auf der linken Seite vorbei.
Ich bedanke mich wieder und mir wird ein "Einen schönen Tag noch" hinterher gerufen. Warum kann das nicht immer so nett und friedlich ablaufen?
Ja, das habe ich auch schon gehört. So um ein/zwei Tage, da sagt wohl keiner was.
Aber da dieses Jahr ja außer Graz im März (glaube ich ) und Tulln eh nichts war, fiel die Frage bei uns raus. Ich glaube, Wieselburg wäre am 10.5. gewesen, das wären 2 Tage gewesen. Aber so stellte sich dieses Jahr die Frage bei uns nicht.
Schau auf's Datum. Die ersten 6 waren innerhalb eines Jahres. Und wenn man schon weit fährt, macht man halt die Doppelausstellung, man weis ja nie.
Genau das. Wir hatten 4 Anwartschaften und dann kam Wels, da haben wir beide Tage gemeldet um sicher zu gehen. Und wenn ich gemeldet habe, trete ich auch an auch wenn ich den Tag vorher schon die Anwartschaft bekommen habe.
Du brauchst vier Anwartschaften auf internationalen Ausstellungen unter drei verschiedenen Richtern. Zwei Anwartschaften kannst du auch auf nationalen Ausstellungen erwerben und die blöde 1 Jahr und 1 Tag Frist.
Ich hatte das letztes Jahr falsch verstanden und dachte, ich brauche 5 Anwartschaften und deswegen kam Wels. Irgendwie habe ich da was falsch gelesen.
Beim letzten Lockdown durfte eine Person mit Maske mit rein und musste sich dann auf einen Stuhl in der Ecke setzen. Die Tiere wurden vom Personal gehalten, außer es ging gar nicht, was bei 95% der Fälle nicht eintrat.
Ich durfte/musste irgendwann mit festhalten weil die Helferin zu einem Notfall gerufen wurde und sie eh nur mit Minimalbesatzung gearbeitet haben. Also so weit es ging desinfiziert und beim Atmen den Kopf in die andere Richtung gedreht. Ging irgendwie.
Draußen warten und mein Tier ganz alleine in den Raum/Praxis geben, würde ich auch nicht. Ich will sehen was passiert und im Notfall eingreifen können.