Beiträge von Maexis

    Also ehrlich mal, du suchst doch nicht nach der richtigen Entscheidung, sondern nur moralische Unterstützung bei einer bereits getroffenen. Ich würde meinen Hund nicht abgeben, und wenn ich unter der Brücke schlafen müsste. Ich hab Verantwortung für den Dicken übernommen und ich sehe das als meine lebenslange Verpflichtung an. Punkt. Da müsste echt schon die Welt zusammenbrechen, dass ich auch nur mit dem Gedanken spielen würde. Du siehst das offensichtlich nicht so, und ich hoffe dass dein Hund es bei seinen neuen Besitzern gut haben wird. Ich versteh nicht, welche Beiträge du haben willst. Mutzusprüche für die Abgabe deines Hundes? Du hast bei der Anschaffung bereits einen fundamentalen Fehler gemacht, nämlich dir einen Hund zu nehmen, den du nicht dauerhaft halten kannst. Dein Hund ist halt jetzt blöderweise der Leidtragende.

    Wir hatten über meine Laufbahn als Kind über dir ganzrn jahre 4 Bernersennenhunde. Mein vater wollte auch wieder einen. Ich sollte mich kümmern, ihn großziehen. Im Weiteren Abschnitt sollte er dann regelmäßig mit in die Firma etc. Ist aber nichts draus geworden, deshalb habe ich mit Stolz alles alleine gemacht und das auch gerne. - Ich suche hier keine Leute, die mir Mutzusprüche geben. Ich habe schlicht gehofft, dass es hier Leute gibt die sagen können "Vielleicht gibt es Luft nach oben, aber auch ich war mal 1 Jahr lang von Mo-Fr 7 Stunden am Tag weg und der Hund alleine"

    Ich weiß, dass Hund im Idealfall selten bis nie alleine ist. Und mein hund kriegt auch pro Tag seine 2-2,5 Stunden auslauf. Nur Mittags begrenzt es sich manchmal auf 30 Minuten. Und nicht für den ganzen Tag. Ich fühle mich teilweise hier wie vor einem tierschutzgericht. Sprecht ihr auch die Leute zu Hause an, die ihren nicht hörenden oder kleffenden Hund anschreien? - Oder funktioniert das nur übers Internet so gut?
    Nicht falsch verstehen, aber es ist nicht so, dass ich mir einen Hund gekauft habe, weil ich dachte "chillig, immer wer da"
    Es ist anstrengender als ein Neugeborenes und das wusste ich von vorne rein.

    Also: Danke erstmal für dir zahlreichen Antworten. Meine freundin studiert in Hildesheim Kommunikationswissenschaften auf Übersetzer englisch und Spanisch, weshalb eine andere Stadt aufgrund des seltenen Studiengangs praktisch nicht in Frage kommt.

    Edit by Mod: ich finde, das gehört hier nicht rein! Deshalb gelöscht!

    Braunschweig ist das Muster für Hundeunfreundlichkeit - desweitern kriegst du hier fast keine Wohnung unter 600€ warm. Ist für mich als Studenten nicht möglich.

    Wolfenbüttel wäre eine Wahl, geht aber aufgrund meiner Freundin nicht und alleine wäre diese Pendelei aufgrund von Studium, Job und hund noch beschissener als jetzt.

    Eine Verständnisfrage - es ist dein Traum, mit einem 65kg Hund leinenlos durch eine überfüllte Fußgängerzone zu spazieren?
    Wenn ja, gib ihn ab.
    Was soll das? (bin ich die Einzige, die über diesen Satz gestolpert ist?)


    Als ich mir den Hund gekauft habe, hatte ich gewisse Trainingsziele. Damit wollte ich schlicht betonen, dass ich viel mit ihn trainiert habe. Im Grunde wollte ich aber - wie hoffentlich jeder - einen Besten Freund und Verantwortung übernehmen.

    Vor 2 Jahren wusste ich noch nicht, dass es soweit kommen könnte. Lässt sich darüber streiten, welchr Mittel und Wege man noch hätte. Gibt aber genug Leute, die Hunde abgeben, weil sie plötzlich zu groß sind oder nicht mehr "händelbar".

    Ja Ich denke ihr habt da Recht. Die Leute haben mir halt nur klar gemacht - was ich völlig verstehen kann - Wenn du ihn uns gibst, kannst du nicht in ein oder 2 Jahren wieder herkommen und sagen: "Rück mal raus" - was ich auch komplett verstehe..
    Und natürlich muss man zum Wohle des Hundes entscheiden, aber er ist halt mein Ein und Alles. Ich bin so weit mit ihm, dass ich nach 1 1/2 mit einem 65 Kilo Hund ohne Leine und Probleme durch ne überfüllte Fußgängerzone laufen kann. Das war immer mein Ziel und jetzt ist er schon wieder fast weg. Das ist einfach mega mega schwer. Und auch da fällt es schwer nicht an sich zu denken wisst ihr. Er war da schonmal ne Woche als ich in Spanien war und alles ist entspannt gewesen. Ich denke, es wird das richtige sein..

    Moin,
    Ich weiß nicht wie und wo Ich anfangen soll, aber ich lege einfach mal los.

    Ich habe mir vor 2 Jahren eine Bordeaux Dogge zu gelegt.
    Ich studiere und arbeite nebenbei in der Gastronomie, was bis hierhin aber noch nicht richtig ein Problem dar gestellt hat, weil ich a) nicht immer bei jeder Vorlesung in der Uni war und b) weil der Hund aufgrund seiner Rasse glücklicherweise nicht so den Drang zum auspowern hat wie z.B Labbis. Kurz: er geht 30 Minuten Gassi und pennt ~5 Stunden.

    Ich werde jetzt mit meiner Freundin in eine andere Stadt ziehen, die 50km entfernt ist, werde dort weiter studieren und ebenfalls arbeiten, sie hat auch oft sehr lange Tage.
    Wir haben eine Wohnungszusage, dürften Buttkus aber nicht mitnehmen.
    Wenn ich mal lange unterwegs bin, habe ich hier ein älteres Ehepaar, die oft mit dem hund mal gehen, bzw. diesen freiwillig zu sich nehmen, weil die sich in Buttkus richtig verliebt haben.

    Ein Grund wieso ich dringend weg muss: Ich komme zwar aus einen sehr starken finanziellen Elternhaus, allerdingd ist die Psychische Belastung Väterlicher seits, mit dem Ich auf einem Grundstück wohne nicht mehr zu händeln, grade in meinem Studium.

    Ich finde hier in Braunschweig einfach a) keine bezahlbare Wohnung und b) schon gar nicht mit Hund. Mit meiner Freundin zusammen zu ziehen ist der einzige Weg.

    Ich weiß nicht, wenn ich das richtig Ernst angehe in der anderen Stadt, wie Ich Buttkus gerecht werden kann. - Klar braucht er vielleicht weniger Auslauf als andere Hunde, aber wenn er 4x die Woche bis auf Mittags 30 Minuten Gassi gehen alleine ist, weiß Ich nicht wie glücklich ihn das macht.
    Das Ehepaar würde ihn sofort nehmen und dadurch, dass diese schon älter sind, wäre jederzeit immer irgendwer da.

    Ich weiß nur nicht, ob ich mich von meinem Dicken trennen kann. Und ich weiß, dass es praktisch nicht möglich ist schriftlich festzuhalten, dass man ein Besuchsrecht hat. Das machts mir so schwer..

    Ich freue mich auf Rückmeldungen

    Wie und wo wird der Welpe denn im Auto transportiert?
    Ist er längere Zeit im Auto, wenn dein Vater irgendetwas erledigt bzw. Termine hat?
    Wie verhält sich der Kleine denn im Auto? Wenn er schon heult, wenn du ihn kurze Zeit allein lässt, wie schlimm sind die Verlustängste dann erst beim Alleinsein im Auto, so dass er nicht zur Ruhe kommt - was sein abendliches Überdrehtsein deutlich macht.


    Vielleicht habe Ich mich falsch ausgedrückt. - Mein Vater lässt ihn natürlich nicht alleine. Er kommt überall mit hin, allerdings ist das wahrscheinlich das Problem. So ein junges Bürschlein kann so viel " Trubel" wahrscheinlich noch gar nicht verkraften.

    Vorhin gab ich ihm eine Kaurolle und war 10 minuten unten im keller die Wäsche machen. - Ich bin wieder gekommen und weiß, dass er nicht gejault hat (Babyfon von meiner Mutter :D) - Allerdings hat er - obwohl er seit seinem zweiten Tag nicht mehr in die Wohnung gemacht hatte - einen kleinen Humpen gelegt so nach dem Motto: "Tja, wenn Du mich alleine lässt" .. :D

    Ein Wunderschönen an euch, besonders an die "Know-Hows"

    Ich habe jetzt seit einer Woche einen Welpen bei mir wohnen, bin als Hundehalter grundsätzlich das Gegenteil von unerfahren, war allerdings auch nie Der Erziehungskonsequenteste. Trotz alledem haben unsere Hunde in der Vergangenheit immer gut gehört.
    Zu Meinem Anliegen:
    Ich bin Student, bin aber selten in der Uni, weil es auch so echt sehr gut läuft und mein Daddy ist selbständig. Er leitet seine Firma praktisch von Zuhause aus.
    Wir wohnen zwar getrennt, aber auf dem gleichen Objekt (ca 5000m^2 großer modernisierter Resthof ehem. Bauernhof)
    Wir hatten nach 4 Jahren mal wieder Sehnsucht nach einem Treuen Begleiter und entschieden uns für eine Bordeaux Dogge. Mit 9 Wochen haben wir ihn letzte Woche abgeholt und grundsätzlich ist erstmal alles gut. Es machen allerdings die Kleinigkeiten vor denen ich in Zukunft respekt habe und zwar folgende:

    Vor 3 Wochen hat bei uns ein Blitz eingeschlagen - Mein Vater hat jetzt also für ein paar Wochen noch mehr zutun als geplant. Wenn ich meinem Nebenjob nachgehe, muss er den Kleinen nehmen. Leider kommt er dabei nicht drumherum, ihn oft im Auto mitzunehmen.
    Meine Ängste dabei: Es ist zwar gut, da er so Bezug zu uns beiden aufbaut, allerdings erhält er möglicherweise an diesen Tagen weniger Schlaf als er soll. Kann das drastische negative Auswirkungen haben, auch wenns relativ selten ist?

    Das zweite Problem:
    Grundsätzlich immer vorhanden, aber besonders Nachts. - Er fängt übermütig an nach mir oder uns zu schnappen. - Jedes nein provoziert ihn nochmehr und er fängt an richtig wild zu werden. Ignorieren wir ihn fängt er an zu Bellen.
    Mein erster Ansatz war, dass ich den Raum verlassen hab für 15 Minuten. Er hat ziemlich dolle gejault, allerdings ist er sofort eingeschlafen, als ich wieder kam.

    Nachts kann ich das allerdings kaum machen, da ich im Gegensatz zu meinem Vater über mir Nachbarn habe und ich nicht will, dass die Wach werden. (Die sind echt die allergrößten Teesocken)


    Ich hoffe auf mögliche und effektive Lösungsansätze.

    Ps: Ich weiß, dass Welpen wie Babys sind und die Welt mega aufregend ist. Außerdem bin ich mir auch der Verantwortung bewusst. Aber manchmal geht es auch mir etwas zu weit.