eine Kette werden wir wohl brauchen. Kaufe ich morgen.
Beiträge von Aenni90
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Was heißt er dreht durch? Auch wenn er was zum kauen hat?
Inwiefern stalkt er euch wenn ihr da seid?
Und klar er muss auch mal powern können.
Das Problem was halt auch ist, ist dass ihr gerade mal einen Monat daran arbeitet. Da hat sich recht viel für ihn geändert.
Magst du noch die anderen Fragen beantworten?
Ich verstehe den Frust, aber dem Hund wird es nicht anders gehen. Es ist schwer durch ein Forum Tipps zu geben. Ein kompetenter Trainer ist da deutlich besser.
Nein, die Kausachen interessieren ihn überhaupt nicht sobald er merkt das wir das zum üben nutzen wollen um ein paar Minuten den Raum zu verlassen. Er kläfft, knabbert Leine und was nicht alles.
Er steht ständig und immer hinter uns, er läuft uns vor die Füße damit wir nicht weiter gehen können usw. Wir müssen durch die Badezimmertür huschen damit er nicht mit rein kommt. Er wartet dann davor...
Er bedrängt uns mit seinem Spielzeug und hört einfach nicht auf.
Wir arbeiten seit dem wir ihn Haben, allerdings waren die Tips der Trainerin nicht optimal und wir haben es umgestellt.
Habe ich vergessen was zu beantworten? Wenn ja tut es mir leid. Bin gerade noch etwas zwischen Tür und Angel. -
Oh je das tut mir Leid.
Zieht ihr denn eine Linie durch? Das klingt schon wieder nach sehr viel Wechsel (zum Beispiel zwischen Ruhe und Auspowern). Ein Entzug kann sehr lange dauern.
Warum bekommt er die Möglichkeit Leinen durchzukauen? Kette dran und fertig.
Warum Hundewiese? Noch mehr Sachen die pushen.
Hast du dir den richtigen Umgang mit einem Halti zeigen lassen? Du musst sowohl dich selber schützen, als auch die Umwelt.
Wie war das- kennt er eine Box?
Was hat der Trainer geraten?
Wie alt ist er jetzt?
Wo kommt ihr noch mal her?das auspowern war ja quasi bevor ich hier zum ersten mal geschrieben habe. Danach habe ich es eher mit viel Ruhe und festen Zeiten versucht. Aber klar wird auch mal ordentlich gespielt. Z.b. hin und wieder mal auf der Hundewiese von der Organisation mit denen wir halt in Kontakt sind.
Ca 7, 5 Monate und wir kommen aus NRW.
In einer Box dreht er völlig durch.
Geraten wurde uns Konsequenz und viel loben usw. Haben wir gemacht. -
Hallöchen.
Ich dachte ich melde mich mal wieder.
Ich habe ja wirklich viele tolle Anregungen bekommen.
Wir haben uns sehr bemüht feste Zeiten einzuhalten und ihm Zeit für alles zu geben. Ihn zum ausruhen zu "zwingen" durch Kauzeug und Haken in der Wand.
Kurze übungseinheiten, viel loben und mit Leckerli belohnen.
Es bockt ihn nicht. Leinen werden weiterhin durchgefressen, er kläfft bei jedem Geräusch, er geht die Kinder an und ist hoch anstrengend wenn mein Sohn bei mir auf dem Schoß sitzt. Er kann keine 5 Minuten alleine bleiben. Er zerstört alles.
Wir haben mittlerweile Kontakt zu der Familie aufgenommen wo seine Schwester lebt. Da läuft es tatsächlich ähnlich obwohl das sehr erfahrene Hundebesitzer sind.
Ich weiß nicht mehr weiter, egal was man versucht, er hört einfach nicht bzw vergisst es sofort wieder. Wir fangen langsam an uns zu streiten weil die Nerven blank liegen.
Auspowern bringt nichts, ihm alle Zeit der Welt geben auch nicht. Er freut sich über Spiele, zeigt einem auch deutlich wenn er keine Lust mehr hat. Er legt sich hin und alles ist gut. So lange ich mich nicht bewege, draußen eine Autotür geht, es klingelt oder die Kids was von mir wollen. Er kläfft das es in den Ohren schmerzt. Die Nachbarn sind schon genervt. Ich und auch mein Mann wissen nicht mehr weiter. Das wir Fehler machen bei unserem ersten Hund war irgendwie klar, ich brauche auch keinen "perfekten" Hund aber das ist doch sehr stressig. Mein Mann ist so weit ihn in die Organisation zurück zu bringen, ich möchte das eigentlich nicht.
Er reißt an der Leine das ich hinfallen. Auch nicht wirklich schön.
Hilfe von Profis haben wir uns geholt und auch Konsequent durchgezogen, es bringt nichts.
Dienstag kommt der nächste um zu sehen wie es hier so läuft.
Auf Hundewiesen ist er der liebste Hund und ordnet sich unter, kassiert auch mal was;).
Naja, so richtig weiß ich nicht warum ich jetzt diesen Roman verfasst habe, Tipps gab es ja schon reichlich. Ich denke es ist mehr ein Update.
LG -
Ich finde es schwierig einzuschätzen, was wirklich vor sich geht. Einmal beschreibst Du einen Hund, der total drüber ist. Dann ruderst Du zurück - alles halb so wild. Daher noch immer mein Rat: Such Dir jemanden vor Ort, der sich das anguckt und abgleichen kann, ob es "ganz wild" ist oder "halb das
Sorry, ist jetzt echt nicht böse gemeint aber ich glaube wir kommen eh nicht ganz auf einen Nenner.
Einerseits bin ich echt genervt und anderseits absolut einsichtig und eher nachdenklich was mein Fehlverhalten angeht. Vielleicht ist es deswegen etwas tagesformabhängig wie ich situation sehen. Der Hund ist ja keine Vollkatastrophe, das habe ich auch nie gesagt.
Wobei ich dabei bleibe das der Hund auch nicht einfach ist.
Vielleicht liegt es ja daran ;).
Das mit jemanden vor Ort suchen habe ich jetzt wirklich verstanden. Ich wohne echt sehr ländlich und es ist nicht einfach. Habe schon wen ins Auge gefasst. -
Auch wir haben einen ca. 6 Monate alten Doodle aus Ungarn auch aus der Tötung.
Er ist jetzt noch nicht lange bei uns.
Was ich dir empfehlen würde wäre wirklich klare Grenzen aufzuzeigen.
Was wir zb von Anfang an gemacht haben ist, die Türen zwischen uns zu gemacht selbst wenn wir nur auf die Toilette sind. Ich wollte mir keinen Kontrollhund erziehen.
Egal wie sehr ich ihn liebe und wie toll ich es selbst finde wenn er mir hinter her watschelt... mir fällt das selbst auch schwer aber ich sehe das so, ich tue ihm ja kein gefallen damit. Auch stand er für uns natürlich vom 1 Tag im Mittelpunkt- trotzdem haben wir so gut es geht versucht das vor ihm nicht so aussehen zu lassen. Sprich, wir liegen auch zusammen auf dem Sofa und er spielt nicht die 1 Rolle. Oder ich arbeite am Laptop im Schlafzimmer und er bleibt im Wohnzimmer auch das habe ich abwechselnd gemacht. Was mir sehr schwer viel.Ins Bad und in die Küche darf er bei uns gar nicht. Das sind so genannte Tabu Zonen. Ins bett ist auch tabu auf das Sofa darf er.
Mal bringen wir den Müll runter mal sind wir einkaufen gegangen mittlerweile bleibt er echt zuverlässig auch mal längere Zeit alleine. Was mir mehr ausmacht wie ihm. Ja auch unser Hund hat mal ne Zeitung zerstört oder kaut mal an schuhen rum also auch bei uns läuft nicht alles perfekt und das will ich damit auch nicht sagen. Was mir wichtig ist, ist das er entspannt wirkt und er weiß genau was er darf und was nicht das sehe ich inzwischen an seinen Blick er testet ab und zu und das darf er auch. Er ist eben noch ein Teenie.
Auch wir Barfen unseren Hund, war auch nicht so geplant. *GRINS* aber auch wir hatten Probleme mit Durchfall.Am Anfang hat er das meiste aus der Hand bekommen oder eben aus seinen Dummy. Für uns war es auch wichtig das er für sein Futter etwas tun muss. Und das wir uns mit ihm beschäftigen.
Bis heute gibt es da bei uns keine feste Fütterungszeiten mal bekommt er den ganzen Tag beim Gassi gehen sein Essen.. mal wieder aus seinem Napf..
Zum spazieren gehen, wir kommen oft auch mal nur wenige Meter.. dann machen wir suchspiele... oder er darf auch einfach mal nur schnüffeln... und schauen... Dann gibt es Tage wo wir auch mal ne gute Stunde unterwegs sind. Wir laufen immer an der langen Schleppi und die ist auch meist locker. Wirkliches Leinentraining machen wir nur im Garten wo es wirklich noch reizarm für ihn ist und wird auch sehr positiv belohnt aber die Konzentration hält da bei ihm noch nicht so lange um das wirklich draussen schon zu machen.
wenn er zieht und ich merke er ist total überreizt dann bleibe ich auch mal stehen oder setze mich hin und warte.
Das ist ganz unterschiedlich... ganz nach Tag und Situation.
Auch wir besuchen eine super hundeschule und sind damit recht erfolgreich....
Muss aber dazu sagen das es nicht mein 1 Hund ist.
Und ohne das es bös gemeint klingt- nicht immer Haus Garten und viiiiiiiiel Zeit sind das richtige Rezept
Ich glaube auch das es euch einfach etwas an Sachverstand fehlt. Was nicht böse gemeint ist und ihr sucht ja nach Lösungen.
Was ich damit sagen will ist nur MUT !!
Das kriegt ihr schon hin! ein bisschen belesen gute Hundeschule
es gibt zu allem immer vieleeeeee Meinungen.... und auch viele Meinungen haben Recht... jeder kennt seinen Hund am besten.. ich lasse da immer mein Bauchgefühl entscheiden.
Danke für die ausführliche Antwort.
Das mit dem Sachverstand mag Stimmen, ich habe zwar gelesen wie irre aber wir kommen absolut nicht aus Hundefamilien.
Mit jeder hat eine Meinung meinte ich vor allem Familie, Bekannte und sogar Nachbarn. Alle wissen es besser und haben zu allem was zu sagen.
Alle haben natürlich keinen Hund.
Die Meinungen hier sind natürlich super.
Ich werde die Dinge umsetzen und dann kann es ja nur besser werden. Uns war nicht bewusst das es eventuell zu viel ist auch von den Geräuschen her, ich habe sein Verhalten auf Langeweile geschoben.
Wie gesagt, ich denke das er von Natur aus ein ordentliches Kaliber ist aber wir wollten wahrscheinlich zu schnell zu viel.
LG -
oh je nein, ich denke nicht, dass du eine Furie bist
Belohnung ist aber für den Lernprozess sehr wichtig.
Bezüglich Trainer zitiere ich mal @Themis (aus einem anderen Thread, deshalb die Empfehlung fürs Welpenbuch, das meine ich natürlich nicht).
Ok danke, werde ich mir alles durchlesen.
Dann bin ich ja beruhigt.
Ein anderer "Experte" hat mir geraten Leckerlies nur gaaaaaanz selten zu geben weil es sonst langweilig wird für den Hund. Habe ich aber nicht gemacht, meiner findet fressen immer gut.
Jeder sagt was anderes und ich bin verwirrt. Ich arbeite weiter dran. -
Hast du dir 'Das andere Ende der Leine' mal bestellt. Das hilft wirklich.
Ansonsten, mit den Leckerlies ist leider gar nicht selbstverständlich. Vielleicht habt ihr ein Timing Problem?
Wenn du magst, dann kannst du ja man schreiben wo du ungefährt her kommst. Vielleicht hat jemanden ja einen Trainertipp. Es macht es wirklich einfacher, wenn jemand vor Ort mal schaut und das einschätzen kann.
Ist bestellt.
Mit selbstverständlich war eher gemeint, dass ich dachte das ich schon erwähnt hätte das wir natürlich viel belohnen.
Mein Fehler, hätte ich schreiben müssen. So kommt es natürlich rüber als wäre ich die letzte Furie.
Leckerlies sind immer in der Hosentasche und werden sofort gegeben, also nicht länger als 2 bis 3 Sekunden nach seinem Erfolg.
NRW Kreis Soest, also wenn jemand was weiß dann gerne. Geschaut habe ich natürlich auch schon aber mit Erfahrungen wäre das natürlich nicht schlecht. Unsere jetzige Trainerin hält auch viel von sich.
Aber zu dem Thema doch noch was, ich habe einen Schäferhundverein ganz in der Nähe gefunden die viel unterschiedliches Training anbieten. Da werde ich wohl mal hingehen und mir das ansehen. -
Wenig draußen heißt ja nicht: Nullprogramm
Zeigt ihm alles in Ruhe: läuft zu einer Bushaltestelle und setzt euch hin und beobachtet Leute, fürs ruhig bleiben belohnen und dann wieder (an der Leine) heimlaufen.
Beim nächsten Mal gemütlich laufen und den Hund einfach schnuppern lassen. Ein, zwei Kekse auf den Boden fallen lassen suchen lassen heim.
Das ist mehr als Aufregend für ihn.
Es müssen doch keine langen Spaziergänge mit Hunde treffen und rennen sein. Stellt euch vor er kennt nichts.
Wie habt ihr eure Kinder die Welt entdecken lassen? Ruhig, mit viel Schlaf und in ihrem Tempo.
Wenn er nicht runter kommt, gebt ihm was zu kauen, das beruhigt.Und nach dem Programm von euch dauert es auch bestimmt eine Woche bis er richtig runter kommt und entspannen kann.
Danke.
Ja ist angekommen. Ich denke wir machen uns einfach gegenseitig kirre im Kopf.
Hundesprache hab ich wohl noch nicht gut drauf, ich dachte immer ihm ist langweilig wenn er ewig an mir klebt und rum kläfft wie irre. -
Zum ersten Absatz: es geht nicht zwangsläufig um die körperliche Betätigung. Und es ist durchaus möglich, dass er ein Rabauke ist. Das schließt sich nicht aus.
Es kann jedoch sein, dass er viel von der Umwelt, was wir hier in Deutschland haben (viele Menschen, Kinder, Autos, Fahrräder, Traktoren, Mülleimer, Mülltüten etc.- um mal ein bisschen was zu benennen) nie kennengelernt hat. Das heißt, sein Gehirn füllt sich unglaublich schnell und ist dann überfüllt, weil er nicht weiß, wie er sich verhalten soll. Das kompensiert er hinterher. Das heißt die stressenden Faktoren müssen anfangs reduzie werden, mit Anpassung von Spaziergängen.Ist das jetzt klarer?
Keller hört sich jetzt sehr negativ an, würde ich lassen. Außer ihr habt etwas, was anders als ein Keller ist, wie man es sich vorstellt. Aber klar anbieten kann man das. Nur ich denke er wird es nicht annehmen, weil er eben nicht KANN.
Bei allem, insbesondere der Leinenführigkeit fehlt mir die Belohnung. Die Bestätigung an der Hund, dass das super war. Bekommt er überhaupt Leckerlies? Du arbeitest nur über Strafe bei der Leinenführigkeit. Nun ist es eh schon gestresst, dann bekommt er noch eins auf den Deckel und kann das eben nicht kompensieren, weil ziehen darf er ja nicht. Irgendwann explodiert er. Das ist ja logisch. Er kann nicht. Das musst du verinnerlichen. Du musst ihm helfen, nicht Strafen.
Sprich ihn an, wenn er sich umorientiert, super, dicke Belohnung. Jede Reaktion, die du als richtigen Schritt in die richtige Richtung muss belohnt werden. Gib ihm einen Rahmen und Struktur.
Würde aber auch einen Trainer vor Ort empfehlen. Ich sehe, dass ihr wirklich sehr bemüht seid, aber so richtig verstehst du das glaube ich nicht (und das meine ich jetzt wirklich nicht böse).
Natürlich wird er immer belohnt, Leckerlies gibt es für alles was er super macht. Auch wenn er ein paar Meter gut gelaufen ist gibt es ein Leckerlie und freundliche Worte. Das war für mich jetzt selbstverständlich.
Der Keller ist komplett ausgebaut, hat aber schon ein wenig was von Keller. Mein Mann hat da aber auch z.B. sein Musikzimmer und son Zeug.
Das es ihm hier in der Siedlung stellenweise schon nach 10 Minuten von den Geräuschen her zuviel geworden ist und sein Verhalten dadurch schlimmer wurde haben wir gemerkt, deswegen das Feld wo wir laufen oder halt auch mal im Wald. Also ich denke schon das ich das Prinzip verstanden habe, ich belohne und wir haben ruhigere Orte gesucht.
Aber gewisse Dinge lassen sich nun nicht immer vermeiden z.B. die Kids spielen draußen im Garten und laufen über die Terrasse, er schläft tief und fest im Wohnzimmer eine Etage höher, springt auf und kläfft wie irre obwohl er die Kids von da nicht mal sehen kann und die Balkontür geschlossen ist.
Ich werde jetzt mal die Zeiten mit laufen reduzieren, ihn mehr schnuppern lassen und unterwegs einfach mal eine Pause machen damit er sich alles anschauen kann. Und ihn irgendwie dazu bringen das er sich erholt nachdem wir was gemacht haben, zur Not mit dem Haken.