Ist es eigentlich schlimm, wenn der Hund faul ist?
Beim Menschen denk ich mir doch auch, solange das notwendige alles läuft, ist es ok. Egal was Mensch sonst noch nebenbei macht oder nicht macht.
Ich finde halt jemanden als faul zu bezeichnen als Stigmatisierung, wo es dann bestimmt genug Menschen und HH gibt, die das mit einer Diagnose begründen wollen um sich nicht schlecht zu fühlen oder fühlen zu müssen.
Wenn man vermeiden möchte dass psychische Diagnosen für Hunde ähnlich modern werden wie bei den Menschen, dann sollte man vielleicht auch erstmal offener dafür werden dass auch Hunde Individuen sind, es zig Gründe für sie gibt etwas zu tun oder nicht zu tun und das sie, genauso wie wir Menschen auch, jeder einen individuellen Leben- und Aktivitätsstil haben.
So alt ist die wissenschaftlich betriebene Psychologie ja nun auch noch nicht, ich kann mir gut vorstellen das vieles, was früher vielleicht als Hexenwerk bezeichnet wurde, heute mit einer psychologischen Diagnose belegt wird irgendwann auch einmal als ganz normal und Teil des Spektrums der Gesundheit angesehen wird. Anders als die meisten aber trotzdem gesund.
Versteht man was ich meine? ![]()