Beiträge von KleinGustav

    Mich beschleicht das Gefühl das geht hier in die falsche Richtung....
    Ich weiß das ein Hund viel Arbeit ist und dann auch mit Kind.
    Denkt Ihr nicht das das ganze Machbar ist auch mit Kind.
    Habe ganz vergessen zu erwähnen das ich auch Hilfe habe mit dem Hund von jemandem der bereits
    einen Berner groß gezogen und erzogen hat, auch dieser wunderte sich über diverse Aussagen hier.
    Ich bin bestimmt kein Träumer oder würde etwas komplett unrealistisches Waagen.

    Nimm die Antworten einfach als das was sie sind, von Herzen kommend in deinem, deiner Familie und in des Hundes Interesse.
    Du musst dir die Rasse ja nicht ausreden lassen, aber nimm die Bedenken ernst und entwickel jetzt schon mal realistische Problemlösungen. Reinigung in der Haarungsphase, Gassigänge wenn du nicht kannst oder Kind nicht mit kann. Rechne mal TA- und Futterkosten durch. Etc.
    Und wenn dann alles klappt, immer her mit den Berner Sennen :applaus:

    Übrigens, heute ist ja ein neuer Tag gewesen, und Ich habe die große vom Zimmer entfernt wenn die kleine zu aufdreht, und das hat den ganzen prozess wesentlich beschleunigt. Aber schimpft mich ruhig wenn meine Methode komplett falsch ist, will das ja richtig machen :)

    Besser, viel besser :)
    Wie schon ausgeführt, Entspannung unter Zwang funktioniert nicht. Zwang, weil die Lütte ja umhergeistern und toben will.

    Bei uns hat zum Beruhigen eine Hausleine geholfen. Die z.B. am Tischbein festgemacht, so dass Hund nur einen begrenzten Radius ums Körbchen hat und irgendwann legt sich Hund hin und döst oder beschäftigt sich mit sich selbst.

    Übst Du noch oder lebst Du schon... Gab mal so einen Spruch.
    Mit einem Hund haben wir mal Sitz, Platz, Bleib geübt. Mit dem neuen 3,x-monatigen Mali habe ich Pipi, Haufen, NEIN!!! geübt. NEIN!!! wegen der weißen Rotzfahnen, die alle paar Meter auf dem Gehweg liegen. Dabei hat ein 70cm langes Weidenstöckchen gut geholfen. ;)

    Der erste Hund hat gepfiffen wie ein Murmeltier, wenn ich mit dem Hauslatsch an sein Pfötchen gekommen bin. Der zweite konnte nicht quietschen, der hat tief geknurrt, damit ich nicht im Dunkeln über ihn geflogen bin, und der neue knurrt und bellt und fletscht die Zähne und verscheißert und provoziert mich und ich sage: "Halt die Klappe Blödmann." (Bei uns hat jeder Hund auf Blödmann gehört.)

    Und wenn das nicht hilft, hole ich das Weidenstöckchen vom Flurschrank und lasse das mit einem fürchterlichen Pfeifen durch die Luft sausen... Dann sage ich komm, knutsche ihn auf die Nase und streichele ihn und danach pinkelt er erst mal in den Korridor zur Entspannung.

    Der erste wurde öfter von einem Westi angemacht. Eines Tages schaute er kurz zu mir hoch, ich zwinkerte mit dem rechten Auge, nickte grinsend kaum sichtbar mit dem Kopf - und der blöde Hardy hatte eine blutige Lippe. Kommunikation war nie ein Problem.

    Ich kapiers nicht. Wahrscheinlich wirklich zu früh.