Beiträge von KleinGustav

    Nunja die Ausbildung würde 1 Semester dauern Grundlagen/Info - tierarzthelfer.at, bin nicht von einem Lehrberuf ausgegangen. Und wenn das aus irgendeinem Grund nicht klappen sollte kann ich immer noch in meinen alten Beruf zurück.

    Und das Ding mit der Eingewöhnungszeit... Ich würde ihn dann halt langsam an die Arbeit gewöhnen und am Anfang bei der Schwiegertante oder in einer Tagesstätte lassen, diese maximal 2 Tage in der Woche.

    Das Tempo für die Gewöhnung gibt eh der Hund vor. Wie sieht denn die Betreuung bei Schwiegertante aus? Hat sie Ahnung von Hunden? Ist sie bereit, 2 Tage der Woche für den Hund zu opfern? In welchem Zustand kriegst du den Hund zurück? Total aufgedreht weil ist ja so spannend und Tante macht soviel mit dem Hund? Oder entspannt und ausgeruht so dass der Hund dir nicht vor lauter Hibbeligkeit die Bude zerlegt?

    Kann ein Hund nach 2 Wochen Eingewöhnung schon zu für ihn fremden Menschen in Betreuung gehen, ohne noch verwirrter und gestresster zu werden?

    Was ist das für eine Tagesstätte, was wird da mit den Hunden gemacht, wieviel Hunde gibts pro Gruppe, werden die sich selbst überlassen, ...

    Das einzige was bei dir bisher sicher steht ist der Wunsch nach Hund.

    Alles andere, Rassewahl, Alter, Herkunft, Arbeit oder nicht, Training, etc. ist noch total offen und muss in Ruhe geklärt werden.

    Würde auch die Ausbildung nächstes Jahr sein lassen dafür. Gibt's ja nicht dass ein Hund pertou nicht in mein Leben passt :( : somit würde ein großer Traum platzen.

    Nein, nein, nein. Als Mensch hast du gute Chancen 80+ Jahre alt zu werden. Bis zum 65. Lebensjahr musst du arbeiten und Geld zum Leben und für die Zeit nach dem Arbeitsleben zu verdienen.

    Ohne Not sollte man nie eine Ausbildung oder eine gute Arbeitsstelle aufgeben (allgemein gesprochen, es gibt natürlich Gründe für Abbruch oder Wechsel).

    Wenn du wirklich einen Hund willst, ist deine allderdringlichste Aufgabe erstmal für klare Verhältnisse zu sorgen. Dein Leben muss stehen und der Hund ohne grosse Verrenkungen reinpassen.

    Für manche bedeutet das Hundehaltung möglich, trotz 40 Stunden Arbeit/Woche weil Hund fremdbetreut wird, alleine bleiben oder mit zur Arbeit kann.
    Für andere ist der Zeitpunkt richtig während sie arbeitslos sind oder teilzeitarbeiten. Verallgemeinern kann man da nichts, so lange die finanzielle Situation für den Hund geklärt ist.

    Aber davon bist du gefühlt einfach noch zu weit weg.

    Drum mein Rat, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gehe das Thema Hundehaltung langsam und entspannt an, kläre alles ab, ob Rassehund oder Mix, Welpe oder Tierschutz, Begleitung zur Arbeit oder Fremdbetreuung.

    Und dann schau in Ruhe was du tun musst damit der Hund entspannt in dein Leben passt.
    Aber auch wenn du gerade sagst Hundesuche wird erst ab Juni aktuell, zur Zeit verbiegst du dich so sehr um dein Leben für einen Hund passend zu machen - das kann nicht gut gehen.

    Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Streich den Junitermin, gucke in Ruhe nach passenden Hunden zu einer Zeit wo du ausreichend Eingewöhnungsurlaub nehmen kannst, wo die weitere Lebensplanung steht (Ausbildung oder nicht), wo es Plan B und C für Hundebetreuung und Hundetraining gibt und dann leg los.

    Sagt mal, ab wann merkt man euren Plüschpopos die Hitze an?

    Gestern wars hier um die 18°, sonnig aber keine direkte Sonneneinstrahlung und Gustl find schon nach gut 50m an die Zunge zu zeigen. Noch kein starkes Schwitzen oder Hecheln, aber man merkte halt das ihm warm ist. Wasser hatte ich in der Flasche mitgenommen und ihm öfters angeboten, hat er jedesmal dankbar angenommen.

    Noch ne Stimme für öfter in der Nacht rausgehen und keinen Boxenzwang. Wenn er da drin nachts Stress habt dann macht ihr euch die Box als Rückzugsort später kaputt.

    Boxentür offen lassen, Schlafzimmer zu und wenn er dann halt unbedingt auf dem Fussboden schlafen möchte, dann lasst ihn.
    Schwer zu reinigende Teppiche könnt ihr ja vorher rausräumen.
    In den ersten Wochen habe ich übrigens immer in einer alten Jeans und T-Shirt geschlafen um so schnell mit dem Welpen rauszukommen wenn er sich meldet. Für erst noch anziehen wäre es da zu spät gewesen.

    XD und überall lernen wir man soll nicht alles buchstabengetreu befolgen sondern sich das raussuchen was für einen wichtig ist.

    Menschen sind halt einfach so :winken: und mit Zeit und Erfahrung wird man dann auch vorausschauender.

    Sowas weiß man aber vor der Anschaffung.


    Nö. Nicht nur an dich sondern mal so allgemein in den Thread. Es gibt viele Sachen die man als Ersthundehalter unter Umständen nicht auf dem Schirm hat/hatte.

    Klar, idealerweise gucke ich vor der Anschaffung was Hund und Mensch alles braucht, kläre alles vorher ab. Aber nicht jeder denkt vorher daran oder nimmt bestimmte Sachen wichtig. Wieso, weshalb, warum auch immer.

    Um so toller finde ich es, wenn man sich dann Hilfe sucht und auch bereit ist, diese anzunehmen.

    Ging mir übrigens auch nicht anders, drum stell ich mich jetzt einfach mal zu BrownieX.