Beiträge von KleinGustav

    Am besten die Meerschweinchen vorher kräftig mit Petersilie füttern, dann schmecken sie besser.

    Spass beiseite, ich würde da schon zusehen den direkten Kontakt zu vermeiden. Maximal durch die Gitterstäbe angucken lassen wobei da bitte auch auf die Reaktionen der Meeris beachten. Spielen die verrückt weil Beutegreifer in der Nähe, dann abbrechen.

    Holla, da haste aber momentan viel zu managen. Ich wünsch dir viel Kraft, alle Bälle erfolgreich in der Luft zu halten :streichel: Und das Mutti schnell gesund wieder aus dem Krankenhaus kommt.
    Gibts denn für den Bruder jemanden der dich entlasten könnte? Unter Umständen Pflegedienst oder Sozialarbeiter/Betreuer?

    Wie die anderen schon schrieben, wenn der Hund in dem Alter noch keine Leine kennt, dann kennt er ausser Haus und Garten noch nichts.

    Und nun gucken wir mal weiter. Er zieht bei dir ein. Muss lernen ohne Zweithund zu leben, dich und deinen Freund kennenlernen, eure Hausregeln (wo wird gefressen, Pipi draussen, wann wird geschlafen, Ruhe halten,...) kennenlernen. Muss Autofahren kennenlernen, den Weg zur Arbeit, deine Arbeitsstätte. Die Menschen auf Arbeit, dass er während der Arbeitszeit Ruhe zu halten hat, ..., Gerüche, Geräusche, andere Hunde, Kinder,...
    Oder aber deine Tante kennenlernen, deren Hausregeln,...

    Das klingt läppisch, für einen Menschen ist das auch ruckzuck gegessen. Aber für einen Hund, und dann noch einen schlecht sozialisierten, der aus der Phase raus ist wo er neugierig auf die Welt ist und alles im Vorbeigehen lernt ist das wahnsinnig viel Arbeit.

    Das wird, und das schreibe ich dir aus eigener Erfahrung denn auch mein Hund hatte schlechte Startbedingungen, nicht nur eine kleine Katastrophe werden. Er wird bellen um sich das, was Angst macht vom Leib zu halten. Er wird sehr sehr schlecht zu Ruhe kommen, eventuell Unsauberkeit wegen Stress, und und und...

    Und all das kriegst du nicht in 2 Wochen ausgebügelt. Auch nicht mit Trainer.

    Und für die beiden Mäuse (Hunde) tuts mir echt leid. Aber da wird es andere Menschen geben, wo die Lebensumstände besser passen und die einfach hier und jetzt besser auf die Hunde eingehen können.

    Nach der gestrigen Beinahe-Doppelkatastrophe (s. "Gustl kommt unter die Räder" und "Gustl der kleine Masochist" ) und nachdem ich sowieso das Geschirr durchwaschen musste, habe ich heute die Daumenschrauben angezogen. Also für uns beide .

    An Halsband und Führleine kurze (Strecke) Runden um den Block, Ziehen verboten, zu anderen Hunden hinziehen verboten, kein hirnloses Renngeschnüffel. Viel Unterordnung. Viel Belohnung mit Leckerli, Streicheln oder kurzem Zergelspiel.
    Und heute abend die grosse Runde erst einmal um den Block, dann auf eine von vier Seiten begrenzte Wiese, auf der er ohne Leine ruhig umherlaufen und schnüffeln durfte. Sonst gehen wir zu anderen Orten wo er an der Schlepp frei rumlaufen darf, da ist er aber wesentlich aufgedrehter und schneller unterwegs. Kann auch sein, dass einfach schon die ruhigen Spaziergänge und das rechtzeitige Ranrufen wenn er sich der Begrenzung näherte geholfen hat. Das ruhige Schnüffeln und Gucken auf der Wiese hat mir sehr gefallen, man hat richtig gemerkt dass der Hund jederzeit noch mit dem Kopf bei mir war.

    Ab morgen sind Geschirr und Schlepp wieder einsatzbereit, aber ich denke, die werden nur noch auf der Wiese, nicht aber auf dem Weg hin und zurück zum Einsatz kommen. Da bleiben wir bei Halsband und Führleine.

    Hat mir gut gefallen heute, da war die Katastrophenübung von gestern doch zu was gut.