Beiträge von KleinGustav

    Für Futter und Kauzeug gebe ich alle 2 Monate ca. 20-30 Euro aus. Nafu, Trofu und Kaustangen. Gutes Mittelklassefutter für einen 7kg Hund ohne Allergien und Abneigungen. 50€ sehe ich da nicht, es sei denn man sagt richtig hochwertiges Futter oder barfen.

    Hundesteuer muss man gucken wieviel die Stadt will und in welchen Abständen man da zahlen muss. Bei uns z.B. ca. 20 Euro fürs Quartal.

    Hundekörbchen und Co. würde ich zu Anfang preiswert holen, sowie der Hund aus der Sturm- und Zerstörungsphase raus ist kann man dann hochwertige Sachen holen.
    So oft holt man in der Regel auch keine Leinen, Halsbänder oder Geschirre, es sei denn man sammelt.
    Zeckenschutz müsst ihr gucken was ihr wollt, ob Halsband, Pille oder Spot-On. Und dann die Kosten für Frühjahr bis Herbst einkalkulieren.

    Für Tierarzt würde ich auch monatlich einen festen Betrag beiseite legen. Vielleicht auch für Hundeschule, aber das ist Geschmackssache.

    Liebelein. Auch wenn grosse Hunde klasse sind, Papa wird leider Gottes nu mal älter, anfälliger und zerbrechlicher.
    Benötigt mehr Unterstützung von aussen, die er ja teilweise jetzt auch schon bekommt.

    Da brauchst du was kleines, nettes, handliches. Etwas, was Menschen ohne Hundeerfahrung oder mit Hundeangst nicht gleich vergrault. Etwas, was dein Papa auch dann noch halten und auf dem Schoss haben kann wenn die Hände zittern und er am Stock oder Rolli läuft.

    Guck ma nach Hunden aus der Klasse der Begleithunde. Lassen sich gut erziehen, brauchen nicht soviel Beschäftigung und Auslastung wie Gebrauchshunde und sind in der Regel kleine Sonnenscheinchen die zumindest niemanden umwerfen oder Angst einflössen.

    Danke dass du deine Geschichte mit uns teilst.

    In einer ruhigen Minute, wenn der ganze Stress vorbei ist, kannst du vielleicht mal über folgendes nachdenken.

    Du sagst du hast keine Verantwortung mehr gehabt. Man traut dir nichts mehr zu. Dein Leben ist eingeschränkt darauf, anderen vertrauen zu müssen und nach Angaben anderer zu handeln wenn es um bestimmte Dinge geht.

    Natürlich wäre es schön, wenn es immer nur positive Erlebnisse gibt. Gäbe es dafür ein Ausschreiben, würde sich jeder dafür bewerben.
    Aber es gibt auch negative Erlebnisse. So wie jetzt mit Herbert. Und was du gerade lernst, ist dass du auch mit schlimmen Sachen fertig werden kannst. Das du die Kraft dafür hast und Menschen um dich rum, die dich auffangen. Die Freud und Leid mit dir teilen.

    Für dich, Herbert und Alfred mal ein virtueller Knuddler von "Depressionstherapiehund" Gustav und mir.

    Und natürlich werden weiterhin alle Daumen gedrückt die es hier gibt.

    Für die Trainersuche hast du ja nun schon verschiedene Links und Tips gekriegt, viel Erfolg dafür :bindafür:

    Es ehrt dich dass du deinen Vater zu Hause pflegst. Bedenke aber auch, dass es zuerst dir gut gehen muss, bevor du dafür sorgen kannst dass es anderen gut geht. Nimms als Lebensweisheit von jemanden der das im privaten und beruflichen Umfeld viel zu oft gesehen hat, diese totale Aufopferung bis man selbst krank wurde.

    Dazu gehört dann auch die Überlegung ob du Lucky behälst und mit Trainer dafür sorgt dass es bei euch rund läuft. Oder ob du die Reissleine ziehst und dich nach einem anderen Hund umsiehst.

    So wie jetzt kann es nicht bleiben, das ist dir glaube ich auch klar.
    Und ich glaube, hier endet jetzt auch erstmal die Möglichkeit des Forums zu helfen.
    Alles worauf du achten musst wurde mehrfach und detailliert geschrieben. Jetzt ist es an dir, diese Hilfe anzunehmen und umzusetzen.

    Bei weiteren Fragen kannst und darfst du gern fragen und wir freuen uns hier auch immer über Fortschritte und trösten bei Rückschritten und Stillständen. (Wir meckern und jammern auch mal mit, siehe Jammerthread & Co. :applaus: )

    Nur mehr als jetzt erstmal das Geschriebene anzunehmen und umzusetzen geht nicht.

    Auf dem Sofa schlafen ist übrigens nicht gesund, Bett ist besser, man schläft da auch ruhiger. Also nimm Lucky ruhig mit hoch ins Schlafzimmer und dann schlaft gut :winken:

    Meinen Vadder würde eine Abgabe erheblich zurück setzen, sein behandelnder Arzt spricht von positiven Entwicklungen seitdem Lucky auf dem Hof ist. Er hält eine Abgabe für kontraproduktiv für meinen Vadder, meint sogar das mein Vadder einen erheblichen Schritt hin zur Demenz damit haben könnte.


    Tja. Dann bleiben dir halt nur 2 Möglichkeiten. Schlüpfer hochziehen, alles über Junghunde und ihre Bedürfnisse lernen, Zeit und Geld investieren.

    Oder solange Vaddern noch gut drauf mit ihm besprechen dass es Lucky bei euch nicht so gut hat wie er es haben könnte (wer erzieht den Junghund, du musst ja arbeiten ;) und mit ihm gemeinsam einen neuen Hund suchen. Nur bei dem dann keine Experimente eingehen, der Hund muss dann bei euch bleiben.

    Als jemand der selbst im Demenzbereich gearbeitet hat, kann ich nachvollziehen wie schwierig die Entscheidung ist. Irgendwie steht man da zwischen Baum und Borke und weiss nicht wie weiter.

    ich für meinen Teil kenne von mir selbst nur ganz wenige Augenblicke der Ruhe in meinem Leben. Bin eigentlich ständig unter Strom und trotzdem nicht so nervous oder überdreht wie derzeit Lucky.

    Du, mein Hase, bist ein Mensch. Lebst in der Gesellschaft anderer Artgenossen, hast ein entsprechendes Alter dass du die Dinge um dich herum richtig einordnen kannst und wurdest von deinen Eltern sorgfältig erzogen und sozialisiert.

    Lucky, ist ein Hund, lebt unter Menschen, kann sich dementsprechend auch nur eingeschränkt an ihnen orientieren und mit ihnen kommunizieren. Er ist auf dem Wege dahin ein Teenager zu werden und dann wirds sowieso nochmal spannend weil dann kommen ganz viele neue Dinge auf Lucky zu.
    Der Körper verändert sich, Hormonchaos, neue Gerüche und Düfte, Mädchen werden interessant...
    Mit Erziehung wars bisher anscheinend nicht so, zumal Lucky ja schonmal abgegeben wurde. Sozialisierung keine Ahnung.

    Auch wenns dir schwer fallen mag, steck mal dein Ego zurück. Hier geht es nicht nur um dich, sondern auch um Lucky.
    Und ein in liebevolle und kompetente Hände abgeben ist keine Niederlage.

    Vielleicht wäre für Vaddern ja ein "eigener" Hund interessant, was kleines aus der Begleithundegruppe. Der mit ihm spielt, kuschelt und ihm Gesellschaft leistet.

    Und für dich dann halt irgendwann ein gut ausgebildeter Jagdhund.

    Wie auch immer, versuch mal ein paar Tage drüber zu schlafen und die Gedanken in deinem Kopf zu sortieren.

    Es ist übrigens auch keine Schande nicht mit Welpen oder jungen Hunden zu können :winken: