Beiträge von KleinGustav

    Abends waren wir mit Udo essen (ohne geht ja nicht) und er lag einfach brav unterm Tisch und holte sich Streicheleinheiten bei der Kellnerin.
    Wenn Hunde in der Nähe sind reagiert er irgendwie auch auf Menschen ängstlicher. Sind keine Hunde da (und ich verlasse nicht den Raum) , glaubt keiner, dass Udo vor irgendwas Angst haben könnte.

    Gibts eigentlich sowas wie negative Ressourcenverteidigung?
    Also die Idee, hey, da ist was das möchte ich haben oder der Mensch gehört zu mir und hat mich jetzt zu streicheln aber wenn andere Hunde da sind hat Hund dann das Gefühl sich klein machen zu müssen um keine Aggro von den anderen Hunden zu ziehen?

    Versteht man was ich meine oder sollte ich erst nen Kaffee trinken und dann nochmal posten? :???:

    Bevor es sich weiter verfestigt frag ich lieber :D

    Gustl meldet. Hat er schon immer gern. Aber noch im Rahmen. Also max 10 Wuffs am Tag und nur wenn irgendwo ungewöhnliche Geräusche waren. Seit gestern ist es nun extremer geworden. Fenster bei der Hitze sind auf, und es werden Geräusche von draussen gemeldet. Oder wenn jemand die Haustür schliesst. Menschen im Treppenhaus selbst werden ignoriert.

    Döst oder schläft er stören ihn die Geräusche nicht. Aber jetzt z.B. waren wir grad draussen zur abendlichen Gassirunde und dann legte sich Gustl unter Wohnzimmerfenster und meldete wirklich jedes aussergewöhnliche Geräusch. Mal mit lautem Bellen, mal mit wiederholtem Wuffen... Es nervt. Und es stresst uns beide auf Dauer.

    Habt ihr Tipps wie ich ihm das abgewöhnen kann? Er ist ja so schon ein kleiner Kontroletti und will alles im Auge behalten. Wenn er mir jetzt auch noch die ganze Zeit erzählt dass irgendwo was los sein könnte - das halt ich nicht aus :D

    Btw. wegen unserem Männerproblem - wir haben jetzt mit Zeigen und Benennen angefangen :winken: . Hundeschule kommt trotzdem ^^

    Nochmal zur Ergänzung, er meldet auffällig häufig wenn er in Fenster- oder Türnähe liegt. Von der Tür scheuch ich ihn immer schon weg. Fensternähe lässt sich nicht ganz so leicht vermeiden. Und grad hat er sich zum Dösen langgelegt (wo er nicht soll und wo ich ihn gleich wegscheuche) und Geräusche draussen interessieren nicht mehr.

    Wie kann ich meinen kleinen Spinner entspinnen`? :ugly:

    Ok, das geht also. Danke!

    Muss dann nur aufpassen das der Hund nicht drangeht. Der bekommt(gerade rausgefunden) nämlich Bauchweh von Bodenkirschen :muede:

    Und die im Teich? Schaden die? Habe gerade ein recht empfindliches Gleichgewicht da drin.

    Dann raus damit. Wenn die Bakterien im Teich eh schon Mühe haben die ganzen Abfallstoffe umzuwandeln dann brauchst du da nicht noch zusätzliche Biomasse drin.

    Strahlemaus :herzen1:
    Und wie schön Rex einfach in die andere Richtung guckt :applaus:

    Zu diesen Futtersorten kann ich nichts sagen, einfach weil hier immer noch 4kg Josera Miniwell rumstehen, die hier maximal als Leckerchen genommen werden.
    Kann ich irgendwo auch nachvollziehen, die sind wirklich arg klein. Keine Ahnung auf welche Hundegrösse die abzielen, ich denke die kann jeder Hund einfach so weginhalieren.

    Wasn Blödsinn. Irgendwann und wie muss man ja mal anfangen, mit allem und jeden. Auch mit Hundehaltung.

    Keine Ahnung was den Kollegen nun so traumatisiert hat, vielleicht sollte er mal seine Karriere als Hundehalter überdenken :D

    Kleine Anekdote weil mich das "der arme Hund wird weggesperrt, angekettet" schon wieder nervt.

    Gestern waren wir bei Muttern. Ich wollte was an ihrer Nähmaschine nähen, sie war nicht da, perfekt.
    Überall erstmal durchgelüftet, Nähmaschine aufgestellt, los gings. Bissl müde war ich noch, Gustl auch, weil nur 6 Stunden Schlaf und die 50min Fussweg zu Muttern sind ja sooooo spannend und aufregend. Also für Gustl.

    Jedenfalls sitze ich an der Maschine und nähe vor mich hin. Und beobachte wie der Hund sich immer wieder ein Plätzchen sucht, ne Minute liegen bleibt und dann weiter tigert. Zwei Zimmertüren zu, es wird schon besser, aber dann kommen Nachbars auf den Hof und die müssen erstmal gemeldet werden.
    Und dann wurde weiter ein Plätzchen gesucht und rumgetigert.

    Nach insgesamt 4 Stunden habe ich den Hund dann zu mir in die Küche geholt, ihm seine Decke neben meinen Stuhl gelegt und die Küchentür geschlossen.
    Und siehe da. Hund legt sich hin, bleibt liegen und döst.

    Gut, die Küche ist nun etwas grösser als eine Box oder ein Leinenradius. Aber er brauchte einfach diese räumliche Begrenzung um zu merken, ist ok, ich kann und darf schlafen.

    (Hausleine hatte ich leider nicht mit, sonst hätte ich ihn schon eher angebunden. Und weil ich auch nicht geistig auf der Höhe war :D, halt auch nicht eher begrenzt).

    Ist für mich jetzt übrigens Anlass mit dem Deckentraining zu starten. Aber bis das sitzt kommt weiter die Hausleine in Einsatz.