Beiträge von KleinGustav


    M.E. ist das eher das Alter, welches sich nicht mit zerplatzenden Träumen in theoretischer Prophylaxe auseinandersetzt .... Ist mir so zu Ohren gekommen :hust: , selbst Eltern und sonstige Personen aus dem näheren Umfeld sollen da hin und wieder dran scheitern :D

    :winken: Pst, ich versuche immer noch einige der schlimmeren Episoden dieser Zeit zu verdrängen. Bislang erfolglos :D |)

    Wie auch immer, das Mädel kann hier alles in Ruhe nachlesen wenn sie soweit ist, und was sie davon annimmt ist ihre Sache. Als Nicht-Akitakenner fand ich diesen Thread sehr informativ.

    Wobei, ich hatte mal nen Shiba Inu. Namens Shippo. In Nintendogs :flucht:
    War der Zweithund für meine kleine Shi Tzu-Dame Mimi :herzen1:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    ^für die denen Nintendogs nix sagt. Mimi war übrigens super im Frisbee und Agility :ugly:

    Ok, dann drücken wir jetzt auch für guten Augendruck die Augen :bindafür:
    Übrigens, immer wenn ich den Threadtitel lese habe ich ein Bild vom Monk im Kopf, mit Che-T-Shirt, Barett und einer roten Augenbinde über einem Auge :flucht:

    Ähem ... aber Du fütterst Deinen Hund vermutlich mit irgendwas, was man "Fleisch" nennen könnte? Da ist das dann schwuppdiwupp gar nicht im Tier, das Medikament?

    Das hinkt leider absolut, denn Leber und Darm filtern viele viele Giftstoffe und eben auch das zuviel an bestimmten Stoffen und transportieren sie via Urin und Kot aus dem Körper.
    Ja, im Fleisch sind die Stoffe auch noch zu finden, aber in wesentlich geringerer Dosis.

    :winken:

    Das Leben ändert sich immer, egal wie alt man ist und auch mit 30, 40 Jahren kann ich plötzlich feststellen, dass ich noch unbedingt Reisen möchte oder auswandern will oder was auch immer... finde die Argumente die gegen einen Hund im Jugendalter genannt wurden eher dürftig.

    Ja, aber mit 30, 40 hat man einen ganz anderen Blick auf sein Leben und das Leben in generell. Kennt seine Möglichkeiten und kann in kniffligen Situationen auf mehr Lösungswege zurückgreifen. (Normalerweise.)

    Mit 15 und ohne grosse Unterstützung in der Familie, mit eingeschränktem Freundeskreis (so interpretiere ich das "introvertiert" jetzt mal), sind die Möglichkeiten deutlich beschränkter.
    Zu wissen, dass man studieren will ist ja auch erst der Anfang. Was ein Studium wirklich bedeutet, welche Möglichkeiten und Pflichten man hat, merkt man in der Regel auch erst wenn man mitten drin steckt :fear: . (Ich hätts gern vorher gewusst, dann wäre glaube ich einiges anderes gelaufen.)

    @lilli1503 - (hoffentlich nicht dein Geburtsdatum |) )
    Generell würde ich sagen, Hund ja, aber was Pflegeleichtes. Und lass dich von dem Wort "pflegeleicht" nicht abschrecken. Jeder Hund hat seine ganz eigene Persönlichkeit, seine Vorlieben und Abneigungen die man erkennen und benutzen (umgehen) lernen muss für ein möglichst reibungsloses und glückliches Zusammenleben. Und auch mit Hunden aus der Begleithundekategorie kann man coole Sachen machen. Spazieren gehen, am Strand rumgammeln, Agility oder Frisbee spielen, Tricks beibringen, und und und.
    Bloss für sowas brauchst du dann auch einen Hund, der daran Spass hat und dem es gefällt, mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten.

    Fang klein an, wenns ein Rassehund sein soll, dann lies dir mal diverse Rassebeschreibungen durch, stöber auf den "xxx in Not"-Seiten (xxx mit beliebiger Rasse ersetzen) um ein realistisches Bild über die Problemzonen der Hunde zu bekommen.
    Und fang an dein Leben und ein Sicherheitsnetz für euch beide zu planen. So dass der Hund auch mal fremdbetreut werden kann, wenn er noch nicht alleine bleiben kann oder ihr euch kurzfristig mal nicht um den Wuffel kümmern könnt.
    Mach dich schlau über diverse Futtersorten und deren Kosten. Guck dir mal an, was Leinen, Geschirre, Hundebetten kaufen.
    Lach nicht über diverse Sachen wie Hundemäntel, wenn man sie nicht braucht - schön, braucht man sie weil der Hund bei Regen nicht Gassi will oder im Winter friert - die Dinger können richtig teuer sein. Also gemessen an Taschengeld oder was man als Schüler sich dazuverdienen darf.
    Hundesteuer, Tierarztkosten, nicht nur fürs Impfen udn Entwurmen. Auch regelmässig sparen damit man im Notfall zum Tierarzt kann.
    Fellpflege kann je nach Hund auch ein Thema werden. Will mans selbst machen muss man sich da einlesen und einarbeiten, das dazu nötige Zubehör kostet auch ein bissl Geld, oder aber den Profi ranlassen. Das kostet dann mehr.

    Und all diese Kosten ziehen sich dann durchs gesamte Hundeleben.
    Transportkosten, Eintritte z.B. in den Tierpark oder anderes kosten für Hunde auch nochmal. Mit dem Studententicket kann man zwar viele Öffis gratis benutzen und auch oft verbilligt in Sachen reingehen, aber für den Hund zahlt man dann doch nochmal.

    Und nochmal ein Argument für kleine Hunde oder Hunde der Begleitklasse - die sind in der Regel überall gern gesehen, oder zumindest drücken die Leute dann auch mal ein Auge zu, wenn du sie irgendwo mit reinnehmen willst, wo Hunde normalerweise verboten sind. (Als Gustl noch Welpe war habe ich ihn zum Einkaufen in den Rucksack gepackt und durfte so mit ihm fix in den Netto rein. Alleine bleiben ging damals noch überhaupt nicht.) Genauso durfte er auch in diverse Geschäfte mit rein, einfach weil klein und niedlich und oooooh :herzen1:
    Übrigens können auch kleine Hunde sehr stur sein wenn sie was nicht wollen :ugly:

    Und noch etwas, vielleicht wirst du irgendwann mal einen Hundetrainer brauchen. Das ist mit allgemeingängigen Hunden einfacher, als wenn man Hundetrainer für Spezialisten braucht. Die sind nämlich wesentlich seltener.

    Tl;dr - Hund ja, Rasse nein, Welpe könnte unter Umständen sehr sehr stressig werden (allein sein lernen dauert, stubenrein werden kann auch sehr lange dauern). Und als allerallererstes wirklich hinsetzen und aufschreiben, was ein Hund alles so braucht. Was irgendwie finanziert werden muss. Wer Notfallbetreuung machen kann. Wo du bei euch in der Gegend mit dem Hund Gassi gehen kannst, aber auch wo du schnell und leicht hinkommen kannst wo der Hund mal ohne Leine rennen kann, ohne unter die Räder zu geraten oder andere Menschen zu stören.

    Es gibt übrigens auch sogenannte Rückläufer. Wenn sich eine Familie weshalb auch immer nicht mehr um ihren Welpen kümmern kann, dann kann sie ihn an den Züchter zurückgeben der den Hund dann neuvermittelt. So kann man auch zu einem jungen Hund kommen, der vielleicht schon einiges gelernt hat, aber noch nicht so alt ist.

    Und geh auch ruhig mal ins Tierheim und biete dich als Gassigänger an. Da kannst du dann gleich Hundesprache und Hundeverhalten lernen, das macht dir dann das Zusammenleben mit dem ersten eigenen Hund gleich etwas leichter :bindafür: