Beiträge von Trixie03

    Arme Maus. Da hat sie einen akuten Schub gerade?

    Nein, das nicht, sonst hätte sie richtig Durchfall, aber das ist wohl die Folge der Krankheit, dass sich die Psyche verändern kann und die Hunde ängstlicher und schreckhafter werden. Das tut mir am meisten weh, sie war früher so "lustig" und draufgängerisch, das ist jetzt leider nur noch selten.

    Ich bin in einer IBD Gruppe bei Facebook und da berichten einige, dass ihre Hunde inzwischen schon bei einer Fliege total aus dem Gleichgewicht geraten. Immer wenn ich dort lese, bin ich nachher froh, im Vergleich zu manchen, geht es Trixie noch gut.

    Die Zecke könnte versehentlich gestört worden sein, Möglichkeiten dafür habe ich weiter oben schon beschrieben, es könnte ein Bremsenstich gewesen sein, fällt weniger oft auf überträgt aber ebenso Borreliose... es gibt sicher dutzende Möglichkeiten ;)

    Bei einem Bremsenstich muss man aber keine Zecke entfernen. Aber was ist z.B. wenn der Hund die Zecke stört, weil er daran kratzt, dann würde die Zecke ja auch gestört werden und verfrüht ihr Sekret absondern.

    Es gibt sicher viele Möglichkeiten, aber es gibt meiner Meinung nach (ohne es belegen zu können, aber bei meiner Mutter war es halt so) auch die Möglichkeit, dass die Zecke früher ihr Sekret abgibt, also möchte ich mich persönlich nicht darauf verlassen und versuche es zu vermeiden, dass eine Zecke erst überhaupt andockt, was aber leider nicht immer gelingt, heuer hatte Trixie bisher 3 angedockte Zecken.

    Ja, chronisch ist nicht so leicht nachzuweisen. Wird die mittels Enzymen behandelt oder über die Kost?


    Was kannst du denn deiner Motte an Stress zumuten? Ich hänge gerade bisschen wie ich zwar aus- aber nicht überlaste.

    Wetterbedingt und auch krankheitsbedingt hatten wir jetzt eh bestimmt 14 Tage wenig Programm (morgens so 70 - 80 min Gassi, nachmittags mal 5 min tricksen oder eine Minirunde oder im Garten abgammeln oder Mantrailen - dann ohne große Runde morgens).

    Trixie wird homöopathisch behandelt und bekommt nur Pferd/Huhn, Karotte/Zucchini. Ich hatte jetzt einmal Süßkartoffeln ausprobiert, 2 Tage gegeben, danach Erbrechen und weicher Kot, auf Anraten der TÄ 3 Tage gewartet und wieder gefüttert, wieder mit dem selben Ergebnis.

    Jetzt gibt es wieder ein paar Tage Pause und dann versuche ich Buchweizen.

    Mit Enzymen wird nur eine Pankreasinsuffizienz behandelt, bei einer Pankreatitis gibt man keine Enzyme, das sei sogar kontraproduktiv meint unsere TÄ.

    Stress ist so eine Sache bei uns, sie reagiert sehr schnell darauf, sowie auf positiven, wie auf negativen Stress.

    Wir gehen 4x raus mit ihr, momentan die große Runde (ca. 60 Min.) auch in der Früh und dann noch einmal am Vormittag, Nachmittag und Abend ca. je 15 Min.

    Dann wird ab und an noch im Garten gespielt.

    Was bei uns momentan ein riesen Problem ist, dass sie angefangen hat bei jedem Geräusch, das sie draußen hört zu kläffen, sei es ein Hund der bellt, oder ein Motorrad welches vorbeikommt, alles wird dokumentiert. Am Dienstag sind wir wieder bei unserer TÄ, da wollte ich einmal fragen, was man da evtl. geben kann. Das kommt bei ihr aber von der IBD, das geht ja leider auch auf die Psyche

    Keine. Der Tierarzt meinte, im Nachhinein sei dies schwer herauszufinden, beispielsweise kann das bei jungen Hunden passieren, wenn sie zu wild spielen oder mal wegrutschen am Boden und sich dabei „verreißen“ etc

    Es könnte auch von Bauchschmerzen kommen, die können auch in den Rücken ziehen, das ist bei unserem Hund öfter der Fall.

    Folsäure und B12 lasse ich mit abnehmen. Da rechne ich auch mit einem Mangel, weil das ja typisch für die Pankreasinsuffizienz ist.


    Würdet ihr dann eine Ernährungsberatung aufsuchen oder gibt es wirklich gute Lesetipps? Das Internet ist für allgemeines Blahblah ganz gut und bezieht sich meist auf die akute Pankreatitis, aber wie ich zB einen Futterplan für Lola erstelle, steht da nicht.

    Letztlich ist ja nun Fakt, dass Lola lebenslänglich angepasste Kost brauchen wird. Was total okay ist, wir kochen schon für uns Menschen speziell wegen Glutenunverträglichkeit und Fettstoffwechselstörung, da les ich mich auch noch für Lolis EPI (sonst die Abkürzung, ne?) mit ein.


    Vermutlich werde ich auch bei Selbstkochen bleiben und bloß alternativ mal gucken, was man evtl im Urlaub machen kann um nicht täglich kochen zu müssen. Bzw sind wir Zeltcamper, ist eh nicht leicht. Und einkochen hab ich noch nie probiert und bräuchte ja für zwei Wochen das halbe Auto voll.

    Ein Mangel an Folsäure und B12 ist nicht nur bei Pankreasinsuffizienz typisch, auch bei chronischen Dünndarmgeschichten, so ist es wohl bei uns, die Elastasewerte sind bei Trixie immer in Ordnung, aber Folsäure ist total im Keller, Vitamin B12 haben wir immer wieder einmal gespritzt, das geht momentan.

    Die Diagnose auf dem aktuellen Befundbericht lautet:

    "TLI: Eine exokrine Pankreasinsuffizienz ist weitestgehend ausgeschlossen. Der TLI-Wert ist nur

    aussagefähig nach 12-stündiger Nahrungskarenz.

    Folsäure/Vitamin B12: Es besteht Verdacht auf eine Erkrankung des proximalen Dünndarms mit

    resultierender Malabsorption. Ein nutritiver Folsäuremangel sollte ausgeschlossen werden."

    Das mit dem Dünndarm wussten wir ja schon und unsere TÄ geht von einer chronischen Pankreatitis aus, die lässt sich wohl nur schwer nachweisen, da muss man schon einen akuten Schub erwischen.

    Ich koche jetzt schon seit 2 1/2 Jahren für Trixie, anfangs nach Anleitung einer THP, die auch Ernährungsberatung macht und inzwischen nach Gefühl. Das mit dem Urlaub ist wirklich so eine Sache, die mir auch Kopfzerbrechen bereitet, ich habe auch ans Einmachen gedacht, jetzt bin ich auf Trockenfleisch gekommen, hatte dazu auch einen Thread aufgemacht, heute waren die Proben im Briefkasten, das werde ich jetzt einmal ausprobieren, ob sie es verträgt.