Beiträge von Selkie

    Liest du gern? Ich würde dir gern zwei Bücher empfehlen:

    • Birgit Laser, Wiebke Hagemann: Leben will gelernt sein
    • Inga Jung: Zappelhunde

    Nicht, weil du dort Trainingstipps bekommst (die solltest du meiner Meinung nach besser von einem kompetenten Trainer annehmen, der dich und den Hund gesehen und eingeschätzt hat), sondern weil ich ziemlich sicher bin, dass diese Bücher Fetas Probleme ganz gut beschreiben und dir helfen könnten, das was ein Trainer mit dir und Feta machen wird einzuordnen und zu verstehen.

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr im großen Empfehlungswirrwarr ;) die für euch beide passenden Tipps findet und erfolgreich umsetzen könnt.


    Ich war etwas verduzt dass Jemand tatsächlich allen Ernstes dieser Meinung sein kann.

    Genau so ging es mir beim Lesen der Überschrift. :D



    Ich sagte dann zu Ihr: Ist Ihnen nicht bekannt, das der Mensch nichts anderes als ein Tier mit einem kleinen evolutionären Vorsprung gegenüber den anderen Tieren ist. Sie meinte was ich da erzählen würde wäre purer Humbug. Ich sagte dann noch: Wenn ich heute nach Hause komme dann freut sich Loki wie verrückt, ist das kein Fühlen und wenn ich etwas mache schaut er interessiert zu und versucht zu verstehen was ich da tue, also wenn das kein Denken ist dann weiß ich auch nicht. Kurz und gut Sie war nicht von Ihrer Meinung abzubringen...

    Sie wird auch nicht von ihrer Meinung abzubringen sein. Den Versuch hättest du dir komplett sparen können. ;)



    Diese Aussage der Frau hat mich den ganzen Morgen beschäftigt: Ist das wirklich die allgemeine Meinung?

    Nein, es ist nicht die allgemeine Meinung. Und selbst die Biologen, die noch ganz oft "Anthropomorphismus" rufen, wenn jemand die Frechheit besitzt einer Eigenschaft beim Tier denselben Namen zu geben wie der objektiv gleichen Eigenschaft beim Menschen, sind inzwischen recht verbreitet der Meinung dass Tiere sehr wohl fühlen und auch denken können.

    Naja, sagen wir mal so, er ist samt Geschirr von der Rückbank gerutscht. Ich hatte auch so ein "Sicherheitsgeschirr" gekauft, in das der Hund mit den Vorderpfoten einsteigt und das dann mit einem zusätzlichen Gurt am Sicherheitsgurt des Autos befestigt werden sollte. Das war aber irgendwie eine totale Fehlkonstruktion, wir haben es mehrfach versucht (sogar unsere Trainerin) - vielleicht passt das Modell einfach auch nicht oder war zu billig |)

    Vom Sitz rutschen ist natürlich blöd. Das verhindert bei mir die Schutzdecke ausreichend, wenn Schutzdecke nicht reicht, gibt es auch so "gapFill"-Dinger, mit denen man die Lücke schließen kann.


    Wir haben einen Auris, also wahrscheinlich vergleichbar.

    Boah, voll der Luxus! :D :bindafür:


    Magst du mir da per PN mal den Link auf das genaue Modell (von Schondecke und Geschirr samt Gurt) schicken? Vielleicht passt das bei uns ja auch.


    Ich glaub es ist hier nicht verboten, sowas öffentlich zu machen (oder etwa doch?):

    • meine Schondecke: Allside-Schutzdecke
      Die funktioniert auch gut, wenn man nur eine Hälfte nutzt, weil auf dem anderen Sitz noch ein Mensch Platz finden soll.
    • der Gurt: Allsafe Sicherheitsgurt mit Geschirr
      Ich habe allerdings nur den Gurt, so wie er unten einzeln gezeigt wird, ohne das (sehr schwere, steife, kompliziert anzuziehende, richtig stabile) Geschirr, denn als Geschirr nutze ich ein normales gefüttertes, bequemes Geschirr.


    Wenn dein Hund durch das Sicherheitsgeschirr durchgerutscht ist, dann war es vermutlich zu groß? Eigentlich sitzen die Dinger bombenfest, sind aber nicht sonderlich bequem.

    In meinem Auto (eine kleine Reisschüssel - Toyota Yaris) ist der Kofferraum bei nach vorn geschobenen Rücksitzen zwar groß genug für eine Box aber für mich trotzdem absolut inakzeptabel für den Hundetransport, denn der Kofferraum ist die hintere Knautschzone. Ich will den Hund in der Fahrgastzelle haben, also kommt für meinen Hund nur Rückbank in Frage.

    Die Rückbank ist mit einer Schondecke ausgestattet (Allside). Für das Anschnallen habe ich ein bequemes Geschirr und den Gurt von Kleinmetall (der der am geschlossenen Sicherheitsgurt des Autos befestigt wird, nicht der der ins Gurtschloss eingehakt wird). Aus meiner Sicht ist der Vorteil dieses Gurts, dass er bei der Größe meines Hundes immer von oben kommt, und der Hund sich also drehen und wenden kann wie er will und nie Gefahr läuft, sich die Pfoten zu verknoten. Außerdem braucht man dann in der Schondecke die Öffnung nach unten nicht, so dass auch dieser Dreck-Durchlass geschlossen werden kann. ;)

    Ich weiß nicht wie es bei deinem Auto aussieht, ich finde es äußerst praktisch, dass ich in meinem Auto die Rücksitze richtig weit nach vorn schieben kann, so dass der Hund wirklich keinen Platz hat, um weit zu fliegen. Zwischen Rücksitzlehne und Vordersitzlehne ist nicht mehr Platz als in einer handelsüblichen Box, so dass der Hund bei einem Unfall eher von meinem Sitz als vom Geschirr aufgefangen wird. Der Gurt ist bei mir eigentlich nur "Makulatur", weil der Hund sonst theretisch über den Rand der Schutzdecke klettern könnte. Die Sicherheit im Falle eines Unfalls hängt bei meiner Version nicht am Gurt.

    Ich überlege seit einiger Zeit, ob ich vielleicht sogar die Rückbank komplett zu einer Art "Box" umbaue. Die Idee: ein Gitter an/hinter den Vordersitzen einbauen, ein Gitter zwischen Rücksitz und Kofferraum und dann wäre theoretisch der Gurt gar nicht mehr nötig. Aber mir gefallen die Einschränkungen noch nicht, die das Gitter für die Vordersitze bringt.

    Und ein Bearded ist glaube ich schon ne andere Hausnummer als ein Altdeutscher Schäferhund. Oder Harzer Fuchs. Oder was auch immer es nun ist.

    Es ist in jedem Fall ein altdeutscher Hütehund. Egal welche Schläge mitgemischt haben, die Rasse ist bei allen bisher genannten Möglichkeiten dieselbe.

    Aber ein Bearded oder BorderCollie ist definitiv nicht mit einem AHH vergleichbar.

    @AnnaMarika
    Ich bin ziemlich sicher, dass deine Hündin nach einem Umzug mit der neuen Situation klarkommen wird.

    Ich hatte vor vielen Jahren eine ähnliche Situation. Meine Hündin war meine Hündin, daran bestand sowieso kein Zweifel. Aber meine Hündin und meine damalige Partnerin waren irgendwie wie Topf und Deckel. Von der ersten Begegnung an. Trotzdem war klar: es ist mein Hund, meine Freundin könnte für gar keinen Hund angemessen sorgen. Also bin ich mit Hund ausgezogen. Zwischen Trennung und Auszug lagen ca 3 Monate und in diesen 3 Monaten habe ich versucht, für den Hund alles wie gewohnt zu belassen. Also hatte mein Hund in der Zeit auch jede Möglichkeit, sich auszusuchen, bei welchem Menschen sie jetzt grad sein möchte.

    Nach dem Auszug war das natürlich schlagartig vorbei. Fertig.
    Mach dir nicht zu viel Gedanken, deine Verunsicherung macht es dem Hund höchstens schwerer.
    Du kannst die Regeln auch jetzt ändern, wenn du nicht willst, dass der Hund jetzt noch bei deinem Mitbewohner schläft. Dein Hund, deine Entscheidung. Der Hund wird es akzeptieren.

    @RafiLe1985
    Es geht nicht um Hausregeln allgemein, sondern um die Frage, ob der vom Menschen zugewiesene Schlafplatz eine zwingend nötige Hausregel ist oder ob der Hund sich seinen Schlafplatz selbst suchen darf. Hausregeln sind zweifellos wichtig, aber welche Regeln in meinem Haus gelten, entscheide ich allein.

    Du tust ja gerade so, als sei ein selbstgewählter Schlafplatz der Untergang des Abendlandes. ;)