Ich brauche euer Schwarmwissen.
Bei uns im Wald (Hessen) gibt es ein paar Wiesen. Diese nutzen wir gerne zum Spielen mit dem Hund. Seit neustem steht auf einer dieser Wiesen ein Schießstand. Jetzt wurde heute mein Mann massiv von einem Jagdpächter angegangen, er habe mit dem Hund auf dieser Wiese nichts zu suchen, es hätte mehrere Personen gegeben, die sich beschwert haben und auch, dass Oskar da immer hinkackt. Das stimmt nicht, denn wo gespielt wird, wird nicht gekackt. Für uns ist in keiner Weise ersichtlich, dass sich die Wiese in Privatbesitz befindet. Sollte er uns erneut auf der Wiese sehen, wird er uns anzeigen. Nun meine Frage, kann er das? Wie finde ich raus, wem die Wiese gehört? Ich vermute schwer, die haben lediglich Sorge um ihre Abschußquote, jemand Erfahrung und oder Wissen, wie sich das verhält?
Meines Wissens ist es egal, wem die Fläche gehört. Entscheidend sind die Regelungen des Betretungsrechts. Für dein Problem könnten Bestimmungen aus dem Waldgesetz und aus dem Jagdgesetz in Frage kommen. Auf die Schnelle habe ich das gefunden: https://rp-kassel.hessen.de/forsten-und-la…betretungsrecht
Wenn ich den merkwürdig angeklemmten Satzteil mit den jagdbetrieblichen Einrichtungen richtig interpretiere, dann könnte die Existenz eines Hochsitzes tatsächlich dein Betretungsrecht der Wiese einschränken. Ich würde das aber genau wissen wollen und mir die jeweiligen Gesetze genauer anschauen.