Beiträge von Selkie

    Dann hätte ich die Aufregung sehr gut verstanden, aber so gemein sind wir gar nicht. =)

    Wir haben seit gestern mittag gefühlt im 2-Stunden-Takt Schnee vom Bürgersteig geräumt und dabei einen Teil an den Straßenrand geschoben. Ich bin der Meinung, dass ich immer darauf achte, anderer Leute Autos möglichst frei zu halten. Und wenn wir heute abend/nacht wieder schaufeln müssen, werden wir natürlich vermeiden, in der Umgebung dieses Autos Schnee liegen zu lassen. Das hätten wir auch getan, wenn wir "nur" gesehen hätten, dass der sich sein Auto freigelegt hat.

    Mhh... wenn ich aber doch sehe, dass jemand sein Auto freischaufelt weil er vermutlich früh los muss und sich vorbereiten will, dann werfe ich doch nicht noch den Schnee wieder dahin damit er den dann auch wieder wegschippen muss :ka:

    Man kann sich das Leben ja auch unnötig gegenseitig schwer machen...

    Um Himmels willen, nein!

    Es ging um den Schnee, der sich im Laufe des Wochenendes da angesammelt hat.

    Ist es Besitzstörung, wenn man beim Räumen des Gehweges Schnee zwischen parkende Autos schiebt und der Besitzer des Autos dann wieder was wegräumen muss um bequem aus der Parklücke zu kommen?

    Ich finds auf jeden Fall nicht besonders nett... Ist er nicht bequem aus der Parklücke gekommen oder gar nicht?

    Er will morgen früh wegfahren und hat vorhin sein Auto schon mal freigelegt. Ich würde sagen, er wäre noch gut rausgekommen (selbst mit dem Schnee, den er von seinem Auto zwangsläufig noch dazuwerfen musste), er war anderer Meinung. :ka:

    Nein, aber es ist wirklich ärgerlich! Ich würde denjenigen ansprechen und darum bitten, dass der Schnee nicht auf die Straße, sondern gerne auf ein Teil des Gehwegs geräumt werden kann. Natürlich so, dass man dann noch gut (auch mit Kinderwagen) vorbei kommt.

    Alternativ kann auch irgendwo ein Schneehaufen gebildet werden.

    So breit ist der Gehweg nicht. Wenn morgen früh die Mülltonnen draußen stehen, kommt da auch ohne Schnee stellenweise kein Kinderwagen mehr durch. Wir schaufeln sowieso einen großen Teil des Schnees in den Vorgarten. Aber es landet doch bei jedem Kehren was am Straßenrand und wenn es tatsächlich mal richtig schneit, dann kommt da halt nach 2 Tagen ein Häuflein zusammen.

    Wenn der uns gebeten hätte, heute abend darauf zu achten, dass sein Auto jetzt weiträumig frei bleibt, hätten wir ihm sehr viel lieber geholfen als mit der verkappten Drohung. Aber der tat so, als wollte er uns am liebsten anzeigen.

    Die Verfasser des Aufsatzes sind der Meinung, dass Tiere unter anderem durch das Einfärben des Fells erniedrigt würden und dass deshalb das Einfärben von Tieren dem Schutz der Tierwürde entgegensteht.

    Und sie unterstellen den Hunden, das so zu empfinden? Wenn die Hunde das nicht tun, wäre es ja absolute Vermenschlichung von deren Seite aus! Und wenn die Hunde das nicht tun, wo ist das Problem? Also denkt jemand ernsthaft, Hunde bewerten das so?

    Nein, so direkt nicht.

    Das Einfärben ist ein Element in einer Auflistung von Beispielen, die erniedrigend oder lächerlich-machend sein können.

    Wenn du den Link gelesen hättest, wüsstest du, ...

    Ich habe den Link gelesen und weiß deshalb, dass das ein Aufsatz ist, in dem über ein Gesetz diskutiert wird. Die Verfasser des Aufsatzes sind der Meinung, dass Tiere unter anderem durch das Einfärben des Fells erniedrigt würden und dass deshalb das Einfärben von Tieren dem Schutz der Tierwürde entgegensteht. Die Verfasser des Aufsatzes sind auch der Meinung, dass es in der Tierschutzgesetzgebung der Schweiz Vorschriften gibt, die nicht mit dem Schutz der Tierwürde vereinbar sind.

    Es handelt sich da ganz offensichtlich um eine Diskussion, deren Ergebnis aus diesem Aufsatz nicht erkennbar ist. Es ist nicht mal erkennbar, ob es ein Ergebnis gibt.

    Was ich sagen will: aus diesem Text kann man kein bestehendes Verbot für das Färben ableiten. Man kann nur ableiten, dass es mindestens 2 Menschen gibt, die der Meinung sind, dass das Färben von Tieren nicht mit der Tierwürde vereinbar ist und die die Forderung aufstellen, das Einfärben tatsächlich zu verbieten bzw. unter Strafe zu stellen (S.13 im Link).

    Ich muss zugeben, dass ich mit dieser Würde-Diskussion ein echtes Problem habe. Habe ich auch beim Menschen oft, aber Menschen können immerhin noch selbst sagen, wann sie sich in ihrer Würde verletzt fühlen. Das ist keineswegs bei allen Menschen gleich. Und auch wenn mir das Konzept der Tierwürde sehr zusagt, so frage ich mich doch, wie man herausfinden will, was genau die Tierwürde schützt und was sie verletzt. Insbesondere wenn ich die Argumentation der Autoren dieses Aufsatzes logisch fortsetze, dann bin ich ganz schnell bei einer Position, die jegliche Tierhaltung unmöglich macht.

    Vermenschlichung ist für mich wenn man der Meinung ist einen Hund wie einen Menschen behandeln zu müssen, sprich welpe mit Baby gleich setzt und sich eunredet das man es mit der Erziehung nicht so genau nehmen muss.

    So oder so ähnlich wird "Vermenschlichung" oft gebraucht. Ist für mich aber unlogisch.

    Wer kommt auf die Idee, dass man die Erziehung der Kinder nicht so genau nehmen muss? Wie kann aus "der Hund ist wie ein Kind" folgen, dass man die Erziehung nicht so genau nehmen muss?

    Ist es wirklich Vermenschlichung, wenn man beim Hund genau das Gegenteil von dem tut (oder erwartet) was man im vergleichbaren Fall beim Menschen tun (oder erwarten) würde?

    Aus dem Färbe-Thread:

    Was haben wir alle für stolze erwürdige Tiere zu Hause die sich so oft es geht in Kacke Wälzen, Aas fressen wollen und sich auch zwischendurch nicht sehr herrschaftlich benehmen. Also mein Hund auf jeden Fall nicht.

    Wer sagt denn, dass "Stolz" und "Würde" beim Hund dasselbe sein muss wie beim Menschen? Warum kann "Kacke-Parfüm", "Drei-Gänge-Aas-Menü" und noch einiges mehr nicht stolz und würdevoll sein?

    Für mich ist es nicht Vermenschlichung, wenn man Hunden vergleichbare Gefühle wie den Menschen zuschreibt. Für mich ist es aber Vermenschlichung wenn man davon ausgeht, dass das vergleichbare Gefühl beim Hund exakt genauso aussehen muss wie beim Menschen. Deshalb empfinde ich das zitierte als ein passendes Beispiel für Vermenschlichung.