Beiträge von Selkie

    Die können doch gar nicht im VDH landen, weil dilute beim Labrador dort gar nicht zugelassen ist?

    Wenn das Gen in der Rasse vorkommen würde, dann würde es auch im VDH immer mal silberne Welpen geben. Wo sind die?

    Ich bin zwar kein Fan speziell dieser Farbe, aber dass es Dilute im VDH nicht gibt, führe ich darauf zurück, dass Hunde mit diesem Gen dort nicht zur Zucht zugelassen werden.

    Das Gen sieht man den Hunden doch aber gar nicht an (so lange sie nur Träger sind). Wie schaffen es also die VDH-Züchter, zuverlässig jede Verpaarung von dilute-Trägern zu vermeiden? Für mich gibt es nur eine Erklärung: sie müssen es gar nicht schaffen, das Gen ist einfach nicht da.


    Mir ist übrigens völlig egal, ob diese Hunde Weimaraner-Labrador-Mischlinge oder was anderes sind. Ich mag Mischlinge. Das ändert nichts daran, dass die Geschichten rund um die Entstehung der Silber-Labs sind unglaubwürdig sind.

    Danke für den Link!

    Noch zum Weimaraner: Wenn der vor zig Jahren mal eingekreuzt wurde, ist das wesenstechnisch nicht mittlerweile egal?

    Ich halte es für möglich, dass ungewollte (?) Deckakte bei einem legendären amerikanischen Züchter dazu führten, dass viele Jahre später zufällig mal dilute-Welpen gefallen sind.

    Ich halte es aber für extrem unwahrscheinlich, dass die hier in D seit einiger Zeit bewusst gezüchteten silbernen Labradore tatsächlich rein zufällig aus Nachkommen dieses Züchters stammen und dass rein zufällig ganz viele dieser Nachkommen bei Züchtern außerhalb des VDH landen und da ganz zufällig regelmäßig dilute-Welpen entstehen.

    Ich halte es für viel wahrscheinlicher, dass alle diese dilute-Labradore mindestens zwei Weimaraner in der Großeltern-Generation haben (vielleicht sind es bei manchen schon die Urgroßeltern und mit viel Glück die beiden eingekreuzten Weimaraner wirklich zwei verschiedene Hunde).

    Ich habe im Laufe der Jahre mehrfach erlebt, daß Ersthundebesitzer, die nie hundesporteln, ausstellen oder züchten wollten, innerhalb der ersten Jahre ihres Hundes daran Interesse fanden und dann bitter enttäuscht waren, daß ihr doch anscheinend beim Kauf makelloser Hund dafür nicht geeignet war. Beim Kauf spielte das alles keine Rolle, da war das Ziel der einfach geliebte Familienhund.

    Ich habe zwei Einwände:

    erstens:

    Der Hund mit dem bereits bekannten Standardfehler ist nicht "makellos". Er hat einen bekannten, zuchtausschließenden Fehler.

    zweitens:

    Es wird ganz richtig darauf hingewiesen, dass mögliche Fehler, die zum Verkaufszeitpunkt nicht erkennbar waren, bei dieser Überlegung keine Rolle spielen können. Aber bei den Welpenkäufern ist es doch genauso. Auch da kann der Züchter nur den Ist-Zustand beurteilen. Wenn die Käufer heute sagen: der optische Fehler stört mich nicht, dann ist das der Ist-Zustand beim Käufer. Zukünftige Entwicklungen können in alle möglichen Richtungen gehen, aber sie sind nur dann für den Welpenkauf relevant, wenn sie zu diesem Zeitpunkt schon erkennbar sind. Das gilt meiner Meinung nach nicht nur die Entwicklung des Hundes sondern auch für die Entwicklung der Besitzer.

    Das klappt aber nur, wenn das Handy auch eine Infrarot-Schnittstelle hat, oder?