Für umsetzbar halte ich das innerhalb der bestehenden Strukturen nicht
Warum nicht?
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Nachtrag: Ich habe grad mal nachgeschaut: die Schweizer SKG schreibt für alle Rassen Wesensüberprüfungen vor.
Für umsetzbar halte ich das innerhalb der bestehenden Strukturen nicht
Warum nicht?
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Nachtrag: Ich habe grad mal nachgeschaut: die Schweizer SKG schreibt für alle Rassen Wesensüberprüfungen vor.
Deckbschränkung für Rüden finde ich auf jeden Fall sinnvoll. Wieso muss ein Rüde 100 Nachkommen haben? Das ist total sinnbefreit.
Wobei 100 Nachkommen in manchen Rassen nach weniger als 10 Deckakten erreicht sein könnten, also auch mit einer ziemlich starken Beschränkung durchaus häufiger vorkommen können.
- Gonioskopie bei allen Rassen Pflicht
Warum? Gibt es ein allgemeines Glaukom-Problem beim Hund?
Für umsetzbar halte ich das innerhalb der bestehenden Strukturen nicht
Warum nicht?
Die Retriever z.B. müssen retrievertypisches Wesen oder Arbeitsleistung (jagdlich) nachweisen, um zur Zucht zugelassen werden. Natürlich ist das nicht unumstritten und ich erinnere mich an heftige Diskussionen im alten Retrieverforum als die Wesensüberprüfung eingeführt wurde. Aber es wurde beschlossen (meines Wissens von Züchtern - oder wer entscheidet in den Clubs über die Zuchtordnung?) und es hat sich durchgesetzt. Aus meiner Sicht ein gutes Beispiel. Die Retrieverclubs im VDH sind mMn für vieles ein gutes Beispiel.
Ich kenne keinen Züchter, dem das Wesen seiner Hunde egal ist.
Egal ist es den Züchtern ganz sicher nicht. Aber auch Züchter schauen oft genug mit ziemlich rosaroter Brille auf ihre eigenen Hunde. Das ist völlig normal. Und deshalb finde ich es sinnvoll, wenn jemand mit objektiverem Blick dazukommt und auch dem grundsätzlich reflektierten Züchter sagt: dein Hund hat da eine Schwäche. Den darfst du nur mit einem Hund verpaaren, der an dem Punkt absolut perfekt ist. Dem weniger reflektierten Züchter wird er vermutlich auch mal sagen müssen: der Hund kommt nicht in die Zucht. Basta.
Wenn ich einen reinen Begleiter habe, so wie ihn sich mein Bekanntenkreis backen wollen würde, dann müsste ich mehr auf das Wegfallen von Eigenschaften testen, als auf das Vorhandensein von Merkmalen. Was da alles nicht erwünscht ist, ist nicht mehr feierlich.
An denen muss man sich doch aber nicht orientieren, wenn man über Wesensprüfung nachdenkt. Das Ziel einer Wesensüberprüfung ist doch nicht, ein Steiftier mit Herzschlag zu züchten. Das Ziel ist, die im Standard stehenden Eigenschaften so gut wie möglich zu überprüfen, inclusive der dort festgeschriebenen Wesenseigenschaften.
Und das nicht nur beim Begleithund, sondern bei jedem Hund. Mindestens bei jedem Hund, der diese Eigenschaften nicht in Arbeitsprüfungen beweisen kann.
Advantix war eine Vollpleite. Die Zecken haben sich totgelacht.
Aber das ist doch ein Erfolg. Hauptsache die Biester sind tot. ![]()
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Guten Morgen
weiß einer wie lang sich Schwarzkümmelöl hält? Wird das so schnell ranzig wie Leinöl?
Nichts wird so schnell ranzig wie Leinöl.
Aber wie lange es haltbar ist, weiß ich nicht.
Mein Hund wäre todtraurig, wenn ich so was tolles allein essen würde. ![]()
Rosenkohl kann bei empfindlichen Hunden zu Pupseritits führen, aber sonst - rein damit.
Da aber das Muttertier später nicht mit ihren Welpen in der Stadt oder ähnlichem laufen wird, kann sie da auch nichts weitergeben
Bei den Arbeitshunden funktioniert es doch auch. Keine DK-Hündin zieht mit ihren 8-wöchigen Welpen zur Jagd. Trotzdem darf es als gesichert gelten, dass die meisten DK aus jagdlich geführten Eltern auch Eigenschaften mitbringen, die für die Jagd nützlich sind.
Natürlich ist das viel komplexer als die Auswahl nach Fellfarbe, Ohrstellung und anderen optischen Merkmalen. Und du hast recht: es gelingt ganz sicher dem ein oder anderen begabten Hundeführer, seinen eigentlich nicht so ganz umweltsicheren Hund durch eine entsprechende Prüfung zu bringen. So wie es dem begabten Hundeführer auch gelingen dürfte, einen nicht perfekt geeigneten Arbeitshund durch die entsprechende Prüfung zu bringen. Und in beiden Fällen gibt es anders begabte Menschen, die es schaffen, den eigentlich tollen Hund kaputt zu erziehen. Außerdem gibt es (wie auch auf Ausstellungen) Richter, die bestimmte Dinge unterschiedlich bewerten.
Aber ist das ein Grund, es gleich ganz sein zu lassen? Ich finde, bei zu vielen Rassen steht das Wesen zwar im Standard, wird aber nicht wirklich überprüft. Meiner Meinung nach ist das der größte Schwachpunkt der Rassehundezucht derzeit. Mir wäre eine unvollkommene Wesensüberprüfung tausendmal lieber als gar keine.
Nüsse ersetzten: ein Tropfen gutes Öl und eine Kartoffel (gekocht natürlich).
Blut ersetzen: entweder eine Prise Salz oder (wenn keine Innereien im Plan stehen) eine gute Mineralstoffmischung.
Wenn du so unsicher bist, dann ist aber wahrscheinlich ein neuer Plan die beste Idee.
Wenn in F1 silberne Welpen fallen, dann war der Labrador Träger. ![]()
Ich oute mich da gern... auch wenn ich never ever Zuchtabsichten habe/hatte wollte ich trotzdem keinen Welpen mit Ridgefehler, weißen Pfoten oder schiefen Ohren...
Das ist für mich wieder ein anderes Thema.
Wenn ich den Welpen mit den schiefen Ohren nicht will, dann ist (wie du ja auch schreibst) der eventuell geringere Kaufpreis sowieso egal. Dann wird das nicht mein Hund, selbst wenn der Züchter ihn verschenken würde.