Beiträge von Selkie

    "Gut erzogen" bedeutet für mich, Hund ist von sich aus oder in Zusammenarbeit mit seinem Menschen in der Lage, seine Bedürfnisse zeitweilig zurückzunehmen.

    Das gefällt mir.

    Je nachdem, wie ich das interpretiere ist sogar Dina gut erzogen. XD Weil sie sich mit mehr oder weniger deutlicher Aufforderung in schon ziemlich vielen wichtigen Situationen zurücknehmen kann. Und ich bin auch gut erzogen. Weil ich in den meisten Situationen, in denen Dina es (noch?) nicht schafft, sich zurücknehmen, dann halt mich zurücknehmen kann und die Situation für Dina entschärfe. :headbash:

    Ich kaue aber immer noch. ;)

    An der Frage, ob ein gut erzogener Hund nicht doch wenigstens ab und zu tatsächlich von sich aus zurückschalten sollte. Jedenfalls wäre es mein Wunsch, dass irgendwann die Situation reicht um dem Hund daran zu erinnern, was grad als "gutes Benehmen" gefragt ist.

    Ich glaube, das ist der Grund, warum meine spontane Reaktion beim Lesen des Thread-Titels war: "ein gut erzogener Hund ist nicht Dina". Weil Dina sich zwar ganz viel Mühe gibt, meine Vorstellung von gutem Benehmen umzusetzen, aber es in keiner einzigen Situation ohne ein Signal von mir schafft. Sie braucht einfach viel zu viel Anleitung, um in meinen Augen als "gut erzogen" durchzugehen.

    „Geringe Hürden“ und „umfangreiche Untersuchungen/Wesensbeurteilung/Leistungstests“ in einem Konflikt stehen.

    Grade wenn man alles sehr objektiv halten möchte was Wesen und co angeht.

    Ich glaube, der Wunsch-Welpenkäufer eines engagierten Züchters wird die Untersuchungen und Tests sowieso alle machen. Weil es sinnvoll ist, dass die Nachzuchten möglichs vollständig untersucht werden. Das spricht in meinen Augen gar nicht gegen "geringere Hürden" bei der ZZL, denn diese Hürden wird in einer idealen Zuchtwelt sowieso jeder Welpenkäufer nehmen.

    Und, je mehr Verlustangst, umso "besser" fürs Training?

    Das kann ich nicht bestätigen.

    Meine verlustängstige Hündin hat mir 5min lang zugeschaut, wie ich in eine Richtung davon gehe. Sie hatte sich an einem Mauseloch festgesaugt und immer mal wieder nach mir geschaut - mich noch gesehen - weitergesaugt. Ich war sicher, dass sie mir hinterherkommt, wenn ich außer Sicht bin.

    Was passiert ist: sie hat wieder geschaut, mich nicht mehr gesehen, Panik bekommen, sich hektisch umgeschaut, in ca 1km Entfernung in der Gegenrichtung zwei andere Spaziergänger gesehen und ist durchgestartet. In dem Moment wurde mir klar, dass ich nicht die Nerven dafür habe, das laufen zu lassen. Als meine Hündin feststellte, dass diese Spaziergänger ihr völlig unbekannt sind, fing sie an, hektisch umherzurennen, Tendenz eher weiter weg als zurück. Irgendwann kamen meine Rufe dann doch noch in ihrem angstvernebelten Hirn an.

    Einen Trainingserfolg hatte die Aktion nicht. Jedenfalls nicht für den Hund. |)

    Ich glaube, das hatten wir hier schonmal.. ich hab ein Problem mit der Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren"..

    ...

    Äh ja ihr seht mein Problem |).

    Ich seh dein Problem (auch wenn es mir mit dem "veraltet" wie McChris geht). Ich hab ein vergleichbares Problem neulich mit "Sehr geehrtes xyz-Team" gelöst, weil ich bei der förmliche Anrede vor allem über die "Damen und Herren" stolper. |)

    War allerdings kein Schreiben, bei dem ich fürchten müsste, dass nach der falschen Anrede direkt Schluss ist. Bei einer Bewerbung würde ich entweder versuchen, den Ansprechparter herauszufinden oder die sperrige Version wählen.