Beiträge von Selkie

    Die meisten Leute würden nichtmal ihr Fahrrad ... da abstellen.

    Die Aussage verstehe ich nicht so ganz. Wo stellen die Leute denn ihr Fahrrad ab beim Einkauf?

    (Hier am REWE ist intelligenterweise der Fahrradständer direkt vor dem Hundeparkplatz. Mein Fahrrad steht da recht oft, sofern noch Platz ist im Fahrradständer. Für die Hunde, die da gelegentlich warten, finde ich es ungünstig, weil viel zu unruhig.)

    Richtig ist: im Schlaf wird neu Erlerntes im Gehirn stabil "einbebaut". Es ist aber nicht zwingend der Fall, dass das am effektivsten passiert, wenn der Schlaf sofort nach der Trainingsphase "erzwungen" wird.

    Ich finde die Quelle nicht mehr also nur aus der Erinnerung: vor nicht allzu langer Zeit habe ich eine Untersuchung gesehen, aus der ein Grund für entspannende (!) Spielpausen beim Lernen abgeleitet wurde.

    Die Erklärung war: das stark kontrollierte Lernen hat immer auch einen erhöhten Adrenalin(?)level zur Folge. (Ich bin nicht mehr sicher, auf welchen Neurotransmitter es bezogen wurde) Wenn der Hund danach direkt in eine Ruhephase geschickt wird, dann behindert dieser erhöhte Adrenalinspiegel(?) den Aufbau langfristiger Verbindungen im Hirn. Wenn der Hund noch ein wenig toben darf, und das Adrenalin(?) abbaut, kann er in der dann folgenden Ruhephase das Gelernte besser und nachhaltiger verarbeiten.

    Beim Menschen ist doch auch bekannt, dass körperliche Bewegung zwischen den konzentrierten Lerneinheiten förderlich ist. Ich sehe keinen Grund, warum das bei anderen Säugetieren nicht der Fall sein sollte. Natürlich ist dabei die Dosis wichtig. Wenn der Hund beim Toben komplett überdreht und seine Hirnzellen ins Nirvana katapultiert, dann kann man das mit dem Lernen vergessen. Wenn der Hund aber ein wenig angestaute Energie rauslässt, dann ist das hilfreich.

    Ich würde diesen Thread gerne reanimieren, angesichts des Threads "Hundeschwemme", der sich ja eher auf die starke Zunahme von Hunden während Coronazeiten fokussiert.

    Hat sich für euch etwas geändert als (Bestands)Hundehalter in einer (Groß)stadt und wenn ja was?

    Von der Hundeschwemme bemerke ich nicht viel. Jedenfalls nicht auf meiner täglichen Runde. Gestern bin ich in einem anderen Stadtteil unterwegs gewesen und da war der Park wirklich brutal voll mit Hunden. Ich kann allerdings nicht sagen, ob das neu ist oder ob da schon immer so viel los war (zumal dieser Park zur Zeit nur halb so groß ist wie normal, weil die andere Hälfte mit Bauzäunen abgesperrt ist).

    Verändert hat sich:

    • es sind mehr Menschen draußen. Selbst in der (früher) einsamsten Ecke des Stadtwalds trifft man Menschen. Also die oben erwähnten unverschämten ;) hundelosen Spaziergänger, Jogger oder (ganz schlimm xD) Familien mit kleinen Kindern, die völlig unberechenbar die Natur erkunden. Menschen mit Hund sind im Wald nicht häufiger zu sehen als früher, zumindest sehe ich sie nicht |) .
    • die Hundewiesen-Treff-Zeiten haben sich geändert. Es sind jetzt nicht mehr nachmittags alle zur selben Zeit auf der hiesigen Hundewiese sondern es sind über den Tag verteilt immer kleinere Gruppen da. Früher wusste ich, wann ich eine gute Chance habe, dort allein zu sein. Jetzt funktioniert das nicht. Aber dafür habe ich (vorn dem was ich beim entfernt vorbeigehen sehe) seltener den Eindruck, dass die Hunde dort gnadenlos überfordert sind.
    • Gestern bin ich einmal quer durch die Stadt gegangen (ich musste etwas in einen Briefkasten am anderen Ende der Stadt werfen und habe das mit der großen Hunderunde verbunden). Da war verkehrte Welt: Die Innenstadt war quasi ausgestorben, von wenigen Leute dort war mindestens die Hälfte mit Hund unterwegs (die andere Hälfte stand vor den Friseur-Läden XD), außerhalb der Innenstadt war gefühlt Völkerwanderung.

    Wie würde denn deiner Meinung nach ein konstruktiver Umgang damit aussehen, dass man ganz klar und mit voller Absicht über den Tisch gezogen wurde?

    Das was er im ersten Video gemacht hat: Die Geschichte öffentlich machen und sagen "so nicht!".

    Danach hat er sich (soweit ich es verfolgt habe) meiner Meinung nach komplett verrannt.

    edit: ich will das aber gar nicht groß weiter verfolgen. Es ist ziemlich sicher eh die falsche Plattform für inhaltliche Debatten und vor allem ist es die falsche Plattform für mich. Ich war nur neugierig und musste dringend prokrastinieren. ;)

    Wenn ich das machen würde, dann würde ich vorher einen roten Punkt auf den Panzer malen.

    Weil ich gern wissen würde, wie oft so eine Zecke zurückkommt. |)

    Außerdem wäre es lustig, wenn nach dem x-ten mal einsammeln und wieder aussetzen die Nachbarn über die Marienkäferzecke mit den vielen roten Punkten staunen. XD