Ich hab grad keine Zeit zum fertiglesen, und antworte mal ausschließlich auf dein Eingangsbeitrag. Falls es grad gar nicht in die Diskussion passt, ignoriert mich bitte. 
Mittlerweile gelangt man doch überall an Wissen. Zumindest an die Basics. Sogar im TV wird einigermaßen zeitgemäß aufgeklärt.
Das ist Illusion.
Aus der Menge an vorhandenen Informationen die "richtigen" herauszufiltern ist schwerer als je zuvor.
Bevor ich meinen ersten Hund kaufte, habe ich mich sehr umfangreich informiert. Ich habe Bücher gelesen, war mit Tierheimhunden Gassi und beim in dem Tierheim arbeitenden Hundetrainer ... ich wähnte mich sehr gut vorbereitet.
Umso länger hat es gedauert, bis ich begriff, dass ich hauptsächlich gelernt hatte, wie man es nicht macht. Zum Glück hatte ich einen unglaublich tollen, geduldigen Hund, mit dem ich das in Ruhe lernen konnte ohne dass eine größere Katastrophe daraus wurde.
Heute ist das noch viel schlimmer, weil man im Internet viel schneller in einer Blase landet, die das eigene Wunschdenken bestätigt und auch fehlerhafte oder brutal verzerrte Informationen immer wieder verstärkt.
Dazu kommt: wer früher ein Problem mit seinem unbedacht oder aufgrund falscher Infos angeschafften Hund hatte, der landete bestenfalls im örtlichen Hundeverein. Woanders bekam man das gar nicht mit. Jetzt erfährt die halbe Welt davon, wenn derjenige merkt, dass auf dem bisherigen Weg nicht weiterkommt und den Mut hat, auch mal woanders nachzufragen.
Was die potentiellen Trolle betrifft: Vielleicht.
Aber.
Lieber füttere ich 10 Trolle als dass ich einen wirklich Ratsuchenden im Regen stehen lasse.