Dito. Und ich zahle da bereits seit 12,5 Jahren ein und habe nur ein einziges Mal eine Rechnung über 500€ eingereicht. Und hab jetzt Schiss, Rechnungen einzureichen, die auf eine altersbedingte Nervenerkrankung hinweisen, weil ich Angst habe, dass sie aus der Diagnose eine hohe finanzielle Belastung schließen. 
Ich verstehe das Dilemma. Wenn du aber keine Rechnung einreichst, dann nützt dir auch die Versicherung nichts. 
Weil ich wohl ähnlich überlegen würde, habe ich gar nicht erst eine KV. Bzw. ich war froh, dass ich diese Diskussion mit meiner Versicherungstante damals nicht führen musste, weil ich die Frage direkt mit: "dafür ist der Hund zu alt" beantworten konnte.
Nein, die Versicherung muss für den bestehenden Schadensfall aufkommen und kann erst im Anschluss den Vertrag aufkündigen. Mitten drin geht das nicht.
heißt die müssen dann auch wenn sie einen kündigen für alle kommenden Monate die der Hund seine Medizin braucht zahlen ? (was bei chronisch krank ein leben lang ist) ?oder wie meinst du das jetzt genau?
Meines Wissens ist das genau so. Die Versicherung kann meines Wissens einen laufenden Fall nicht durch Kündigung beenden.
Deshalb sind die ganzen positiven Erzählungen von chronisch kranken Hunden, die nicht gekündigt werden, für mich völlig nachvollziehbar. Eine Versicherung wird sich gut überlegen, ob sie auf die Beiträge verzichtet, wenn sie sowieso ein Hundeleben lang die Behandlung zahlen muss.
Es sei denn, die Krankenversicherungen hätten da noch irgendeine Hintertür in ihren Bedingungen und ich kann mir gut vorstellen, dass eine Kündigung von Kundenseite sich diesbezüglich anders auswirkt als eine Kündigung von Seiten der Versicherung. Aber generell ist es bei Versicherungen nicht möglich, einen bereits eingetretenen Fall nicht weiter zu bezahlen.
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Was die Häufigkeit des Arztbesuchs mit KV angeht: wenn ich überlege, was ich für mich an KV zahle, dann müsste ich sehr viel öfter zum Arzt gehen als mein Hund. 