Beiträge von Selkie

    Einige Monate vor dem Tod meiner Hündin begegnete ich auf dem kurzen Gassigang einer Bekannten und wir unterhielten uns (wie soll es anders sein) über meine alte, klapprige Hundedame. Im Laufe des Gesprächs hörte ich mich sagen: "Im Moment würde es sich noch wie Mord anfühlen...".

    Das war so. Das war mein Empfinden gegenüber der Situation meines Hundes. Die Motte war krank und es war klar, dass sie nicht mehr gesund wird. Es war klar, dass ich mit guter tierärztlicher Betreuung Lebenszeit für meinen Hund kaufte. Menschen, die den Hund nur in den "langweiligen" Momenten des Tages sahen, konnten leicht den Eindruck bekommen, dass ich wirklich nur Zeit kaufte. Aber ich kannte auch die Momente, in denen mein Hund immer noch eindeutig Lebensqualität hatte. Egal ob sie 23 Stunden des Tages nur zu Hause rumlag oder gelangweilt um die Wiese schlurfte. Wenn etwas für sie interessantes passierte, war sie hellwach und hatte eindeutig Freude . Deshalb der obige Satz. (Nachtrag: Es tut mir sehr leid, wenn sich davon einige hier gekränkt fühlen, ich kann es aber nicht anders ausdrücken.)

    Die Frage ist also nicht, was andere Menschen meinen. Die Frage ist, was DU empfindest, wenn du das Leben und vor allem die Lebensperspektive deines Hundes anschaust. Ist da nur "Lebenszeit" oder auch "Lebensqualität"? Ich habe den Eindruck, dass die Antwort für dich schon da ist.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit.

    Ich habe vor vielen Jahren so ein ähnliches Geschirr gebastelt. An meiner ersten Hündin hat das auch ganz gut funktioniert. Dann kam Dina und ich habe das Geschirr auf sie angepasst, nutze es aber extrem selten. Der Grund: wenn Dina angeleint ist (fast immer) rutscht das Geschirr bei ihr unglaublich weit zur Seite und schränkt dann die Bewegung ein.

    Von der Rausschlüpf-Sicherheit ist es meiner Erfahrung nach mit normalen Geschirren vergleichbar. Wenn der Hund es drauf anlegt, kommt er raus.

    Der Dackel hat quasi Spreizrippen und da darf absolut kein Druck draufkommen.

    Das allerdings dürfte das KO-Kriterium sein. Das klappt mit keinem mir bekannten Geschirr, auch nicht mit der 8.

    Ich weiß, was die berechnen, sofern man es von außen beurteilen kann. Deshalb weiß ich, dass die Interpretation der ausgegebenen Wahrscheinlichkeiten nur unter Kenntnis des verwendeten Modells sinnvoll möglich ist.

    "Die Antwort ist 42." kann ein durchaus valides Ergebnis sein. Aber man muss dieses Ergebnis auch interpretieren können, sonst bleibt es nur eine in den unendlichen Raum geworfene Zahl. ;) Und deshalb liefern die Tests nur das interpretierte Ergebnis und nicht die Zahl.

    Ich hab noch kein Gentest hier gesehen in dem die Wahrscheinlichkeit für den Stammbaum mit angegeben wurde.

    (Die wäre nämlich wirklich interessant)

    Welche Wahrscheinlichkeit ist interessant?

    Die statistische (=Trefferquote in der Datenbank) ? Die Übereinstimmung der Probe mit den Treffern in der Datenbank? Das Maximum dieser Übereinstimmungen? Der Mittelwert? Gewichtet auf den Anteil der gefundenen Marker oder für jeden Marker einzeln?

    Ich gebe dir völlig recht: das ist interessant. Jede einzelne der genannten Wahrscheinlichkeiten ist interessant und noch einige mehr. Aber ein Test, der ein so komplexes Ergebnis liefert, dürfte nur für Nerds wie mich einen Wert haben. ;)

    Charlymira Danke für die Antwort. Entfernung ist nicht wirklich groß und eigentlich würde Licht nur auf dem Weg reichen. Bisher läuft der Hund mit einem Leuchtanhänger, aber der ständig bewegte Lichtkegel hilft nicht wirklich, es scheint den Hund sogar zusätzlich zu verunsichern. Wenn der Mensch von Hand leuchtet, dürfte es ähnlich unberechenbar für den Hund sein, deshalb dachte ich an ein Halsband.

    Ja, dass es die Senioren-Version nur in superhell gibt, ist auch ein Minuspunkt. Ideal wäre ein sanftes Funzelchen nach oben und nur für die unteren Lichter ordentlich Wums.

    Ich schätze, es wird dann doch was komplett selbstgebasteltes, das kein unberechenbares "Schaukellicht" vor den Hund wirft.

    edit Hexling Danke dir fürs Mitdenken. :gut:

    Das Orbiloc habe ich dem Besitzer letzte Woche zum testen gegeben. Ist besser als der Anhänger, aber der Leuchtstrahl ist zu fokussiert und geht fast nur auf den Pfoten. Aber genau das meine ich mit "selbstgebastelt", man kann da bestimmt noch was machen, um das zu optimieren und das Licht etwas mehr nach vorn zu richten.

    Ich stolpere mal mit einer Frage in den Thread:

    ist die "Wegausleuchtung" beim Seniorenleuchtie nennenswert nützlich? Charlymira (die Suchfunktion hat mir verraten, dass du ein Seniorenleuchtie und mehrere normale Leuchties gleichzeitig im Einsatz hattest :) ), konntest du einen deutlichen Unterschied zu den anderen Versionen erkennen?