Beiträge von Selkie

    Kann sein. Enge Hosen sind generell keine gute Idee bei Männern. (medizinisch)

    Juchuu... der Freischein in der Pyjama-Hose zum Supermarkt zu latschen.

    Ich hasse Hosen kaufen, brauch dringend neue und drück mich schon seit Wochen davor. Am besten klappt das noch wenn Frau (und das ist das Problem, gerade nicht vorhanden) mir irgendwas in die Umkleidekabine reicht und anschliessend beurteilt.

    Mittlerweile verstehe ich einen Kollegen, der den Tränen nahe war als seine C&A Standardhose aus dem Sortiment genommen wurde. Er ist einfach nur in den Laden, hat die Hose in seine Grösse gegriffen, Kasse, bezahlt, fertig. Traumhaft.

    Geht mir nicht nur mit Hosen so, Schuhe sind noch schlimmer.

    (Um Missverständnissen vorzubeugen: wenn ich mein Geschlecht angebe, steht da "w". :lol: :rollsmile: )

    Allerdings funktioniert das mit "einfach noch mal dieselbe Hose in derselben Größe kaufen, dann passt das schon" weder bei Frauen noch bei Männern dauerhaft.

    Ich denke da gerade an den Mann, der nach einem unerklärlichen Ohnmachtsanfall in der Notaufnahme aufschlug und zugab, schon seit einiger Zeit immer mal wieder komische Probleme zu haben. Die Notärztin hat ihm dann empfohlen, seine Hemden mal zwei Nummern größer zu kaufen, weil er sich mit dem viel zu engen Hemdkragen die Blutzufuhr zum Hirn abschnürte. Antwort: aber ich habe schon immer diese Größe gekauft. |)

    Stresshormone können die Hunde schon riechen, oder ich täusche mich da. :ka:

    Wenn also ein Mensch nicht ganz abgebrüht ist, schüttet er Stresshormone aus, wenn er etwas z. B. kriminelles vor hat und der Hund riecht das dann.

    Ja, aber ich bezweifel, dass zwielichtige Gestalten in ihrem zwielichtigen Alltag tatsächlich mehr Stresshormone ausschütten als andere Menschen in ihrem nicht-kriminellen Stress.

    Aus dem Grund würde ich gerne wissen, ob Hunde wirklich erkennen können bzw. "riechen", welcher Charakter ein Mensch hat? Mein kleiner Frechdachs, der sonst der Menschenfreund schlecht hin ist, knurrt gewisse zwielichtige Gestalten an.

    Riechen glaube ich nicht, aber die Grundeinstellung eines Menschen wird in der Körpersprache sichtbar und DIE können Hunde tausendmal besser lesen als wir.

    Heute Mittag waren wir einem telefonierenden Mann begegnet, der finster drein schaute und mein Youngster verlangsamte sein Tempo und knurrte.

    Seit Dina hier wohnt, weiß ich, dass Telefonieren für Hunde eine komische Tätigkeit sein kann. Dina braucht bis heute ihr Stresskissen, wenn ich telefoniere oder in einer Videokonferenz etwas sage. Am Anfang ist sie hier kläffend durchs Zimmer gehüfpt und wollte in die Möbel beißen. Das hat sie zum Glück recht schnell gelassen, nachdem ich ihr einen anderen Stressabbau gezeigt habe. Sie braucht das nur dann, wenn ich wirklich telefoniere, so tun als ob funktioniert nicht zum Üben.

    Mein Bruder vermutet, dass auch das an der Körpersprache liegt, weil wir Menschen ja ganz unbewusst mit Körper reden und das vermutlich bei der "so-tun-als-ob"-Situation nicht klappt. Ich finde diese Vermutung gar nicht so abwegig, insbesondere weil Dina nicht im Haus aufgewachsen ist und dieses spezielle komische Menschenverhalten in jungen Jahren nicht mitbekommen hat.

    Vielleicht war das bei dem Menschen, den ihr da getroffen habt, genauso. Vielleicht hatte dein Hund den Eindruck, der kommuniziert mit euch, denn jemand anders war ja nicht da. Vielleicht war das Telefonat dieses Menschen anstrengend und die zugehörige Körpersprache deshalb angespannter als dein Hund aushalten konnte. Vielleicht ... ;)

    Auf jeden Fall gibt es ganz viele Dinge, die unsere Hunde besser wahrnehmen können als wir, die sie aber nicht immer richtig einordnen können.

    Wenn ich Zeit hätte, würde ich das glatt mal herausklamüsern, ob das wirklich so ist.

    Hier im Thread haben so viele geschrieben, dass der Hund vom Spaziergang gestresst ist, das waren ganz sicher nicht nur junge Hunde.

    Ich habe das z.B. geschrieben und da geht es tatsächlich um einen älteren Hund.

    Dina war 9 als sie zu mir kam. Also tatsächlich ein erwachsener Hund. Und sie musste ganz vieles erst lernen, was für mich zum Leben dazugehört. Eigentlich alles. In ihrem ersten Leben war sie Hofhund, dann mit kurzer Unterbrechung längere Zeit im Tierheim. Neue Situationen sind für sie stressig. Wobei neue Situationen in geschlossenen Räumen noch stressiger sind als neue Situationen im Freien. Einfach nur so durch die Gegend laufen musste sie aber auch lernen. Im Tierheim war sie zwar regelmäßig Gassi, aber möglicherweise nicht in dem Ausmaß wie ich das bevorzuge.

    Trotzdem finde ich gar nicht, dass bei Dina irgendwas falsch läuft oder gelaufen ist. Dina ist ein ganz normaler Hund. Sie ist fauler als ich erwartet hätte. Sie hat weniger Hobbies als ich erwartet hätte. Sie kann nicht so unbegrenzt mit Ausflügen und "Abenteuern" belastet werden, wie ich das gern tun würde. Sie ist schnell gestresst.

    Für mich fällt das unter individuelle Eigenheit. Dina ist ein individueller Hund mit individuellen Bedürfnissen. Und einige dieser Bedürfnisse haben mir gezeigt, dass meine Vorstellung von "Normalität mit Hund" nicht zwingend die Normalität meines Hundes ist. Denn vor 10 Jahren konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es gesunde Hunde gibt, die nicht stundenlang laufen und dann kurz fragen, ob wir jetzt noch was machen mit dem angefangenen Tag. ;)

    Ich bin überzeugt, Hunde können sowas wahrnehmen. Ob nun die Angst oder den Sterbeprozess selbst, kann natürlich niemand sagen, ich vermute, dass es letzteres ist.

    Meine erste Hündin hat das mal sehr eindrucksvoll gezeigt. Die war gern beim TA. Wenn sie auf den Tisch kam, hat sie immer erstmal gründlich die Oberfläche untersucht: Wer war heute hier? Was haben die gemacht? "Panische Katze" fand sie besonders interessant. |)

    Dann kam der Tag, als die Frau vor mir mit einem alten, sehr kranken Yorkie ins Behandlungszimmer ging und durch die Hintertür wieder rausgelassen wurde. An dem Tag setzte Motte an mit der Untersuchung des Behandlungstisches und ist nach dem ersten Schnüffler ängstlich erstarrt. Es dauerte dann ein paar Besuche, bis sie dem Tisch wieder vertraute.

    Mag sein, dass wir nur selten aus Edelstahl und Kunststoff essen oder trinken, aber ganz viele Menschen kochen und lagern Lebensmittel in Edelstahl und Kunststoff. Da ist der Teller dann eigentlich nur noch Kosmetik. ;)

    Mein Hund futtert zur Zeit aus so einem Bambusfaserdingens (also Kunststoff aus natürlichen Materialien) und trinkt aus einem Plastenapf. |)

    Eigentlich bevorzuge ich Steinzeug, aber Dina randaliert manchmal mit dem leeren Futternapf herum, wenn sie meint, es sei jetzt Zeit für Abendbrot. Der Wassernapf braucht einen Deckel mit breitem Rand um die Sauerei beim "Maulspülen" zu reduzieren.

    Ich achte darauf, dass es lebensmitteltauglich ist, mehr nicht.