Beiträge von Selkie

    Solche Augen stehen doch nicht im Standard, oder? :shocked: :ka:

    Doch, irgendwie schon. http://www.fci.be/nomenclature/Standards/206g09-de.pdf

    Nasenschwamm und Augen auf einer Linie, sowie große, runde, weit auseinanderliegende Augen stehen da. Das Ergebnis zeigen die Bilder.

    Allerdings ist "nach vorne sehen" für Brachys normalerweise nicht das Problem, im Gegenteil. Brachyzephale Hunde haben viel stärkeren Fokus nach vorn und dafür weniger Rundumblick als Hunde mit normalem Caniden-Kopf. Die Plattnasen haben fast sowas wie ein menschliches Gesichtsfeld während normale Caniden einen viel größeren Blickwinkel haben und besser wahrnehmen, was seitlich bis hinten passiert.

    Und hinten in den Fußraum stelle ich mir bei allen schwierig vor und je nach Gewicht muss man das da auch erstmal verstaut bekommen, ist ja dann doch etwas Puzzlearbeit.

    Mein Innopet hatte seinen Platz im hinteren Fussraum. Mein Auto ist ein Toyota Yaris. Zusammenklappen, Räder ab, Wagen hinter den Beifahrersitz, Räder hinter den Fahrersitz, Hund auf die Rückbank. Das war mein Hund-Wagen-Auto-Puzzle. ;) Und genau die Anforderung war für mich ein Kaufargument.

    Aber der Innopet ist weder gefedert (wobei es mit Federung noch mehr wackelt als ohne) noch kann der Hund bequem von vorn einsteigen.

    zu spät für edit:

    Wobei man das Eiweiß-Überschuss-Problem natürlich auch mit tierischen Eiweißen hinbekommen kann. Der Unterschied ist: beim Pflanzeneiweiß ist es ohne Substitution ein notwendiges Übel. Bei tierischen Eiweiß ist es nahezu unmöglich, bei bedarfsdeckendem Gesamteiweiß noch eine limitierende Aminosäure zu finden. (Mit ausschließlich Haut, Sehnen und ähnlichem Müll könnte man das schaffen, aber das ist hoffentlich eine rein theoretische Überlegung.)

    Kann mir jemand sagen

    • ob es korrekt ist dass die Verstoffwechselung von pflanzlichen Proteinen (rote Linse, Erbse ..) beim Hund stärker die Nieren belastet als die Verwertung von tierischen Proteinen
    • wenn ja warum das so ist

    Es kommt drauf an, wie die pflanzlichen Proteine bzw. die proteinhaltigen Pflanzen verarbeitet sind und ob die richtigen Zusätze im Futter sind.

    In kommerziellen Futtermitteln werden die essentiellen Aminosäuren, die in den Hülsenfrüchten limitierend sind, einzeln zugesetzt und das Eiweiß/die Pflanze oft hydrolisiert, so das die Eiweiße und sonstigen Bestandteile besser verwertbar werden. So verhindert man, dass die Gesamtmenge an Eiweiß zu groß werden muss um den Bedarf der essentiellen Aminosäuren zu decken und man sorgt für bessere und weniger belastende Verwertung. Wenn das gelingt, dann werden die Nieren auch nicht stärker belastet.

    Wenn man aber die Hülsenfrüchte direkt und ohne Zusatz als Futtermittel verwendet, dann fallen während der Verdauung aus verschiedenen Gründen größere Mengen an Stickstoff- und Schwefelverbindungen an. Der eine Grund ist der oben genannte: man muss eigentlich mehr davon füttern um alle essentiellen AS ausreichend zu geben, muss also mehr Gesamteiweiß füttern. Wenn man die Hülsenfrüchte nur normal kocht, kommt noch das Problem mit den Schwefelverbindungen aus der bakteriellen Verwertung der Hülsenfrüchte-typischen Zuckermoleküle dazu. Beides, die Schwefelverbindungen und die Stickstoffverbindungen werden schlussendlich über die Nieren abgebaut und ausgeschieden. Wenn man nicht gut aufpasst, haben die Nieren beim Verstoffwechseln pflanzlicher Proteine deutlich mehr Arbeit als beim Verstoffwechseln tierischer Proteine.

    Man kann es aber wie beschrieben verhindern: durch Substitution der limitierenden Aminosäuren und entsprechende Aufbereitung der Proteinquelle.

    Ich bin froh dass es die AP gibt, denn sie sorgt dafür, dass die Hunde die in die Zucht gehen eine gewisse Leistung bringen können müssen.

    Die wird aber auch bei kühlerem Wetter gemacht und da sind 20 km mit Pausen ja wohl kein Problem.

    Für Mops, FB und ähnlich kaputte Hunde wäre die bei jedem Wetter ein Problem.

    Und was das Wetter betrifft, haben wir doch gerade auf den letzten Seiten gut gesehen, dass man es nur falsch machen kann. Wird die AD oder eine andere Leistungsprüfung bei kälteren Temperaturen gemacht, dann bemängelt der eine, dass man die Hitzeempfindlichkeit so nicht einschätzen kann. Wird sie bei wärmeren Temperaturen gemacht, dann bemerkt der andere, dass nicht mal die Schlittenhunde bei ü20° laufen müssen.

    Ich finde, die AD ist schon ein brauchbares Kritierium (eins von mehreren). Zumindest kann man sagen, dass ein Hund, der die schafft, zu diesem Zeitpunkt nicht komplett kaputt sein kann. Egal bei welchem Wetter er die Prüfung gemacht hat.

    Was mich richtig sauer macht sind diese missgünstigen und gehässigen Kommentare auf Facebook von wegen: Glück braucht man ja heute nur beim Einlass, der Rest ist ja geschenkt. Jetzt fahren alle die, die nur SG-Hunde haben. Bei den niedrigen Zahlen ist das ein Selbstläufer...

    Ich habe ja keine Ahnung von Ausstellerei, aber solche Kommentare sind doch einfach nur dumm, oder?

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Hund besser bewertet wird, nur weil die Konkurrenz fehlt. Entweder der Hund hat Fehler oder nicht. Es können auch bei hohen Meldezahlen nur "schlechte" Hunde da stehen. Und wenn ein Hund kein V verdient hat, dann sollte (wird?) der Richter auch keins geben, egal wie wenig Hunde da vor ihm stehen.

    Oder bin ich zu doof das Ausstellungswesen zu verstehen? :???:

    Mal eine Frage an die Mesh-Fans....

    Welche Haarstruktur haben eure Hunde? Bzw. welche Rassen tragen bei euch die Geschirre?

    Meine erste Hündin hatte kurzes Stockhaar.

    Dina hat Pseudo-Terrier-Borsten mit wenig Unterwolle.

    Für beide Hunde ist Mesh mein Lieblingspolstermaterial. Insbesondere Dinas garstige Borsten sind in Fleece und Neopren noch viel blöder, die bohren sich da rein und kommen nie wieder raus.

    Aber Boxerfell ist mW noch mal viel kürzer. Ich würde ausprobieren ob es mit anderen Polstermaterialien besser geht.