Beiträge von Selkie

    - rezessiv rote (weiße) Hunde haben häufig gelbliche/beige Ohren

    3. beim ACD und Dalmatiner bspw kommen zu der Extremscheckung noch Roaning/Ticking/Schimmel dazu (R-/T-Locus).

    Beim Lagotto kommt beides auch vor. Ticking aber auch gemischt mit Schecken. Sind dann die weißen Partien bei den Schecken trotzdem e/e? Ja, oder?

    Und ich frage mich, ob die weißen Lagotti auch e/e sind? Die gibt es nämlich (soweit ich weiß) auch mit nicht beigen Ohren. Das

    Das heißt es kann (in beiden Fällen) gar nicht zu Extremschecken kommen?

    Wenn ich das hier beim kurz drüberlesen richtig verstanden habe, ist beides möglich.

    Es muss kein Hund in Schritttempo gezwungen werden. Das hatte ich auch ganz sicher nirgendwo geschrieben.

    Nein, das hast du nicht geschrieben.

    Das war meine Schlussfolgerung, weil ich in einer 95% Leinengassi-Realität lebe, die die meisten Hunde ins Schrittempo zwingen würde.

    Was die Eile betrifft, haben wir wohl einfach eine andere Wahrnehmung.

    Ich verstehe nach wie vor nicht, warum viele so früh starten (wollen).

    Ich würde frühestens mit einem Jahr starten langsam Ausdauer aufzubauen.

    Ist eine 4km-Runde im lockeren Trab für dich schon "Ausdauer aufbauen"?

    Wenn ich das richtig überschaue, ging es den Leuten, die mit erst knapp einjährigen Hunden hier schreiben um genau das. Bzw. in einem Fall war das das Ziel. Für mich ist das noch lange nicht im Ausdauer-Bereich, deshalb frage ich.

    Was die Temperatur angeht, würde ich beim entspannten Freizeitradeln tatsächlich auf den Hund schauen. Da geht es ja nicht um Leistung sondern nur darum, den Gassigang mal in einem anderen, idealerweise Hundegerechterem, Tempo zu absolvieren. Das können oder wollen sicher nicht alle bei 25° noch machen, aber deshalb müssen nicht alle Hunde ab 20° Temperatur ins dauerhafte Schritttempo gezwungen werden.

    Leistung und Hunde verheizen nehme ich explizit aus. Das ist ein anderes Thema.

    Ich würde es ruhig angehen. Dass es dem Hund unter Medikamenten gut geht, heißt nicht, dass der gesund und belastbar ist. Die Symptome werden möglicherweise durch die Medikamente unterdrückt.

    Ich bin noch mit der Ansage aufgewachsen: wer AB bekommt, gehört ins Bett. Das übertrage ich (in stark aufgeweichter Form) auf den Hund und mache keine größeren Touren und Toberunden, so lange der Hund AB bekommt. Normale Gassirunden: ja. Ich würde auch zum See fahren, den Hund plantschen lassen usw.. Aber spielen, rennen, toben usw. würde ich vermeiden.

    Bemerkenswert war in diesem Zusammenhang übrigens eine Nachbarin, die ganz neidisch war, dass wir Kinder (damals schon irgendwas zwischen 16 und 19) Samstags gekocht haben, so dass Mama direkt nach der Arbeit essen konnte und sich nicht erst noch selber an den Herd stellen musste. Für uns war das ganz selbstverständlich :ka:

    Eine Bekannte meinte, als ihre Kinder nach dem Abitur zum Studium verschwanden: "Mist, jetzt muss ich den Haushalt wieder selber machen."

    :lol:

    "Urtyp" und "Urhunde" sind zwei verschiedene Dinge. ;)

    Was ist da der Unterschied?

    Die einfache Antwort: "Hunde vom Urtyp" werden gezüchtet, "Urhunde" entstehen von selbst. Aber diese Antwort ist nicht ganz richtig, denn das Wort "Urhund" ist meines Wissens hier nicht wirklich passend.

    Die mir bekannte Definition von "Urhund" bezieht sich auf einen rein hypothetischen Hund, der das Bindeglied zwischen Wolf und Hund darstellt. In der Geschichte der Hundwerdung ist der Urhund eine Entwicklungsphase, in der die Tiere erstmals keine Wölfe mehr waren sondern mehr hündische als wölfische Merkmale hatten.

    Was hier als "Urhund" bezeichnet wurde (der Zentralasiatische Landschlag), ist wohl eher das, was ich als Paria-Hund kenne. Das sind Hunde die in Sachen Reproduktion auf sich gestellt sind. Die leben mehr oder weniger eng beim Menschen, vermehren sich aber völlig nach ihren eigenen "Regeln". Da gibt es keine Zucht und auch keine direkte Auswahl durch den Menschen. Wenn es Auswahl gibt, dann eher dadurch, dass unerwünschte Tiere verjagt oder gar getötet werden (meist solche, die sich aus Menschsicht nicht gut benehmen).

    "Hunde vom Urtyp" sind sehr unterschiedliche Gebrauchshunde mit spitzartigem Aussehen (FCI-Gruppe 5), die laut Beschreibung alten Landschlägen (also früheren Pariahunden) bis heute stark ähneln und in Aussehen und Verhalten eine nicht genauer definierte "Ursprünglichkeit" haben. Aber diese Hunde werden eindeutig gezüchtet und das schon seit langer Zeit.