Beiträge von Selkie

    Ich bin auch der Meinung, dass die normalen Haltungskosten allenfalls teilweise in die Rechnung einfließen sollten. Aber es natürlich schwierig, die rein zuchtbezogenen Aktivitäten (Sport und Ausstellung usw.) von den "normalen" Aktivitäten zu trennen. Ein Züchter wird sicher auch Veranstaltungen besuchen um Kontalte zu pflegen, wenn er als "nur"-Hundehalter vielleicht auch mal zu Hause geblieben wäre. Insofern ist der Aufwand für den Züchter wahrscheinlich doch manchmal höher.

    Was den Verdienst betrifft, habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn beim Züchter am Ende was übrig ist. Wenn alles glatt läuft wird das sicher auch klappen. Aber man könnte auch die andere Frage stellen: wer wäre denn bereit, die tatsächlichen Kosten zu zahlen, auch dann, wenn nicht alles glatt und von allein läuft? Wenn die Hündin mitten in der Nacht einen Kaiserschnitt braucht? Wenn der Züchter für genau diesen Wurf eine neue Ausstattung Welpenbox, Welpenauslauf usw.) benötigt? Wenn die Kosten für diesen Wurf weit jenseits der 20.000-€-Marke liegen und die Arbeit des Züchters noch gar nicht eingerechnet ist?

    Ich finde Welpenpreise irrsinnig hoch. Aber ich sehe nicht, dass Züchter sich eine goldene Nase verdienen, zumindest nicht die wenigen mir bekannten Züchter. Gute Zucht ist wahnsinnig aufwändig und entsprechend teuer.

    Gibt es hier eine Funktion, bei der man alle Beiträge die man in einem bestimmten Thread gepostet hat, auf ein Mal sehen kann?

    Die Suche. Ich stelle aber gerade fest, dass das etwas umständlicher geworden ist.

    Du gehst in den Thread, und durchsuchst den Thread nach irgendeinem Wort. Dann gehst du auf "Suche ändern" und schreibst deinen Nick in das Feld "Suche nach Autor" und löschst das, was bei "Suchbegriff" steht. Dann scrollst du nach unten und schaust nach, ob ein Häkchen bei "Nur Thema "xyz" durchsuchen" gesetzt ist. Dann die Suche abschicken und da sollte eine Liste mit den von dir im betreffenden Thema geschriebenen Beiträgen erscheinen.

    Das erinnert mich an eine Geschichte in den ersten Tagen mit Motte (meiner ersten Hündin).

    Zuerst machte sie einen Rundgang und schaute, ob wir Menschen auch ausreichend abgelenkt sind. Ich war grad beim Abwasch und wusste schon wegen dieses Rundgangs: die hat grad vor, was zu auszuprobieren. Also trocknete ich mir fix die Hände und ging schauen, was der Hund da probiert.

    Der Hund war weg. Einfach verschwunden. Schwarzer Hund auf dunkelgrünem Sofa in halbdunklem Raum - perfekt getarnt. Aber nach wenigen Sekunden erklang ein fröhliches "klopfklopfklopf". Ist schon blöd, wenn die eigene Rute einen verpetzt. :lol:

    Ich hatte gehofft, dass es da eine gesetzliche Regelung gibt,

    gibt es.

    Aber als Privatperson hat man es nicht leicht, die durchzusetzen, ohne das Verhältnis zum Kind zu belasten.

    Ich denke aber, dass das Kind verstehen sollte, was die Folgen einer solchen Entscheidung sind. Vielleicht ist die Entscheidung ja grundsätzlich was gutes? Vielleicht ist es ja wirklich so, dass für den Vater der Unterhalt ein Problem ist? Dann kann das Kind sagen: ich möchte den entlasten. Aber das muss dann eben auch das Kind tun und nicht die Mutter auf Entscheidung des Kindes.

    (den Teil habe ich geschrieben, bevor ich das nächste Zitat gelesen habe und lasse es jetzt so stehen)

    Vorstellung wäre ja, dass sie ab 18 den Unterhalt vom Papa auf ihr persönliches Konto bekommt. Ohne, dass Mama involviert ist. Und dieses Geld zahlt sie komplett zurück. Also umständlich gedacht. Im Endeffekt würde gar keine Zahlung stattfinden. Und Papa hätte mehr Geld.

    Wenn das so geplant ist, und das Kind auf dieses Geld verzichten will, dann kann sie das vermutlich tun. Korrekt wäre dann, das Geld aufs Konto der Tochter zu überweisen und die gibt es dann zurück. Wenn das Geld dem Kind zur Verfügung gestellt wird, dann kann die damit auch machen, was sie will. Also kann sie es auch dem Vater zurücküberweisen.

    Das Problem dürfte jetzt sein, vernünftig mit dem Kind zu reden. Denn ich bezweifel, dass der klar ist, was es bedeutet, auf absehbare Zeit kein Geld zur Verfügung zu haben (spätestens wenn sie studiert, wird sie es sowieso brauchen). Aber das wird sie jetzt nicht (ein)sehen.

    Mir geht's ehrlich gesagt auch mehr um Fahrten mit ICE bzw. längere Fahrten.

    Bei der Bahn ist es auch eindeutig: bis Katzengröße in Transportbox = kostenlos. Größere Hunde, egal wie transportiert = Ticket.

    Früher war das mal anders. Da war die Regel: Hund in Transportbox/Tasche = kostenlos. Ich kannte damals einen Studenten, der immer eine große, leere Reisetasche für seinen DSH dabei hatte. Am Sitzplatz angekommen, stieg der Hund in die Tasche und fuhr auf diese Art kostenlos quer durch Deutschland. Das funktioniert mit der "neuen" Regelung nicht mehr.

    Damit entscheidet sie aber nicht wie eine Erwachsene für sich selbst sondern für andere Erwachsene. Sie entscheidet, dass Mama das gefälligst allein stemmen soll.

    Sie sagt, sie ist 18 und kann selbst entscheiden. Soweit richtig. Aber die Konsequenz ihrer Entscheidung soll Mama tragen. Das ist falsch. Ihre Entscheidung, ihre Konsequenz. Das muss sie begreifen.

    Die Tochter wohnt ja bei der Mutter. Von daher "braucht" sie persönlich das Geld vom Papa nicht. Ich finde es nur unfair der Mutter gegenüber. Mama zahlt ja Taschengeld, Wohnung, Busfahrkarte etc.

    Aber genau das ist doch der Trugschluss.

    Wenn das Geld von Papa nicht mehr kommt, dann muss die Tochter es entweder aufbringen oder selbst entscheiden, an welchen Stellen sie es einspart oder wie sie das ausgleicht. Sie will ja auf das Geld verzichten, dann muss sie auch darauf verzichten, die Dinge zu haben, die von diesem Geld bezahlt werden. Oder eben das Geld anderweitig aufbringen.

    Oder hatte die Tochter bisher das Geld vom Vater zur freien Verfügung?