Beiträge von Selkie

    Mit meiner ersten Hündin war ich der limitierende Faktor. Die Motte hat Wärme geliebt und ist ganz normal ihre große Runde gelaufen. Wenn sie zwischendurch ins Wasser konnte sowieso und dann hat sie auch immer gern dafür gesorgt, dass ich auch was von der Abkühlung habe *platschnass zum Menschen lauf und schüttel*. XD Ein paar Tage ohne große Runde wären zwar kein Problem gewesen, aber wegen Wetter habe ich mit Motte nie eine Runde ausfallen lassen.

    (edit: oh, das war gelogen. Wegen Gewitter oder auch nur drohender Gewitterwolken sind auch bei Motte mal Runden ausgefallen. Hund guckte zum Himmel und sagte: ich will wieder rein.)

    Dina ist anders. Dina mag kein Wetter also auch keine Hitze. Aber eine kleine Parkrunde ist immer möglich. Vorhin, kurz vor 14:00 waren wir draußen und haben für die kleine Pinkelrunde eine halbe Stunde gebraucht. Ich habe mich von Schattenbaum zu Schattenbaum bewegt und da immer wieder auf Dina gewartet, die in aller Ruhe die Wiesen abrüsselte. Zu Hause angekommen hat sie sich aber erst mal kurz auf die kalten Fliesen hinter der Haustür gelegt.

    Da Dina ein Faultier ist und sehr gern einfach nur rumgammelt, ist es bei ihr erst recht kein Problem, wenn die Runden mal ein paar Tage lang kürzer oder ganz ausfallen. Nur der Toilettengang, der muss sein (und wenn man dabei ungestört die Parkwiesen abrüsseln kann, dann dauert so ein Toilettengang schon mal länger ;) ). Gartengassi wäre möglich aber darauf habe ich derzeit keine Lust, denn ich finde höchstens die Hälfte der vielen Katzenhaufen in der kniehohen Wiese und Dina frisst dann die andere Hälfte, bevor sie überhaupt mal an pinkeln denkt. :xface:

    Rumzulaufen und der ganzen Welt zu erzählen, dass ALLE Hunde potentielle Killer sind (also eigentlich alle Hunde auf die Listen gehören), finde ich einfach absurd und das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

    Diese Lesart des hier diskutierten Vorgangs finde ich merkwürdig. Es geht doch gar nicht darum, dass Hunde potentielle Killer sind. Es geht darum, dass Hunde in Ausnahmesituationen auf eine Art und Weise reagieren können, die gefährlich werden kann. Dasselbe gilt für Katzen, Hamster, Menschen und alle anderen Tiere. Und es geht darum, dass die bewusstlos am Boden liegende Hundebesitzerin für diese beiden Hund wahrscheinlich so eine Ausnahmesituation war. Meiner Ansicht nach hat ein Beitrag ganz am Anfang der Diskussion das Geschehen treffend zusammengefasst: "in dieser Geschichte gibt es nur Opfer".

    Jeder Mensch, der sich hinter das Lenkrad eines Autos setzt, kann dadurch den Tod anderer Menschen verursachen. Wenn blöde Situation auf blöde Situation trifft, kann jeder Autofahrer töten. Deshalb ist aber nicht jeder Autofahrer ein potentieller Killer und ein Auto ist keine Waffe.

    Genauso ist es mit den Hunden. In einer Ausnahmesituation kann es passieren, dass Hunde um sich beißen. Nicht jeder Hund tut das, nicht mal in einer wirklich für den Hund lebensbedrohlichen Situation beißt jeder Hund, aber jeder Hund kann das. Das ist Teil seines Überlebensprogramms. Ob/ wann dieser Teil aufgerufen wird, kann niemand wissen.

    Die meisten Hunde kommen nie in eine Situation, in der sich entscheidet, welches der "f"s sie im Ernstfall aufrufen, denn das muss keineswegs dieselbe Strategie sein, die sie bei kleinen Alltagskonflikten einsetzen. Und es kann sich im Verlauf der Situation ändern. Es kann z.B. sein, dass ein Tier wild um sich beißt so lange es einen Ausweg zu sehen glaubt und dann in Schockstarre verfällt, wenn dieser Ausweg versperrt wird. Es geht aber auch andersrum, dass ein Tier (egal welcher Art) erst mal im "freeze" verharrt und durch ein weiteres Ereignis (z.B. das dazukommen eines Helfers) aus dieser Starre geholt wird und plötzlich und ohne weitere Vorwarnung wie ein Berserker kämpft.

    Wenn das Kleinhirn übernimmt, dann ist alles möglich, was im biologischen Repertoire angelegt ist. Auch das Kämpfen, ganz ernsthaftes Kämpfen ist dann möglich. Bei jedem Hund.

    Es geht darum, dass eben nicht alle Hunde die mentale und physische Stärke haben, zu töten.

    Auch das geht am Problem vorbei. Hunde im Ausnahmezustand haben überhaupt keine mentale Stärke aber möglicherweise sehr viel mehr physische Stärke als man ihnen normalerweise zutraut. Auch dem Mops im Paniktunnel traue ich zu, dass er gefährliche Verletzungen macht. Auch solche, die einen etwa gleichgroßen Hund töten könnten.

    Stachelschnecke

    Ja, ich bin in Erfurt. Und ja, in der Stadt ist die Hitze immer noch mal schlimmer. Ich glaube, es gibt locker 5° Unterschied zwischen Innenstadt und Steiger. Ich bin hier irgendwo dazwischen - nicht da, wo die Hitze in den Straßen brüllt, aber auch nicht direkt da, wo der müde Rest des Stadtwaldes ein wenig Kühlung verschafft.

    Wobei es in LE noch schlimmer war als hier. Da hat mein Thermometer mal 46° angezeigt. Dann hat es gar nichts mehr angezeigt - nie wieder. |)

    (und weil es grad wieder gröhlt: mir tun an solchen Tagen die Fußballer leid. Wenn das Hunde wären, hätte man das Spiel wohl abgesagt. |) )

    im Sommer mit Hund unterwegs ... Aufbewahrung Hundekekse, Handy, Schlüssel ...

    ich HASSE Bauchtaschen abgrundtief und ich hasse auch Leckerlibeutel zum "Anschnallen" - endet darin, dass ich meistens eine handvoll Kekse lose in den Jackentaschen mit mir rumschleppe und wenn es zu warm für Jacken ist, dann nehm ich fast immer eine dünne Jacke oder irgendwas mit, was ich mir umbinden kann, damit ich das Handy und ähnliches reinkriege.

    Nervt aber auch.

    Gibt es Alternativen zu Bauchtaschen? Oder Bauchtaschen, die nicht total behindert aussehen?

    Hab auch schon an diese Agilityröcke (https://www.alsa-hundewelt.de/owney-damen-hu…kuCode=36015102) gedacht. Aber vielleicht hat ja hier noch jemand einen guten Vorschlag.

    Meine Lösung heißt: mir egal, wie es aussieht oder auch "wer hinguckt ist selber schuld". :headbash:

    Ich mochte auch keine Bauchtaschen, habe irgendwann trotzdem eine kleine gekauft, weil die ganz leichten Sommerhosen sonst vom Gewicht der Taschenfüllung nach unten gezogen werden. Und dann habe ich eine größere Bauchtasche gekauft. Und jetzt ganz neu eine Nijens, die finde ich sogar ziemlich schick. Fast zu schick für die Hunderunde. |) Es gibt auch ganz unauffällige Gürteltaschen, so was z.B. https://www.runnersworld.de/laufbekleidung…uertel-im-test/

    Was macht ihr denn so im Sommer zum Pfotenschutz auf heißen Asphalt?

    Möglichst im Schatten laufen (ist auch für mich angenehmer) und die unvermeidbaren sonnigen Abschnitte ohne stehenbleiben durchlaufen. Wenn es arg schlimm ist kann man auch nach der Farbe des Bodenbelags gehen. In der Regel kann man davon ausgehen: Je dunkler desto heiß. ;)

    Wenn es wirklich unvermeidbar ist, längere Strecke auf aufgeheizter Fläche zu gehen, würde ich über Pfotenschuhe nachdenken.

    Ganz wichtig: NICHT die Pfoten nass machen. Dann wird es nur schlimmer. Je trockener die Pfoten sind umso geringer das Risiko für Verbrennungen. Auch Cremes halten die Pfoten eher feucht, sind also ungünstig.

    Wenn der Hund nun knurrt, was macht man nun?

    Kurz unterbrechen und dann vorsichtiger neu ansetzen.

    Wenn ich aufhöre, vermittel ich dem Hund, dass er durch Knurren unangenehmen Dingen aus dem Weg gehen kann.

    Jein.

    Du vermittelst dem Hund erst mal, dass sein Knurren wirksam ist. Ihm ist was unangenehm und wenn er das sagt, dann hörst du kurz auf.

    Wenn du dann vorsichtig weitermachst, lernt er auch, dass das Knurren nicht die Fellpflege beendet.

    Wichtig ist die Balance zwischen "ja, ich achte auf dein Unwohlsein" und "wir machen trotzdem weiter". Und wenn weitermachen nur heißt, die Bürste noch mal an die Stelle zu halten, wo es grad unangenehm war, weil er was anderes gerade noch nicht aushalten kann, dann ist das OK. Dann wird die Bürste noch mal an die Stelle gehalten und der Hund wird gelobt, als hätte er grad eins der Millenium-Probleme gelöst. ;)

    Ist halt unterschiedlich. Der eine will den Überraschungsmoment kaufen, der andere will vorher wissen ob das Sachen sind, die er gern mal ausprobieren will.

    Ich gehöre zur letzeren Fraktion. Ich würde nie was kaufen, ohne zu wissen was drin ist. Deshalb gucke ich hier im Thread immer gern die Bilder, ich bin quasi nur für die Spoiler hier. ;) Ich kann aber auch die andere Position nachvollziehen, denn das ist ja eigentlich der Sinn der Überraschungsbox.