Beiträge von Selkie

    Ich bin einfach zu unbegabt zum googlen :headbash:

    Wann macht eine Spondylose Untersuchung beim Hund frühestens wirklich Sinn?

    Ich frage, weil wir im August einen Termin zum HD, ED Röntgen und Herzuntersuchung haben für Gustaf. Das übliche für den "Privatgebrauch", nicht weil er in die Zucht soll. Dann ist Gustaf knapp 15Monate alt. Ist das zu früh und wenig aussagekräftig für Spondylose Röntgen? Und bitte keine "lass es doch einfach mitmachen wenn er eh schon in Narkose liegt" Kommentare. Das beantwortet meine Frage nicht ;)

    Spondylose ist meines Wissens eine degenerative Erkrankung, also "Verschleißerscheinung". Kann die beim Boxer in so jungen Jahren schon auftreten?

    Was die Vorbereitung betrifft: die braucht der Mensch normalerweise dringender als der Hund. Und wenn der Hund mit dem Menschen zusammen die Vorbereitung macht, dann passt das schon. Bei deinen geplanten Strecken vermute ich eine Gebirgswanderung mit anspruchvoller Strecke? In dem Fall sind diverse Kletter- und Geschicklichkeitsübungen eventuell wichtiger als das reine Strecke laufen. 15km Strecke laufen kann ein gesunder Hund aus dem Stand. Ob dein Hund gesund ist, solltest du unbedingt abklären. Ich finde es wie alle meine Vorschreiber ungewöhnlich, wenn ein Hund nach gut 10km Probleme zeigt.

    Für mich ist die Betreuung von zwei parallelen Würfen von einem nicht gewerblichen Züchter nicht zufriedenstellend möglich. Insbesondere ist das nicht möglich, wenn eine Selbstständigkeit (hier Hundetrainer) nebenbei läuft.

    Das kommt doch ganz darauf an, wie man es organisiert. Möglicherweise ist es sogar leichter, ein mal im Jahr die Zeit für Welpenbetreuung freizumachen als mehrmals. Und wenn es dann mit zwei Würfen passt...

    Bei der beschriebenen Züchterin sind es nicht die zwei zeitgleichen Würfe, die ich kritisch finde. Aber alles andere ... :flucht:

    Korrekt. Ich frage mich zB, was denn bitteschön der Mehrwert einer monogamen Beziehung ist. Erschließt sich mir auch nicht xD

    Weniger Stress. Man muss nicht so viele Geburtstags-, Weihnachts-, Valentins- und Jahrestagsgeschenke machen. Und man muss sich eh nicht so viele Daten merken. Und nicht auf so viele Befindlichkeiten eingehen. Man muss auch nicht so viele Schwiegerfamilien ertragen.

    :pfeif: :p :D

    Ja, das Leben als Single ist sehr entspannt. :pfeif: :p :D

    Mir persönlich kam es jedenfalls etwas wertend vor, wie über monogame Beziehungstypen geschrieben wurde :ka:

    Ah, OK, das ist was anderes. Da würde bei mir sofort der innere Widerstand einsetzen.

    edit: und es widerspricht für mich dem Ansatz mit dem Respekt usw..

    Gerade beim ersten Hund- Wie war eure Vorstellung vom Leben mit Hund und ist die eingetroffen? Was ist vielleicht jetzt ganz anders als erwartet?

    Ich bin gar nicht sicher, ob ich überhaupt konkrete Vorstellungen hatte, bevor der erste Hund bei mir einzog. Ich wusste: ich will jetzt endlich einen Hund und ich wusste, dass man mit dem raus muss und dass man den erziehen muss und ich habe mich ganz doll vorbereitet und das meiste, was ich in dieser Vorbereitungszeit gelernt habe, später als unpassend wieder verworfen.

    Aber das Leben mit Hund hat mich nicht groß überrascht. Die Probleme, auch die die ich eigentlich vermeiden wollte (alleinbleiben!), habe ich eher als nichterfüllte Wünsche wahrgenommen denn als nicht eingetroffene Vorstellungen. Allerdings war die Motte auch in ganz vielen Dingen ein sehr unkomplizierter Begleiter und kam schon gut erzogen bei mir an.

    Vorstellung und Realität kollidierten beim zweiten Hund. Und das war meine eigene Schuld. Ich suchte mir bewusst einen Hund, der deutlich anders war als Motte. Dina war dann richtig anders. Anders als ich erwartet habe, denn ich hatte einen sportlichen, aktiven Hund erwartet. Ich wollte raus und ganz viele Sachen machen, so wie ich das von Motte kannte und Dina war damit gnadenlos überfordert und reagierte mit hibbeliger Nervosität. Die ganzen bekannten Probleme eines ehemaligen Hofhundes in der Stadtwohnung fand ich harmlos - da hatte ich Strategien für. Dass sie außerdem ein dezentes Ressourcenproblem mit Fressbarem hatte - geschenkt, da suchte ich mir eine Strategie für. Aber dass sie nicht stunden- und kilometerlang laufen wollte, dass sie mich am Fahrrad konsequent ausbremste bis ich fast umfiel, dass sie keinen Bock auf die ganzen Spielchen hatte, die ich so gerne mit Hund machte, kurz: dass hinter der Hibbeligkeit nur ein gemütlicher Nebenherlaufhund steckt, DAS hat meine Hunderealität sehr ins Wackeln gebracht.

    :hilfe:  :lol:

    So krank, dass gar nichts ging, war ich noch nicht. Aber ich glaube, ich weiß trotzdem, wie Dina reagieren würde: wenn ich einfach nur rumliege, dann tut sie das auch.

    Externer Inhalt www.cosgan.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Das Angebot, mit anderen Menschen rauzugehen, würde sie natürlich trotzdem gern annehmen. Zum Glück.